Zum Inhalt springen

Narcisse Quellien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2025 um 05:46 Uhr durch imported>Invisigoth67 (form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Narcisse Quellien.jpg
Narcisse Quellien

Narcisse Quellien (* 27. Juni 1848 in La Roche-Derrien; † 16. März 1902 in Paris) war ein französischer Journalist und Dichter.

Leben

Narcisse Quellien war ein Sohn von Guillaume Quellien und dessen Frau Françoise Jaffrezou. Er besuchte zunächst das „Petit Seminar“ in Tréguir und zog dann nach Paris.<ref>Erinnerung zum 100. Todestag</ref> Quellin publizierte viele Dichtungen in bretonischer und französischer Sprache, darunter Annaïk (1880), L'Argot des nomades en basse Bretagne (1886) und Contes et Nouvelles du pays de Tréguier et Breizh (1898).

Nachdem er gegen zehn Uhr morgens am 16. März 1902 von Agamemnon Schliemann auf dem boulevard du Port-Royal<ref name="eri">Erinnerungsseite</ref> auf der Höhe der rue Bertholet überfahren worden war, wurde er bewusstlos ins Hospital Cochin eingeliefert, wo er 20 Minuten später starb. Er hinterließ seine Frau und zwei Söhne.<ref>Unfallbericht im Petit Parisien</ref> Quellien, der in der rue d’Assas 118 gewohnt hatte, wurde zunächst provisorisch in Paris bestattet, später aber in seinen Heimatort umgebettet. Auf der Place du Pouliet in La Roche-Derrien steht eine Stele mit einem Bildnismedaillon Quelliens,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stèle de Narcisse Quellien (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com</ref> die von Paul Le Goff und Yves Hernot<ref name="eri" /> geschaffen wurde. Das Denkmal aus dem Jahr 1912, das zunächst auf dem Friedhof stand, trägt mehrere Inschriften: Auf dem Medaillon ist zu lesen: NARCISSE QUELLIEN / 1848 / 1902. Die Vorderseite der Stele trägt die Inschrift: HON INE GWENN VEL ER MINN / PELECH’H A GOUSKO HE C’HNIK / ME CAREE WAR CALON MAMMIC / N. QUELLIEN. Links ist sie mit P. Le Goff signiert.<ref>Beschreibung des Denkmals</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein