Osterreide
Osterreide ist der Name eines ostfriesischen Dorfes, das bei der Entstehung des Dollart um 1509 untergegangen ist.<ref>Josef Dolle: Osterreide. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810. Teil 3, Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-959-3, S. 1245 f.</ref> Es wird 1282 als „Asterreyde“<ref>Ernst Friedländer: Ostfriesisches Urkundenbuch. Band I. Emden 1878, Urkunde Nr. 34 (online).</ref> und 1377 als „Astierheyda“<ref>Ernst Friedländer: Ostfriesisches Urkundenbuch. Band I. Emden 1878, Urkunde Nr. 131 (online).</ref> urkundlich erwähnt. Im Ort befand sich ein Augustinerinnenkloster, das 1376 im Zusammenhang mit der Stiftung von Kloster Dykhusen genannt wird.<ref>Gerhard Streich: Klöster, Stifte und Kommenden in Niedersachsen vor der Reformation. August Lax, Hildesheim 1986, ISBN 3-7848-2005-0, S. 56.</ref> Ein Häuptling Menno, „hovetlingh to Reyd“, kommt 1463 urkundlich vor.<ref>Ernst Friedländer: Ostfriesisches Urkundenbuch. Band I. Emden 1878, Urkunde Nr. 786 (online).</ref>
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 53° 18′ 52,1″ N, 7° 8′ 50,3″ O
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