Zum Inhalt springen

FinanzBuch Verlag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. Juli 2025 um 09:02 Uhr durch ~2025-19766-2 (Diskussion) (Die Geschäftsführung hat laut Impressum https://www.m-vg.de/impressum/ gewechselt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
FinanzBuch Verlag
Logo FinanzBuch Verlag.png
Gründung   1997
Sitz   München, Deutschland
Verleger   Vanessa Hofferbert,
Matthias Setzler
Verlagsnummer   86248 et al.
Verlagsgruppe   Münchner Verlagsgruppe
Gattung   Sachbuch/Fachbuch
Website   www.m-vg.de
Stand: 16. Juli 2025 Vorlage:Infobox Verlag/Wartung/Stand 2025

Der FinanzBuch Verlag (kurz FBV) ist ein 1997 gegründeter Buchverlag mit Sitz in München.<ref name=":2">FinanzBuch Verlag. In: Adressbuch des deutschsprachigen Buchhandels. Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels, abgerufen am 16. März 2021.</ref> Der FinanzBuch Verlag wird von der Münchner Verlagsgruppe GmbH als Imprint geführt.<ref name=":4">Matthias Wulff: Süddeutscher Verlag verkauft Buchsparte. In: Welt am Sonntag. 9. Dezember 2007, S. 35 (welt.de).</ref> Diese ist seit 2017 eine Tochtergesellschaft des schwedischen Medienkonzerns Bonnier.<ref name=":1">Bonnier übernimmt Münchner Verlagsgruppe mit den Imprints riva, mvg, FinanzBuch, Redline und Lago. In: Buchmarkt. 28. Juli 2017, abgerufen am 16. März 2021.</ref>

Geschichte

Der FinanzBuch Verlag wurde 1997 von Christian Jund gegründet, der zuvor als Trader gearbeitet hatte.<ref name=":3">Elisabeth Schönert: Vom Zocker zum Bücherwurm. In: Welt am Sonntag. 26. September 2004, S. 56 (welt.de).</ref>

In den Anfangsjahren veröffentlichte der FinanzBuch Verlag vor allem Lizenztitel von Werken aus dem englischsprachigen Raum, zum Beispiel mit Werken von Donald Trump, George Soros oder Liaquat Ahamed.<ref name=":6">Gut geangelt. In: Focus Magazin. 31. Dezember 2004, S. 61.</ref><ref name=":7">Henrik Mortsiefer: Wenn Spekulanten politisch werden: George Soros stellt in Berlin sein neues Buch vor. In: Der Tagesspiegel. 18. November 2006, S. 17 (tagesspiegel.de).</ref><ref name=":10">Auszeichnung: Pulitzer-Preis für Debüt und Buch zur Wirtschaftskrise. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 13. April 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2021; abgerufen am 16. März 2021 (dpa-Meldung).</ref><ref>Pulitzerpreis für Debüt und Buch über Wirtschaftskrise. In: swissinfo.ch. 13. April 2010, abgerufen am 23. Dezember 2023.</ref> Später kamen eigene Autoren zu Wirtschafts- und Finanzthemen hinzu.<ref name=":5">Christian Ewers: Seelentrost statt Zockertipps: Wie Buchverlage den Aktiencrash verdauen und Alternativen entdecken. In: Berliner Zeitung. 7. Oktober 2003, S. 26.</ref> Für Buchreihen kooperierte der FinanzBuch Verlag mit der Financial Times Deutschland und Focus Money.<ref name=":8">Financial Times Deutschland und FinanzBuch Verlag kooperieren – neue Sachbuchreihe „FTD Bibliothek“. In: Buchmarkt. 27. März 2006, abgerufen am 16. März 2021.</ref><ref name=":9">Gemeinschaftsaktion: Focus Money und der FinanzBuch Verlag stellen vor: Börsenweisheiten – Lehren für den Nachwuchs. In: Focus Money. Nr. 18, 22. April 2009, S. 64–65 (focus.de).</ref> Auch das Online-Portal Tichys Einblick verfügt im Verlag über eine Buchreihe.<ref name=":0">Marc Reichwein: Thilo Sarrazins neuer Verlag: Was macht der Finanzbuch-Verlag. In: Welt. 14. Juli 2018, abgerufen am 8. Juli 2023.</ref> 2007 wurde die Buchsparte des Süddeutschen Verlags aufgekauft. 2018 veröffentlichte der Verlag Feindliche Übernahme von Thilo Sarrazin, dessen Veröffentlichung die Verlagsgruppe Random House zuvor abgelehnt hatte.<ref name=":11">Abgelehnt von Random House: Neuer Verlag hat sich Sarrazin-Buch „geschnappt“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juli 2018, abgerufen am 15. März 2021.</ref> 2018 verglich Marc Reichwein das Verlagsprogramm in der Welt mit dem Parteiprogramm der frühen AfD. Es richte sich an Menschen, „die an Law & Order nichts verwerflich und an reichen Menschen nichts Obszönes finden“, und es gehe trotz einiger Titel im „Sieferle-Sound“ überwiegend um „volkswirtschaftliche statt um völkische Sorgen.“<ref name=":0" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein