Bohra
Bohra Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(216)&title=Bohra 50° 55′ N, 12° 21′ O
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| Höhe: | 242 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,7 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Bohra, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 216 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034491 | |||||
Lage von Bohra in Thüringen
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Bohra ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Bohra liegt nördlich von Schmölln an der Bundesstraße 7 und der Bundesstraße 93. Die Gemarkung des Dorfes befindet sich im Ackerbaugebiet um Schmölln.
Geschichte
Auf dem Gebiet des heutigen Ortes bestand in der Bronzezeit eine größere Siedlung. Sie wurde im Jahr 2008 gefunden und archäologisch ausgewertet.<ref>Fundsache, Nr. 263: Bronzezeit-Siedlung. n-tv, 6. Januar 2008, abgerufen am 27. Oktober 2012.</ref>
Zwischen 1181 und 1214 ist die urkundliche Ersterwähnung des Ortes nachgewiesen.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 37.</ref> Bohra gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 18. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 18. April 2020.</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Bohra bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Das landwirtschaftlich geprägte Dorf wurde am 1. Juli 1950 nach Schmölln eingemeindet.<ref>Bohra im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Bohra als Ortsteil der Stadt Schmölln mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf.
Weblinks
- Bohra auf der Website der Stadt Schmölln. Abgerufen am 18. April 2020.
Einzelnachweise
<references />
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