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Lohn SH

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SH ist das Kürzel für den Kanton Schaffhausen in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Lohnf zu vermeiden.
Lohn
Datei:Wappen Lohn.png
Wappen von Lohn
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton SchaffhausenDatei:Wappen Schaffhausen matt.svg Schaffhausen (SH)
Bezirk: Reiat
BFS-Nr.: 2917i1f3f4
Postleitzahl: 8235
Koordinaten: 692378 / 290095Koordinaten: 47° 45′ 18″ N, 8° 40′ 14″ O; CH1903: 692378 / 290095
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  }}
Höhe: 632 m ü. M.
Höhenbereich: Vorlage:Metadaten Höhenbereich CHVorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M.<ref>Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH </ref>
Fläche: Vorlage:Metadaten Fläche CH km²<ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH </ref>
Einwohner: 760 (31. Dezember 2024)<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst). </ref>
Einwohnerdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“p Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH-SH
(Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref>Vorlage:Metadaten Ausländeranteil CH-SH </ref>
Website: www.lohn.ch
Datei:2014-12-22 14-04-04 Switzerland Kanton Schaffhausen Lohn SH Lohn SH.JPG
Lohn SH
Lohn SH
Lage der Gemeinde
<imagemap>

Bild:Karte Gemeinde Lohn 2010.png|280px|rahmenlos|zentriert|Karte von Lohn

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Lohn ist eine politische Gemeinde des Kantons Schaffhausen in der Schweiz.

Geographie

Lohn liegt auf dem Hochplateau des Reiats, der "Sonnenterrasse" des Kantons Schaffhausen. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 486,6 ha, davon sind 167,9 ha Wald und 30,4 ha Baugebiet. Das Dorfzentrum (Kirche) liegt auf 640 m ü. M., der tiefste Punkt befindet sich im Langloch-Feldbrunn mit 480 m ü. M., der höchste in der Dicki auf 674 m ü. M.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde Lohn erfolgte am 10. Mai 1238. Ritter Heinrich von Liebenberg, ein kyburgischer Ministeriale oder Dienstmann, setzte damals mit Einwilligung seines Herrn, Graf Hartmann des Älteren von Kyburg, seine Gemahlin Bertha zur Erbin aller seiner Güter ein, und zwar auf dem Wege der sogenannten Substitution. Unter den übertragenen Gütern findet sich auch ein Eigengut in Lohn. Das Original dieser Ersterwähnungsurkunde wird im Staatsarchiv des Kantons Zürich aufbewahrt. 1259 schenkte der Graf von Kyburg die Gemarkung Lohn dem Kloster Paradies. Am 14. April 1529 wurde die Vogtei Lohn für 145 Gulden an die Stadt Schaffhausen verkauft. Im Dorf steht auch die Mutterkirche der ganzen umliegenden Dörfer des Reiat. Schon 1743 ist bekannt, dass um die Gegend von Lohn, weisser Ton in guter Qualität bis nach Strassburg verkauft wurde. Die ersten Ziegelhütte bestand aber wohl schon im 14. Jahrhundert. Heute stehen zwei Ziegeleien immer noch im Dorf.

Datei:ETH-BIB-Lohn-LBS H1-010427.tif
Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1948

Wappen

Blasonierung: In Rot eine aufrechte silberne Pflugschar.

Die älteste Darstellung eines Wappens der Gemeinde Lohn findet sich 1569. Es stellt eine aufrechte Pflugschare in gelb dar. Ende des 16. Jahrhunderts findet sich eine Darstellung mit einem von rot und gold gespaltenen Schild, belegt von einem sechszackigen Stern in verwechselter Farbe. Eine weitere Darstellung aus dieser Zeit stellt eine aufrechte, blaue Traube auf weissem Grund dar. Zur Zeit der Helvetik stellte das Siegel typische Symbole aus dieser Zeit, den Freiheitshut über einem Senkblei, dar. In der folgenden Mediation wandte man sich von diesem Siegel ab und schuf ein neues, eine aufrechte Pflugschare darstellendes Siegel. Um eine Differenzierung mit anderen, ähnlichen Wappen zu verhindern, wurde 1949 bei der Bereinigung vorgeschlagen, die Pflugschare in Verbindung mit einem Ziegelmodel, als Symbol für das seit Jahrhunderten blühende Gewerbe, zu bringen. Dies wurde aber schliesslich abgelehnt.<ref>Berty Bruckner-Herbstreit: Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden. Reinach-Basel 1951, S. 222–224.</ref>

Bevölkerung

Die Gemeinde Lohn zählt total 645 Einwohner (Stand März 2005), davon stimmberechtigt sind 454. Die Einwohnerschaft umfasst 160 Lohnemer Bürger, 450 Niedergelassene und 35 Ausländer.

Konfessionell teilt sich die Einwohnerschaft wie folgt auf: 439 evangelisch-reformiert, 102 katholisch, 7 andere und 97 konfessionslose.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 340
1880 439
1900 352
1910 394
1930 384
1950 403
1970 418
1980 400
1990 526
2000 648
2006 649
2010 678
2011 697
2013 723

Verkehr

Die Gemeinde Lohn liegt 8 km vom Zentrum der Kantonshauptstadt Schaffhausen und 3 km vom ehemaligen Bezirkshauptort Thayngen entfernt. Die nächste Auffahrt auf die A4 Richtung Zürich, Flughafen oder Stuttgart ist 5,4 km entfernt.

Zudem besteht ein dichtes Fahrplanangebot von SchaffhausenBus (Linie 24)."<ref>schaffhausenbus_2011.pdf vbsh.ch (PDF; 184 kB); abgerufen am 18. Januar 2011. @1@2Vorlage:Toter Link/www.vbsh.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Die Busse verkehren stündlich und in den Stosszeiten im Halbstundentakt.

Schule

Lohn hat mit der Nachbargemeinde Büttenhardt einen Vertrag für die Zusammenarbeit im Bereich der Grundschule. In Lohn gibt es zwei gemischte Klassen mit Viert-, Fünft- und Sechstklässlern, sowie zwei Kindergartenklassen (Schüler aus den Gemeinden Lohn und Büttenhardt). In Büttenhardt werden die Erstklässler und die Zweit- und Drittklässler der beiden Gemeinden je in einer Klasse unterrichtet (Stand Schuljahr 2015/2016). Die Sekundarschüler fahren nach Herblingen (Schaffhausen).

Sehenswürdigkeiten

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Datei:Lohn, Kirche St. Martin.jpg
Turm der Lohner Kirche

Kirche von Lohn: Dieses baugeschichtlich recht bedeutsame Wahrzeichen des Reiats, das seinerzeit dem heiligen Martin geweiht worden ist, wird zwar erst verhältnismässig spät, am 1. Februar 1259, erstmals urkundlich erwähnt, doch lassen sowohl dessen Lage als insbesondere auch der fränkische Schutzheilige – die andere Martinskirche im Kanton, Merishausen, ist beispielsweise bereits im Jahre 846 bezeugt – mit grösster Wahrscheinlichkeit auf eine ebenfalls wesentlich frühere Entstehung, vielleicht schon im 9. oder 10. Jahrhundert, schliessen.

Persönlichkeiten

Galerie

Literatur

  • Hans Ulrich Wipf: Lohn. Geschichte einer Schaffhauser Landgemeinde. Lohn 1988.
  • Pierre Buchmüller, Hansruedi Egli, Pierre Pestalozzi, Urs Wiesmann: Dorf und Flur der Gemeinde Lohn. Bern 1976.
  • Kurt Bänteli: Neue Geschichte(n) der Kirche Lohn – zum 750. Jahr ihrer Ersterwähnung. Herrschaftszentrum – Chorturm der Klarissen – Schwabenkrieg. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, 2008/2009, 82/83, S. 115–141.
  • Hans Ulrich Wipf: Handwerk und Gewerbe auf der Schaffhauser Landschaft im Ancien régime. Dargestellt am Beispiel der Gemeinde Lohn. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, 1984, 61, S. 95–148.
  • Reiat. In: Schaffhauser Magazin, 1/1980, Verlag Steiner + Grüninger AG.
  • Andreas Schiendorfer: 1000 Jahre Thayngen. Thayngen 1995, ISBN 3-905116-03-0.

Weblinks

Commons: Lohn SH – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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