Zum Inhalt springen

Ross Finnie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. März 2025 um 12:20 Uhr durch imported>Coffins.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Ross Finnie MSP at Bournemouth 2009.jpg
Ross Finnie

Ross Finnie (* 11. Februar 1947 in Greenock) ist ein schottischer Politiker und Mitglied der Liberal Democrats.<ref name=sop><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag auf alba.org.uk (Memento vom 27. August 2008 im Internet Archive)</ref>

Leben

Finnie besuchte die Greenock Academy und war in den folgenden Jahren bei verschiedenen Unternehmen im Finanzsektor tätig. Ab 1991 betrieb er sein eigenes Beratungsunternehmen Ross Finnie & Co. Finnie ist verheiratet, zweifacher Vater und lebt in Greenock.<ref name=sop/><ref name=lib><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen der Liberal Democrats (Memento vom 5. Februar 2012 im Internet Archive)</ref>

Politischer Werdegang

Erstmals trat Finnie im Jahre 1977 auf politischer Ebene in Erscheinung, als er für die Liberal Party in den Regionalrat von Inverclyde gewählt wurde. Diesem gehörte er bis zu seiner Wahl in das Schottische Parlament ununterbrochen an.<ref name=sop/> Bei den Britischen Unterhauswahlen 1979 trat er erstmals zu Wahlen auf nationaler Ebene an. In seinem Wahlkreis West Renfrewshire erhielt er nur die vierthöchste Stimmenanzahl und verpasste damit den Einzug in das Britische Unterhaus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Unterhauswahlen 1979 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.politicsresources.net</ref> Von 1982 bis 1986 war Finnie Vorsitzender des schottischen Ablegers der Liberal Party.<ref name=lib/> Ein zweites Mal kandidierte er bei den Unterhauswahlen 1983 um ein Unterhausmandat. In seinem Wahlkreis Stirling erhielt er den drittgrößten Stimmenanteil.<ref>Ergebnisse der Unterhauswahlen 1983</ref>

Bei den ersten Schottischen Parlamentswahlen im Jahre 1999 bewarb sich Finnie um das Direktmandat des Wahlkreises Greenock and Inverclyde, er erhielt hinter dem Labour-Kandidaten Duncan McNeil die zweithöchste Stimmenanzahl und verpasste damit das Direktmandat des Wahlkreises.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 1999 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Da Finnie aber auf dem ersten Rang der Regionalwahlliste der Liberaldemokraten für die Wahlregion West of Scotland gesetzt war, erhielt er infolge des Wahlergebnisses das einzige Listenmandat für die Liberal Democrats in dieser Wahlregion und zog in das neugeschaffene Schottische Parlament ein.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 1999 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> In der folgenden Koalition zwischen Labour Party und Liberal Democrats wurde er von Donald Dewar zum Minister für ländliche Angelegenheiten ernannt und erhielt damit einen der beiden Ministerposten der Liberaldemokraten. Nach Dewars Tod wurde Finnies Ministerium umbenannt und Finnie damit Minister für die Entwicklung ländlicher Regionen. Nach dem Rücktritt Sam Galbraiths im Jahre 2001 wurse Finnie Minister für Umwelt und Entwicklung ländlicher Regionen.<ref>Informationen des Schottischen Parlaments</ref> Obschon Finnie seinen Stimmenanteil bei den folgenden Parlamentswahlen 2003 leicht steigern konnte, verpasste er abermals das Direktmandat.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2003 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Sein Listenmandat verteidigte er jedoch.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2003 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Im neugebildeten Kabinett wurde Finnie erneut als Minister für Umwelt und Entwicklung ländlicher Regionen berufen.<ref>Informationen des Schottischen Parlaments</ref> Bei den Parlamentswahlen 2007 büßte Finnie dann 11,2 % seiner Stimmen ein und erhielt hinter Duncan McNeil und dem SNP-Kandidaten Stuart McMillan nur noch den dritthöchsten Stimmenanteil.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2007 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Er gewann aber das Listenmandat für West of Scotland.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2007 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Im Kabinett der folgenden SNP-Minderheitsregierung erhielt Finnie keinen Ministerposten mehr. Er fungierte anschließend als Parteisprecher für Gesundheit.<ref>Informationen des Schottischen Parlaments</ref> Bei den Parlamentswahlen 2011 verlor Finnie in seinem Wahlkreis weitere rund 10 % der Stimmen und erhielt damit den geringsten Stimmenanteil aller vier Bewerber.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2011 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Da die Liberaldemokraten in der Wahlregion nur 3,3 % der Zweitstimmen erhielten, konnten sie kein Listenmandat erringen und Finnie schied aus dem Parlament aus.<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2011 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein