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Bernd Werscheck

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Bernd Werscheck (* 27. Februar 1961<ref name="DVV">Bernd Werscheck, 13. August 2004. DVV, 13. August 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. April 2017.</ref> in Hildesheim<ref>Vom türkischen Strand ins Bergische Land. General-Anzeiger, 3. Mai 2016, abgerufen am 30. Juli 2019.</ref>) ist ein deutscher Volleyball- und Beachvolleyball-Trainer und Lehrer.

Karriere

Werscheck begann seine Karriere 1990 als Jugend-Bundestrainer.<ref>Werscheck hat "richtig Bock" auf die Herausforderung. RP online, 2. September 2014, abgerufen am 13. April 2017.</ref> Anschließend trainierte von 1993 bis 1999 die Jugendmannschaften des Frauen-Bundesligisten TV Creglingen.<ref name="FAZ1">Christian Müller: Der Favorit ist ins Wanken geraten. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. April 2001, abgerufen am 29. April 2012.</ref> Im Jahr 2000 hatte Werscheck sein erstes Engagement beim Dürener TV, wo er als Co-Trainer mit dem Kanadier Keith Hansen arbeitete.<ref>Keith Hansen wird neuer Evivo-Co-Trainer. Aachener Zeitung, 22. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Mai 2014; abgerufen am 29. April 2012.</ref> Mit diesem Duo erreichte der DTV den dritten Rang in der Bundesliga und das Endspiel im DVV-Pokal. 2001 wechselte Werscheck zum Ligakonkurrenten VC Eintracht Mendig.<ref name="FAZ1" /> Allerdings wurde er dort nach einem sportlichen Fehlstart wieder entlassen.<ref name="FAZ2">Christian Müller: Die Teams im Saisoncheck. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Oktober 2002, abgerufen am 29. April 2012.</ref> Zur Saison 2002/03 kehrte er zurück zu evivo Düren und übernahm die Rolle des Cheftrainers.<ref name="FAZ2" /> Zwei Jahre später wurde Düren erstmals in seiner Vereinsgeschichte deutscher Vizemeister. In der folgenden Saison spielte Werschecks Mannschaft in der Champions League und konnte den Einzug ins Playoff-Finale der Bundesliga wiederholen. Der erfolgreiche Trainer wechselte im Sommer 2006 die Funktion bei evivo und wurde Sportdirektor.<ref>Aufbruchstimmung in Düren. Welt, 1. April 2007, abgerufen am 13. April 2017.</ref> Bei den Universiaden 2007 in Bangkok und 2009 in Belgrad betreute er jeweils die deutsche Studenten-Nationalmannschaft.<ref name="BP">Trainer-Profil bei Beachplus. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. April 2017.</ref> Außerdem war er Trainer der deutschen Mannschaft, die in der Europaliga 2008 den vierten Platz belegte.<ref>European League 2008 (M): Finale als Minimalziel. DVV, 17. Juli 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 13. April 2017.</ref> In der Saison 2010/11 wurde Werscheck mit Mendig Meister der zweiten Liga Süd.<ref>Saisonstart auch in der 2. Liga Süd der Männer. volleyball.de, 16. September 2011, abgerufen am 13. April 2017.</ref> Der Verein aus der Vulkaneifel, bei dem auch Werschecks Sohn Tom-Julius spielte, verzichtete auf den Aufstieg und erreichte 2012 nur noch den zehnten Platz, worauf Werscheck den VC Mendig im Mai verließ<ref>Bernd Werscheck verlässt den VCM. VC Eintracht Mendig, 2. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2014; abgerufen am 3. Mai 2012.</ref> 2012 wurde Werscheck Trainer der Drittliga-Frauen von SSF Fortuna Bonn. 2014 verpflichtete der Männer-Zweitligist TSG Solingen Volleys ihn als neuen Trainer.<ref name="Solingen">Volleys gehen mit Trainer-Duo in neue Saison. RP online, 24. Juni 2014, abgerufen am 24. Juni 2014.</ref> Dort arbeitete er zusammen mit dem Co-Trainer Oliver Gies; Zuspieler des Teams war sein Sohn Tom Julius Werscheck.<ref name="Solingen" /> Mit Solingen schaffte der Trainer 2016 mit nur einer Niederlage in der Saison den Aufstieg in die Bundesliga. Nach diesem Erfolg verließ er den Verein jedoch, weil die Beanspruchung in der ersten Liga nicht mit seinen Aktivitäten im Beachvolleyball vereinbar waren.<ref>Volleys und Werscheck trennen sich. RP online, 23. Mai 2016, abgerufen am 13. April 2017.</ref> 2017 wurde Werscheck Trainer des Frauen-Zweitligisten VC Neuwied 77.<ref>Bernd Werscheck übernimmt Traineramt beim VC Neuwied. Rhein-Zeitung, 11. April 2017, abgerufen am 13. April 2017.</ref> Mit dem Verein wurde er in der ersten Saison Sechster, bevor Neuwied sich in der Saison 2018/19 auf den dritten Platz steigerte. Ende Juli 2019 erklärte Werscheck wegen Differenzen mit der Vereinsführung jedoch seinen Rücktritt.<ref>Trainer Bernd Werscheck schmeißt beim VC Neuwied hin. Rhein-Zeitung, 29. Juli 2019, abgerufen am 30. Juli 2019.</ref>

Parallel zu seinen Aktivitäten in der Halle ist Werscheck seit vielen Jahren im Beachvolleyball aktiv. Im März 2002 wurde er Trainer des Duos Susanne Lahme / Danja Müsch, das beim olympischen Turnier 2004 das Achtelfinale erreichte.<ref name="DVV" /> 2010 betreute er Angelina Grün und Rieke Brink-Abeler, ehe er im folgenden Jahr die Beachvolleyballer zur Universiade nach Peking begleitete.<ref name="BP" /> Zuerst in Düren und mittlerweile in Jülich organisiert er als Turnierdirektor jedes Jahr den DKB Beach Cup, zu dem neben den Schüler- und Hobby-Wettbewerben immer ein Profi-Turnier gehört.<ref>Franz Sistemich: 10. Beach-Cup: Die Besten der Besten kommen. Aachener Nachrichten, 26. August 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 29. April 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.aachener-nachrichten.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> 2011 fand die Veranstaltung zum zehnten Mal statt. Derzeit wird sie als westdeutsche Meisterschaft ausgetragen. In seinem Projekt „Beachplus“ fördert Werscheck den Nachwuchs mit Trainingscamps.<ref name="BP" /> Seit 2017 trainiert er die Zwillingsschwestern Lena und Sarah Overländer.<ref>TV Gladbeck: Team Overländer peilt ambitioniertes Ziel an. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, abgerufen am 25. August 2018.</ref>

Außerdem war Bernd Werscheck als Sportlehrer am Städtischen Gymnasium Rheinbach und am Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied tätig.

Einzelnachweise

<references />