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Parodia nothorauschii

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Parodia nothorauschii
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Parodia
Art: Parodia nothorauschii
Wissenschaftlicher Name
Parodia nothorauschii
D.R.Hunt

Parodia nothorauschii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parodia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton nothorauschii leitet sich vom griechischen Wort notho- für ‚falsch‘ und der Art Parodia rauschii ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 167.</ref>

Beschreibung

Parodia nothorauschii wächst einzeln. Die blaugrünen, kugelförmigen bis kurz zylindrischen Triebe erreichen Wuchshöhen von bis zu 21 Zentimeter und Durchmesser von 16 Zentimeter. Der Triebscheitel ist dicht bewollt und bedornt. Die 20 bis 28 Rippen sind in Höcker mit einem kinnartigen Vorsprung untergliedert. Die auf ihnen befindlichen Areolen sind anfangs bewollt und werden später kahl. Die bis zu vier eher abwärts gerichteten Mitteldornen sind schwarz bis hellrosafarben. Sie weisen eine Länge von bis zu 2,2 Zentimeter auf. Die Mitteldornen sind manchmal schwierig von den Randdornen zu unterscheiden. Die bis zu 15 Randdornen sind sternförmig ausstrahlend, weiß bis hellrosafarben und bis zu 8 Millimeter lang.

Die glänzend zitronengelben Blüten erscheinen oft zu mehreren dicht zusammen im Triebscheitel. Sie erreichen Durchmesser von 5 Zentimeter und Längen von bis zu 3,5 Zentimeter. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit dichter, weißer und hellbrauner Wolle bedeckt. Die Narben sind purpurrot. Die grünen verlängerten und dünnwandigen Früchte reißen auf und sind mit weißer Wolle bedeckt. Die Früchte enthalten glockenförmige schwarze Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Parodia nothorauschii ist in Uruguay im Departamento Rivera sowie im angrenzenden brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Notocactus rauschii durch Dirk Jan van Vliet (* 1924) wurde 1969 veröffentlicht.<ref>D. J. van Vliet: Notocactus rauschii van Vliet Sp. nov. In: Succulenta 1969. Nummer 3, 1969, S. 3 (online).</ref> Als David Richard Hunt die Art in die Gattung Parodia stellte wurde ein neuer Name benötigt, da der Name Parodia rauschii <templatestyles src="Person/styles.css" />Backeb. (1963) bereits existierte.<ref>D. R. Hunt: New names and combinations in various genera. In: Cactaceae Consensus Initiatives. Nummer 4, 1997, S. 6.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Ritterocactus rauschii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vliet) Doweld (1999).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als vom Aussterben bedroht geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Duarte, W., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 508.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks