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Crazy Dennis Tiger

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Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 27 Minuten
Produktions­unternehmen
  • Hochschule für Film und Fernsehen 'Konrad Wolf',
  • RBB – Rundfunk Berlin-Brandenburg
Stab
Regie Jan Soldat
Drehbuch
  • Jan Soldat,
  • Roman Gielke
Produktion
  • Anya Grünewald,
  • Svenja Klein,
  • René Rimkus,
  • Lydia Stefke,
Kamera
  • Marc Lontzek,
  • Dirk Eichler,
  • Evgeny Revvo,
  • Christoph Schwantuschke,
  • Jan Kremzow
Schnitt
Besetzung

Crazy Dennis Tiger ist ein deutscher Kurzfilm, der im Sommer 2011 anlässlich der Studentenfilmreihe 2012 des RBB in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg entstand. Regie führte Jan Soldat.

Der Film wurde auf mehreren deutschen und einem pakistanischen Festival sowie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen des RBB gezeigt.

Handlung

Dennis ist ein eher ruhiger Junge und lebt in einem kleinen Ort in Brandenburg. Er ist verschlossen und fast schon ein Einzelgänger. Die Jungs, mit denen er in seiner Freizeit mit dem Luftgewehr umherschießt, sind eher oberflächliche Bekannte. Sein einziger Freund ist sein großer Bruder Philipp, mit dem ihn vor allem das gemeinsame Hobby Wrestling verbindet. Als dieser jedoch bei einer Wrestling-Veranstaltung vom aggressiven und verhassten Wrestler Eddy the Raptor verletzt wird, steht Dennis plötzlich allein da. Notgedrungen muss er nun alle Aufgaben und Verantwortungen von Philipp übernehmen. Als er dann auch noch den Frust seines Bruders zu spüren bekommt, schwört Dennis Rache an Eddy – auch wenn er dem Wrestler mehr als unterlegen ist.

Hintergrund

Im April 2012 feierte der Kurzfilm im Kino International in Berlin seine interne Premiere.

Am Donnerstag, dem 26. April 2012, war der Film zum ersten Mal im deutschen Fernsehen zu sehen.<ref>http://presseservice.rbb-online.de/fernsehtipps/rbb_fernsehen/2012/04/20120426_rbb_movies_crazy_dennis_tiger.phtml</ref>

Gedreht wurde an Originalschauplätzen in den Brandenburger Orten Schildow, Glienicke und Bergfelde. Der im Film gezeigte Wrestling-Verein ist die Eurowrestling-Company in Bergfelde.

Die beiden Hauptdarsteller sind auch im wirklichen Leben Brüder, und das eigene Wohnhaus ihrer Familie diente als Set. Auch ihr wirklicher Vater spielt im Film, in kurzen Szenen, den Vater von Dennis und Philipp.

Rezeption

Crazy Dennis Tiger ist ein beinahe schon poetischer Film, der sehr nah an seine Figuren heranrückt, der ihre Fehler und Ungeschicktheiten aber nicht ausstellt, und der sich nie über sie erhebt. In einer langen Sequenz am Ende, in der Dennis innerlich zur Ruhe kommt, wird dann auch der Film ganz still. Irgendwo zwischen Verlorensein und neuem Aufbruch; der Hoffnung macht, dass da doch noch eine Zukunft auf einen wartet. Crazy Dennis Tiger, der so verspielt gewalttätig begann, ist eigentlich ein sehr zärtlicher Film.“

Präsentationen und Nominierungen

Der Film wurde auf zahlreichen bekannten Festivals, Veranstaltungen und Wettbewerben präsentiert und war in unterschiedlichen Kategorien nominiert.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />