Steineweiler
Steineweiler Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(9)&title=Steineweiler 49° 6′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 503 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 9 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09857 | |||||
Steineweiler ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Steineweiler liegt in der Gemarkung Oberradach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Nördlich der Einöde befindet sich ein Gewerbegebiet. Dort entspringen der Scher- und der Egelweihergraben, die mit weiteren Bächen zum Walkenweiherbach zusammenfließen, der ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Westen befinden sich die Waldgebiete Loh und Birkach. In der Birkach liegt der Steineweiler Weiher. Im Südosten liegt das Haldenfeld, im Osten das Radacher Holz und das Krämerholz. Die Staats- bzw. Landesstraße 2218 führt nach Unterradach (1,4 km südöstlich) bzw. an Neustädtlein vorbei zur Anschlussstelle an die Bundesautobahn 7 (2,9 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Steineweiler war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Feuchtwangen. Der Ort bildete mit Ober- und Unterradach eine Realgemeinde.<ref name="N464">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 464.</ref>
Im Jahre 1732 bestand der Ort aus drei Gütlein, die alle die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn hatten.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Steineweiler (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts lag die Grundherrschaft in den Händen der Witwe des Dinkelsbühler Bürgermeisters Cronnagel und des Dinkelsbühler Bürgers Samuel Michel.<ref name="N464"/><ref>Johann Bernhard Fischer: Steinenweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 163 (Digitalisat). Außerdem S. 193 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 431.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N573">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 573.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Steineweiler infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Oberradach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref> Am 1. April 1971 wurde Steineweiler im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N573"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich (Weidelbach) gepfarrt.<ref name="N464"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Steinenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 431 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Steinerweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 923 (Digitalisat).
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Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Steineweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Steineweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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