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Luculai

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Luculai
Datei:2021-10-14 Luculai.jpg
Im Suco Luculai (2019)
Daten
Fläche 4,59 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 812 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Leonel da Silva Lopes
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Hunehei 293
Lebuana 155
Metagou 115
Natarae 230
Luculai (Osttimor)
Luculai (Osttimor)
Koordinaten: 8° 39′ S, 125° 21′ O
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Luculai (Lukulai) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Liquiçá (Gemeinde Liquiçá).

Geographie

Luculai
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Hunehei 8° 37′ 55″ S, 125° 20′ 57″ O
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730 m
Lebuana 8° 38′ 7″ S, 125° 21′ 23″ O
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837 m
Luculai 8° 38′ 31″ S, 125° 21′ 22″ O
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936 m
Metagou 8° 38′ 2″ S, 125° 21′ 5″ O
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731 m
Natarae 8° 38′ 59″ S, 125° 21′ 39″ O
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1102 m

Luculai liegt im Osten des Verwaltungsamts Liquiçá. Nordwestlich liegt der Suco Dato und im Westen und Süden der Suco Darulete. Im Osten grenzt Luculai an das Verwaltungsamt Bazartete mit seinen Sucos Maumeta und Metagou. Der Fluss Caray durchquert den Norden Luculais und fließt nach Westen in den Gaulara. Er folgt der Grenze zu Dato und fließt an der Nordspitze von Luculai mit dem Eanaloa zusammen und bildet so den Gularkoo. Der Eanaloa folgt der Grenze zu Metagou.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Luculai hat eine Fläche von 4,59 km²<ref name="Cen2015" /> und teilt sich in die vier Aldeias Hunehei (Hunanai, Hunahai), Lebuana, Metagou und Natarae.<ref name="AtlasLiquica">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlas der Gemeinde Liquiçá (Memento vom 15. Januar 2023 im Internet Archive).</ref><ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Nördlich des Caray liegen die Dörfer Hunehei, Lebuana und Metagou, südlich die Orte Luculai und Natarae. Im Dorf Luculai gibt es beim Sitz des Sucos eine Grundschule, die Escola Primaria Luculai.<ref name="AtlasLiquica" /><ref name=Poll>Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref><ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 486 kB)</ref>

Der Berg Fatumasin (auch Foho Natare), dessen Gipfel nah der Südgrenze in Darulete liegt (!491.3517285625.3663585Lage

 {{#coordinates:−8,648272|125,366358|
   |dim=
   |globe=
   |name=Foatumasin
   |region=TL-LI
   |type=mountain
  }}, 1214 m),<ref name=bird>BirdLife IBA Factsheet Fatumasin</ref> ist Namensgeber für ein Naturreservat, das mit mindestens 15 geschützten Vogelarten auch zu einer Important Bird Area erklärt wurde. Das Reservat ist 13.618 Hektar groß und reicht bis in die Gemeinde Ermera. Die Region ist dicht bewaldet, die Böden sind kalkarm. Neben jenen am Monte Mundo Perdido und am Tatamailau ist das Reservat eines der drei wichtigsten Orchideenschutzgebiete des Landes.<ref name=bird/>

Einwohner

In Luculai leben 812 Einwohner (2022), davon sind 425 Männer und 387 Frauen. Im Suco gibt es 136 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 79 % der Einwohner geben Tokodede als ihre Muttersprache an. 16 % sprechen Mambai und fast 4 % Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Luculai (tetum; PDF; 8,2 MB)</ref>

Geschichte

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Im April 1999 wurden die Einwohner von Luculai und anderer Sucos nach Vila de Liquiçá zwangsdeportiert. Hier zwang man sie mit Einschüchterungen und Misshandlungen die Autonomielösung im Unabhängigkeitsreferendum zu unterstützen, die einen Verbleib Osttimors bei Indonesien vorsah. Männer wurden, wenn sie nicht flohen, für die Milizen zwangsrekrutiert. Außerdem mussten die Menschen die Flagge Indonesiens setzen und Wachposten einrichten. Mädchen und junge Frauen mussten auf Feiern der Milizen tanzen.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>

300 Familien wurden obdachlos, als am 1. und 2. Januar 2008 Überschwemmungen Luculai, Dato und Maumeta verwüsteten. 100 Häuser wurden komplett zerstört, 90 weitere beschädigt. Die Bevölkerung konnte rechtzeitig von der Nationalpolizei evakuiert werden, so dass keine Personen zu Schaden kamen.<ref>Relief Web, 7. Januar 2008, Timor-Leste: Humanitarian update, 21 Dec - 07 Jan 2008</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Augusto Lopes da Silva zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Leonel da Silva Lopes<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und wurde 2016<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref> und 2023 in seinem Amt bestätigt.<ref>Portal Municipal Liquiçá: Posto Administrativo Liquiçá, abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Luculai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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