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Unterrohn

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Unterrohn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(227)&title=Unterrohn 50° 50′ N, 10° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(227) 50° 49′ 44″ N, 10° 11′ 40″ O
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Höhe: 237 m
Fläche: 4,38 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 227 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Unterrohn, Stadt Bad Salzungen. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Eingemeindet nach: Tiefenort
Postleitzahl: 36469
Vorwahl: 03695
Datei:Bad Salzungen Ortsteile.svg
Karte
Unterrohn zentral im Stadtgebiet
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Unterrohn ist ein Ortsteil der Stadt Bad Salzungen im Wartburgkreis in Thüringen.

Geografie

Der Ort Unterrohn befindet sich am rechten Ufer der Werra, an der Einmündung des Rohrgraben. Der Ort liegt etwa zwei Kilometer Luftlinie nordnordwestlich von Bad Salzungen und zwei Kilometer östlich von Tiefenort. Durch Unterrohn fließt der Rohrgraben als westlicher Abfluss des einstigen Moores im Moorgrund. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 237 m ü. NN.<ref name="TK10-2">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.</ref>

Geschichte

Die Entstehung der sechs Rohnhöfe und des Röhrigshofes<ref>Es gab die Ober-, Mittel- und Unterrohn-Höfe.</ref> geht auf die Rodungsherrschaft der Herren von Frankenstein zurück, welche am südlichen und westlichen Rand des Moorgrundes eine beträchtliche Anzahl Höfe anlegen ließen.<ref>Überliefert sind die Namen Hurningeshegen / Hornseigen, Rinnesteig, Kahlenberg, Breitenloh und Hetzels.</ref> Im Jahr 1330 sahen sich die bereits hoch verschulden Frankensteiner gezwungen ihre umfangreichen Besitzungen zu veräußern (Frankensteiner Verkaufsbrief).

Während Oberrohn und Mittelrohn in der Folgezeit zum Kloster Allendorf und mit diesem später zum sachsen-meiningischen Amt Salzungen gehörten, war Unterrohn seit 1259 ein Hof auf dem Grund des Klosters Frauensee. 1603 war der Besitzer des Gutshofes zu Unterrohn der Hofmann Elias Hombergh zu Kassel, der in amtlichen Schriften der „Hessenhof“ genannt wird.

Mit dem Amt Frauensee kam Unterrohn nach der Reformation an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, zwischen 1807 und 1813 unter französische Besatzung<ref>Unterrohn auf der Homepage der Gemeinde Tiefenort</ref> und 1816 an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Danach war es großherzogliches Kammergut, das man nach 1917 u. a. auch an die Bewohner Unterrohns aufgeteilte.

Verkehr

Datei:BueexDDR.JPG
Bahnübergang nahe Unterrohn

Die nächstgelegene Anschlussstelle (Gerstungen) der A 4 befindet sich 22 Kilometer entfernt. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße K 97.

Unterrohn besitzt keinen Haltepunkt. Am östlichen Ortsrand befindet sich der Gleiskörper, südlich folgt ein Viadukt und die Werrabrücke der Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels. Dahinter befand sich eine Verbindungskurve zur Bahnstrecke Bad Salzungen–Unterbreizbach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Peter Drescher: Tiefenort an der Werra von damals bis heute. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-549-7, S. 156.
  • Ludwig Hertel: Oberrohn, Unterrohn. In: Georg Voss (Hrsg.): Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens. Herzogthum Sachsen-Meiningen, Kreis Meiningen. Amtsgerichtsbezirk Salzungen. Heft XXXV. Gustav Fischer Verlag, Jena 1911, S. 102 ff.

Weblinks

Commons: Unterrohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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