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Ogna da Pardiala

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Ogna da Pardiala

Grauerlen in der Ogna da Pardiala
Grauerlen in der Ogna da Pardiala
Grauerlen in der Ogna da Pardiala
Koordinaten: 46° 46′ 0″ N, 9° 6′ 44″ O; CH1903: 727823 / 180871
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Lage: Graubünden, Schweiz
Nächste Stadt: Tavanasa
Fläche: 0.1 km²
Länge: 3.500 km
Gründung: 1992

i3i5

Die Ogna da Pardiala (rätoromanisch im Idiom Sursilvan für Wiesenau) ist eine Auenlandschaft von nationaler Bedeutung<ref>Liste der Auenobjekte von nationaler Bedeutung</ref> zwischen Tavanasa und Rueun in der Surselva im schweizerischen Kanton Graubünden.

Lage

Das dreieinhalb Kilometer lange und rund 100 Hektar grosse Schutzgebiet liegt auf einer Höhe von 740 m ü. M. auf der rechten Seite des Vorderrheins zwischen dem Fluss und dem Geleise der Rhätischen Bahn. Es ist nach dem Schweizerischen Nationalpark das flächengrösste Naturschutzgebiet des Kantons.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Brigels (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brigels.de</ref>

Die Ogna da Pardiala sind Reste der früher weit verbreiteten Auen in der Talsohle. Durch Uferverbauungen und Trockenlegung liegen die Auen nicht mehr im Überschwemmungsgebiet des Rheins. Einzelne Gebiete werden vor allem im Frühling durch Seitenbäche überflutet.

Nutzung

Im Gebiet der Ogna da Pardiala findet eine abgestufte Nutzung statt; von intensiver Viehweide bis zu Flächen, wo Eingriffe nur zur Erhaltung des Schutzzieles erlaubt sind. Der grösste Teil der Fläche wird traditionell und ohne Düngung beweidet. Zur Vergrösserung der Wasserflächen wurden zusätzliche Gewässer angelegt.

Flora

Im Mündungsgebiet des Valaterbaches liegt eine typische Bachau mit Weiden und Grau-Erlen, schwarzem Holunder und Traubenkirschen. An Altwasserarmen und Teichen gedeihen Röhricht und Seggen. Auf beweideten Kiesflächen wächst Trockenrasen mit rund 40 Pflanzenarten.

Fauna

Die Ogna da Pardiala bietet Brutplätze für zahlreiche Wasservögel und Lebensraum für Durchzügler. Darunter sind Eisvogel, Sumpfrohrsänger, Flussuferläufer, Wasseramsel und Bekassine. Seltene Singvogelarten wie Neuntöter, Wiedehopf, Braunkehlchen und Grasmücken wurden gesichtet. Die stehenden Gewässer sind Laichplatz für zahlreiche Amphibien wie Bergmolch, Grasfrosch und Erdkröte. Die Auen sind ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Eidechsen, Schlangen und kleinere Säugetiere.

Bilder

Weblinks

Commons: Ogna da Pardiala – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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