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Verivox

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Verivox

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Verivox logo.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 1998<ref name="Verivox.de">Verivox: Über uns. Verivox.de, abgerufen am 22. Februar 2018.</ref>
Sitz Heidelberg, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland<ref name="Impressum" />
Leitung Daniel Puschmann<ref name="Impressum">Impressum. Verivox.de.</ref>
Mitarbeiterzahl 329<ref name="JA">Veröffentlichter Jahresabschluss per 31. Dezember 2018 auf bundesanzeiger.de, abgerufen am 15. September 2020.</ref>
Umsatz 131,8 Mio. Euro (2017)<ref name="JA" />
Branche Preisvergleich und Vertragsvermittlung
Website www.verivox.de
Stand: Dezember 2020

Verivox ist ein zur italienischen Moltiply-Gruppe gehörendes deutsches Unternehmen, das Vergleichsportale betreibt und als Vermittler von Verträgen tätig ist. Der Dienstleister zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland.<ref>Flexstrom klagt gegen Verivox - Verivox kappt Vertrag. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 20. Dezember 2011, abgerufen am 24. Februar 2013.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Check24 drängelt in den Bankvertrieb. (Memento vom 1. Juni 2012 im Internet Archive) In: Financial Times Deutschland, 29. Mai 2012, abgerufen am 24. Februar 2013.</ref><ref>Heinz-Roger Dohms, Anja Krüger: Was Vergleichsportale leisten – und was nicht. Stern.de, 31. Mai 2012, abgerufen am 24. Februar 2013.</ref>

Verivox bietet Tarifvergleiche für Telekommunikation, Strom, Gas, Versicherungen und Bankprodukte an. Für die Vermittlung von Verträgen wird Verivox in der Regel von den Vertragsgebern (bspw. den Diensteanbietern, Versicherungsgesellschaften oder Finanzdienstleistern) mit Provisionen vergütet.

Geschichte

Das Verbraucherportal<ref>Stefan Schultz: Saison 2013: So entgehen Sie der Heizkostenfalle. Spiegel online, 3. April 2012, abgerufen am 24. Februar 2013.</ref> wurde 1998 in Heidelberg von Andrew Goodwin und Nikolaus Starzacher gegründet und startete mit dem Schwerpunkt Telekommunikation.<ref>Relaunch von Verivox: Jetzt mit Stromtarifen und Nachrichten. In: verivox.de. 30. Mai 2000, abgerufen am 23. Dezember 2018.</ref> 1999 stieg Goodwins Cousin Alexander Preston mit in das Unternehmen ein. Nach der Liberalisierung des Energiemarktes wurde im Jahr 2000 der Bereich Strom und 2005 der Bereich Gas hinzugefügt. Ende 2005 gab Starzacher den Geschäftsführerposten ab.<ref>Nikolaus Starzacher: Nikolaus Starzacher - Gründer und Geschäftsführer - Discovergy GmbH. In: Xing. Abgerufen am 21. Dezember 2020.</ref>

2007 richtete sich das Unternehmen international aus.<ref name="Verivox.de" /> Starzacher und zwei weitere Gesellschafter, Stefan und Robert Herr, verkauften für insgesamt 2,8 Millionen Euro ihre Anteile in Höhe von 71,4 Prozent an den irischen Medienkonzern Independent News & Media (INM). Preston und Goodwin verkauften ebenfalls an INM, erhielten dafür aber kein Geld, sondern einen Anteil von 25,5 % an der Käufergesellschaft.<ref>290 Millionen Euro-Schadensersatzklage: Verivox-Gesellschafter wehren sich erfolgreich mit Schulte Riesenkampff. In: juve.de. Abgerufen im Jahr 2020.</ref>

2008 wurden die i12 GmbH (Betreiber der Plattformen tarife.de, onlinekosten.de, strom-magazin.de und sphone.de) und die Maximilian Online Media GmbH (Betreiber der Plattformen stromseite.de, billiger-surfen.de und billiger-telefonieren.de) übernommen, beide Firmen haben ihren Sitz im hessischen Linden. Im Dezember 2009 erwarb die private britische Beteiligungsgesellschaft Oakley Capital von INM deren Mehrheitsanteil von 51 %, die beiden Unternehmensgründer hielten seither zusammen 49 % (jeweils 24,5 %) an Verivox.<ref name="Profil">Wir sind VERIVOX - die Tarifexperten. In: verivox.de. Abgerufen im Jahr 2020.</ref>

2010 wechselte Goodwin in den Aufsichtsrat, 2012 Preston. Im Mai 2012 wurde Chris Öhlund neuer CEO der Verivox-Gruppe (Verivox Holdings, London), Klaus Hufnagel war Geschäftsführer der deutschen Verivox GmbH.<ref>Chris Öhlund neuer CEO bei Verivox. Verivox, 4. Mai 2012.</ref>

Ab 2012 erweiterte Verivox schrittweise sein Produktportfolio: Hinzu kamen Tarifvergleiche für Kfz-Versicherungen, Kredite, Tages- und Festgeld, Girokonten, Kreditkarten und Depots. Später folgten Immobilien, Autos, gesetzliche Krankenversicherungen, weitere Personen- und Sachversicherungen sowie Heizstrom.<ref>Über uns - Verivox stellt sich vor! Abgerufen am 4. Dezember 2019.</ref>

2014 kaufte Verivox die Marken transparo und aspect-online sowie die Anteile am Mitbewerber TopTarif von Holtzbrinck Digital und Rocket Internet.<ref>Verivox übernimmt Mehrheitsanteile an TopTarif. Verivox, abgerufen am 11. Juni 2016.</ref> Am 25. Juni 2015 wurde Verivox von der ProSiebenSat.1 Media SE zu einem Anteil von 80 Prozent des Kapitals übernommen, den Rest hielt zunächst Oakley Capital.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Übernahme - Pro Sieben kauft Verivox.] In: Süddeutsche Zeitung vom 26. Juni 2015. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Februar 2018 erwarb die von der ProSiebenSat.1 Media AG neu gegründete NCG – NuCom Group die ausstehenden Minderheitsanteile von Oakley Capital und erhöhte den Anteilsbesitz an Verivox auf knapp 100 Prozent.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Amorelie, Verivox, Parship: Pro-Sieben-Sat.1 wird noch digitaler.] In: t3n vom 23. Februar 2018. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Februar 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im November 2017 kaufte Verivox die Banking-App Outbank.<ref>Bekanntmachung auf der Homepage von Outbank</ref> Ebenso wurde das Kündigungsportal Aboalarm übernommen.<ref>Verivox übernimmt Kündigungsportal Aboalarm. 10. November 2017, abgerufen am 11. Oktober 2019.</ref> Ab September 2020 gehörte Outbank der aboalarm GmbH an, ehe sie im November 2021 an die FP Finanzpartner AG verkauft wurde.<ref>FP Finanzpartner AG übernimmt Finanz-App Outbank. 8. November 2021, abgerufen am 12. Januar 2022.</ref> Aboalarm wurde im Sommer 2022 vom Kündigungsdienst Volders übernommen.<ref>Caspar Tobias Schlenk: Kündigungsservice Volders hat Aboalarm gekauft. In: FinanceFWD. 16. Dezember 2022, abgerufen am 25. Januar 2023.</ref>

Im April 2018 wurde die Einstellung des eigenständigen Betriebs der beiden zugekauften Gesellschaften preis24.de und TopTarif bekannt. Beide Unternehmen hatten betriebswirtschaftliche Verluste erlitten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verivox schließt Vertriebstöchter Preis24 und TopTarif.] In: WiWo. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. April 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Markennamen blieben jedoch erhalten. Die Preis- und Tarifvergleiche werden seitdem über die Technologieplattform von Verivox berechnet. Eigene redaktionelle Inhalte werden nicht mehr weiter produziert. Im September 2018 übernahm Verivox zudem das Maklergeschäft des Startups Getsafe.<ref>Verivox übernimmt große Teile von Getsafe. Abgerufen am 5. Juni 2019.</ref><ref>Getsafe wird Assekuradeur für 10-15 ‚eigene‘ Produkte; Verivox übernimmt Maklergeschäft. Abgerufen am 5. Juni 2019.</ref>

Ab Januar 2019 war Joern Taubert CEO der Verivox-Gruppe.<ref>Sonos-Manager wird neuer Chef des Vergleichsportals. Abgerufen am 24. Februar 2019.</ref> Im September 2020 wurde bekannt, dass Taubert Verivox zum Jahresende verlassen werde.<ref>Caspar Tobias Schlenk: Verivox-CEO Jörn Taubert tritt ab. In: FinanceFWD. ramp106, 3. September 2020, abgerufen am 21. Dezember 2020. </ref> Aktuell leitet Daniel Puschmann als Geschäftsführer das Unternehmen.<ref>Impressum von verivox.de. Verivox GmbH, abgerufen am 21. Dezember 2020.</ref>

Im August 2020 wurde die Maximilian Online Media GmbH direkt mit der Muttergesellschaft Verivox GmbH verschmolzen.<ref>Handelsregisterauszug: Maximilian Online Media GmbH. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref> Demgemäß wurde Verivox direkter Betreiber der Plattformen stromseite.de, billiger-surfen.de und billiger-telefonieren.de. Ein Jahr später wurde die Reorganisation innerhalb der Verivox Gruppe weiter vorangetrieben. Während im August 2021 die preis24.de GmbH mit der VX Sales Solutions GmbH<ref>Handelsregisterauszug: preis24.de GmbH. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref> verschmolzen wurde, fusionierten zur selben Zeit die i12 GmbH sowie die Toptarif Internet GmbH direkt mit der Muttergesellschaft Verivox GmbH.<ref>Handelsregisterauszug: i12 GmbH. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref> Infolgedessen wurden Anfang Januar 2022 eine Vielzahl an Plattformen abgeschaltet bzw. deren Dienste mit dem Verweis auf Verivox eingestellt. Zum 3. Januar 2022 stellten folgende Webseiten ihren Dienst ein: stromseite.de<ref>Stromseite.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, billiger-surfen.de<ref>Billiger-surfen.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, billiger-telefonieren.de<ref>Billiger-telefonieren.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, tarife.de<ref>Tarife.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, onlinekosten.de<ref>Onlinekosten.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, strom-magazin.de<ref>Strom-magazin.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, sphone.de<ref>Sphone.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>, handytarife.de<ref>Handytarife.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref> sowie toptarif.de<ref>Toptarif.de. Abgerufen am 12. Februar 2022.</ref>.

Im März 2025 verkaufte ProSiebenSat.1 Media Verivox an die italienische Holding Moltiply Group, in deren Sparte Mavriq das Preisvergleichs-Unternehmen eingegliedert wird.<ref>https://www.prosiebensat1.com/presse/prosiebensat1-verkauft-verivox-an-moltiply-und-vereinfacht-konzernstruktur-514112</ref>

Organisation

Verivox ist in Deutschland vor allem mit dem Preisvergleichsportal Verivox.de präsent. Nach dem Einstellen mehrerer Dienste Anfang Januar 2022 ist Verivox im Bereich Verbraucherberatung zusätzlich nur noch mit dem Preisvergleichsportal im Telekommunikationsmarkt preis24.de aktiv.

Auszeichnungen

Verivox erhielt unter anderen folgende Auszeichnungen:

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben TÜV-geprüft.<ref>Zertifizierungen von Verivox. Verivox, abgerufen am 19. April 2012.</ref>

Kritik

Verivox' Unabhängigkeit wurde 2011 in Frage gestellt, weil es zum Teil Geld mit verdeckten Vermittlungsprovisionen verdient haben soll.<ref>Intransparente Preise. In: Der Spiegel. Nr. 40, 2011 (online).</ref><ref>Sönke Iwersen, Jürgen Flauger: Kunden sind empört über Verivox. In: Handelsblatt, 19. September 2011. Abgerufen am 24. Februar 2013.</ref> Verivox bestreitet dies. Die Transparenz sei durch seine Veröffentlichung und Erläuterung der Liste aller Partner im Bereich Energieversorgungsunternehmen<ref>Verivox: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unsere Geschäftspartner (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Juni 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.verivox.de. Abgerufen am 5. Juli 2012.</ref> gegeben.<ref name="Verivox selbst">Verivox: Bitte um Korrektur des Wikipediaartikels vom 8. Mai 2012.</ref>

Mitte 2011 erhob das Handelsblatt den Vorwurf, Verivox habe schon vor der Pleite von Teldafax von dessen Zahlungsschwierigkeiten gewusst und Teldafax Preise von Konkurrenten weitergegeben, damit Teldafax seine Preise so gestalten konnte, dass es im Vergleich von Verivox fast immer am besten abschnitt. Verivox bestritt die Vorwürfe und vermutete einen Racheakt teurer Anbieter.<ref>Teldafax-Skandal: Verivox wehrt sich gegen Vorwurf unsauberer Geschäfte. Spiegel Online, 16. September 2011, abgerufen am 24. Februar 2013.</ref>

Ein in diesem Zusammenhang vom Anbieter Flexstrom angestrengtes Strafverfahren<ref>Staatsanwaltschaft Heidelberg, 320 Js 28010/11.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />TelDaFax: Strafanzeige gegen Verivox (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sw-unna.de</ref><ref name="Themenportal">Im Zusammenhang mit TelDaFax: Strafanzeige gegen verivox. In: themenportal.de. 9. Januar 2012, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Juli 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.themenportal.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim eingestellt.<ref>Staatsanwaltschaft Mannheim, AZ 628 Js 3889/12</ref> Der Bund der Energieverbraucher hielt die Kritik an Verivox für überzogen.<ref>Bund der Energieverbraucher: Kritik an Verivox überzogen. vom 21. September 2011.</ref> Ende 2011 klagte Flexstrom gegen Verivox, weil das Vergleichsportal einen den Kunden von Flexstrom versprochenen Bonus nicht in die Vergleichspreise einrechnete. Verivox verteidigte sich damit, dass der Bonus nur versprochen worden sei, aber in mehreren Tausend Fällen Beschwerden vorlägen, dass er nicht gezahlt worden sei. Das Landgericht Heidelberg entschied im Juli 2013 zugunsten von Verivox und wies die Klage ab.<ref>Vergleichsportal Verivox durfte Flexstrom rote Karte zeigen – Gericht bestätigt Verbraucherschutz-Richtlinien. Die Welt online</ref> Im Zuge der Rechtsauseinandersetzung stellte Verivox die Partnerschaft mit Flexstrom ein, zeigte deren Tarife aber trotzdem weiter an,<ref>FlexStrom klagt gegen Verivox. In: Handelsblatt, 20. Dezember 2011, abgerufen am 24. Februar 2013.</ref> wenn sich „Verbraucher bewusst dafür entscheiden, auch Tarife darstellen zu lassen, die nicht den Verivox-Richtlinien zum Verbraucherschutz entsprechen“.<ref name="Verivox selbst" />

2012 wies das Landgericht Heidelberg eine Schadensersatzklage von fünf früheren Mitgesellschaftern ab, die ihre Anteile 2006 für 2,72 Millionen Euro verkauft hatten.<ref>Gericht weist Schadenersatzklage gegen Verivox zurück. Die Welt</ref> Sie behaupteten, das Unternehmen habe sie damals über die Zukunftserwartungen im Unklaren gelassen. Ihre Anteile seien 290 Millionen Euro wert gewesen.<ref>dpa: Vergleichsportal: Ex-Gesellschafter verklagen Verivox auf Millionenzahlung. In: Der Spiegel. 23. Januar 2012, abgerufen im Jahr 2020.</ref>

Die Stiftung Warentest kritisierte im Februar 2013 die Voreinstellungen der Stromtarifvergleichsportale. Obwohl Verivox mit der Note 2,6 (befriedigend) noch am besten abschnitt, seien auch dort irreführende Vergleiche und mangelnde Unabhängigkeit zu beanstanden.<ref name=test2013>Stiftung Warentest: Stromtarifrechner: Kein Vergleichsportal ist gut. In: test 3/2013, S. 60–65 und test.de vom 21. Februar 2013.</ref> Am 11. Dezember 2013 teilte Verivox daraufhin mit, man biete nun erstmals die Möglichkeit, Stromtarife nach den empfohlenen Voreinstellungen der Stiftung Warentest zu vergleichen. Mit einem neuen Filter würden nur noch Tarife angezeigt, die den Empfehlungen der Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 12/2013) entsprechen.<ref>https://www.verivox.de/strom/nachrichten/verivox-bietet-ersten-strompreisvergleich-nach-den-empfehlungen-der-stiftung-warentest-96716/</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />