Zum Inhalt springen

Christoph Burgmer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. November 2025 um 21:59 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Christoph Burgmer (* 1962 in Leverkusen) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben

Burgmer<ref>Aus: Christoph Burgmer: Rassismus in der Diskussion. Berlin 1999, S. 172.</ref> studierte Literaturwissenschaft, Iranistik, Islamwissenschaft, Literaturvermittlung und Medienpraxis in Freiburg i.Br., Berlin, Essen, Paris, Kairo und Teheran. Er arbeitete zunächst als Deutschlehrer für Asylbewerber in Berlin. Danach war er Mitarbeiter des Goethe Instituts in Alexandria, Ägypten. Seit 1990 arbeitet er als Journalist, Buchrezensent und Buchautor. Für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) war er unter den Taliban als Übersetzer tätig. Zwischenzeitlich Freier Universitätsdozent an der SRH Hochschule Heidelberg<ref>MeinProf e.V.: Alle Dozenten und Professoren der SRH Hochschule Heidelberg (Baden-Württemberg). In: www.meinprof.de. Abgerufen am 26. November 2016.</ref>. Schwerpunkte seiner publizistischen Arbeit sind Literatur und Politik der Arabischen Welt und Indien sowie aktuelle gesellschaftspolitische Fragen. 2000 erhielt er für seine journalistische Arbeit den Medienpreis Entwicklungspolitik.

Werke

Radio-Features (Auswahl)

  • Wege in die Zivilisation. Unterwegs mit Straßenbau-Ingenieuren im Himalaya, 2016.(deutschlandfunk.de)
  • Jadal-Kontroverse. Eine Zufluchtsort in Amman, 2015.(deutschlandfunk.de)
  • Patrick-Henry-Village – Eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Heidelberg, 2015.<ref>Patrick-Henry-Village – Eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Heidelberg. Abgerufen am 12. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Momente der Verzweiflung. Hassan F. und das Ende arabischer Revolutionsträume, 2015.<ref>Ägyptische Gesellschaft – Momente der Verzweiflung. Abgerufen am 12. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 7500 Kilometer für die Inklusion. Menschen mit Behinderung bei der Allgäu-Orient Rallye, 2013.<ref>- 7500 Kilometer für die Inklusion. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • Freiheit, Brot und Soziale Gerechtigkeit. Der Widerstand der ägyptischen Gewerkschaften gegen Islamisten und Militärs, 2013.<ref>- Freiheit, Brot und soziale Gerechtigkeit. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • Stimme der Stimmlosen. Die indische Schriftstellerin Mahasweta Devi, 2012.<ref>- Stimme der Stimmlosen. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • Die verborgene Opposition. Iranische Studierende und die Zweite islamische Kulturrevolution, 2012.<ref>- Die verborgene Opposition. In: Deutschlandfunk. (dradio.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • 1001 Kriminelle. Das Budhan Theater der Chharas, 2010.<ref>- 1001 Kriminelle. In: Deutschlandfunk. (dradio.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • Hüter des Feuers. Parsen in Bombay. Mit Michael Briefs, 2009.<ref>- Hüter des Feuers. In: Deutschlandfunk. (dradio.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • Der letzte Pate. Geschichten aus der Unterwelt Bombays, 2009.<ref>- Der letzte Pate. In: Deutschlandfunk. (dradio.de [abgerufen am 26. November 2016]).</ref>
  • „Was ihr an Zinsen gebt, bringt keinen Zuwachs bei Allah.“ Wie islamische Finanzprodukte die Kapitalmärkte erobern, 2008.
  • „Bei uns verstehen alle was von Politik.“ Die Buchmesse von Kairo, 2007.
  • Stahl um jeden Preis. Das indische Hüttenwerk Rourkela und 50 Jahre deutsche Entwicklungspolitik. 2006.
  • „Mit der Entwicklung kam der Tod.“ Der Kampf der Adivasi gegen Minenmultis in Jharkhand, Indien, 2005.
  • „Die Sprache der Toten.“ Ein Buchladen in Kabul, 2004.
  • Minenfeld Koran. Textauslegung im Streit zwischen Wissenschaft und Offenbarung, 2003.<ref>s. auch das Interview mit Christoph Luxenberg in fikrun wa fann https://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/ori/de1184094.htm</ref>
  • Eine kurze Reise nach Sadiq Abad. Pressefreiheit und Militärdiktatur in Pakistan, 2001.
  • Stimmen für den Präsidenten. Ägyptens „inszenierte Demokratie“, 2000.
  • Das steht so im Koran. Die islamische Ideologie der Taliban und die gesellschaftliche Realität in Afghanistan, 1999.
  • Die lange Nacht des Maultiers. Literatur und Krieg in Algerien. 1999.
  • Krieg für die Revolution. Der Spanische Bürgerkrieg 1936–1939. Mit Stefan Fuchs, vier Teile, 1997.
  • Choclate, Cola und Kultur. Amerikanische Kulturpolitik am Beispiel des Amerikahaus Heidelberg, 1996.

Essays (Auswahl)

  • Warum einen öffentlichen Platz besetzen, 2014.
  • Frieden in Afghanistan, 2013.
  • Die politische Zukunft des „arabischen Frühlings“, 2012.
  • Der Afghanistankrieg, 2009.
  • Der Islam in Europa, 2008.

Bücher (Auswahl)

Filme

  • Das negative Potential. Johannes Agnoli im Gespräch. Zusammen mit Markus Mischkowski (Regie) und Siddho Varza (Schnitt). Westendfilme 2003<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 28. Juni 2017 im Internet Archive)</ref>.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein