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Agave decipiens

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Agave decipiens
Datei:Asparagaceae - Agave decipiens.JPG

Agave decipiens

Systematik
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Agavengewächse (Agavoideae)
Gattung: Agaven (Agave)
Untergattung: Agave
Art: Agave decipiens
Wissenschaftlicher Name
Agave decipiens
Baker

Agave decipiens ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Agaven (Agave). Ein englischer Trivialname ist „Florida Agave“.

Beschreibung

Agave decipiens wächst einzeln und formt einen Stamm von 1 bis 3 m. Sie bildet Ausläufer. Die variablen, schmalen, fleischigen, lanzettförmigen grünen Blätter sind 75 bis 100 cm lang und 7 bis 10 cm breit. Die Blattränder sind gezahnt. Der dunkelbraune Enddorn ist 1 bis 2 cm lang.

Der rispige Blütenstand wird 3 bis 5 m hoch. Die grünen bis gelben Blüten sind 60 bis 80 mm lang und erscheinen im oberen Bereich des Blütenstandes und reichen bis zur Spitze, an unregelmäßig angeordneten Verzweigungen. Oftmals bilden sich Bulbillen. Die trichterige Blütenröhre ist 11 bis 13 mm lang.

Die elliptische bis längliche dreikammerige Kapselfrüchte sind 35 bis 50 mm lang.

Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 180.<ref>Agave decipiens bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref>

Systematik und Verbreitung

Agave decipiens wächst in Florida in den Vereinigten Staaten in küstennahen Regionen und in Mexiko im Bundesstaat Yucatan.

Die Erstbeschreibung durch John Gilbert Baker ist 1892 veröffentlicht worden.<ref>J. G. Baker: False Sisal of Florida. In: Bulletin of Miscellaneous Information, Royal Gardens, Kew. Nr. 67–68, Kew 1892, S. 184 (online).</ref> Synonyme sind Agave laxifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker und Agave spiralis <templatestyles src="Person/styles.css" />Brandegee ex A.Berger.

Agave decipiens ist ein Vertreter der Gruppe Rigidae. Sie ist geographisch isoliert, mit Ausnahme von Agave neclecta. Das von der Halbinsel Yukatan stammende Material, ist wahrscheinlich aus kultivierter Herkunft. Die Blätter werden in nährstoffreichen Böden bis 2 m lang.<ref>Howard Scott Gentry: Agaves of Continental North America. The University of Arizona Press, 1982, S. 573.</ref>

Agave decipiens wird im Botanischen Garten Huntington in San Marino in Kalifornien kultiviert.

Literatur

  • August J. Breitung: Agave decipiens. In: The Agaves. The Cactus & Succulent Journal Yearbook, 1968, S. 58–59, 61.
  • Howard Scott Gentry: Agaves of Continental North America. University of Arizona Press, 1982, ISBN 0-8165-0775-9, S. 573–574.
  • Thomas Heller: Agaven. Ntv, Münster 2006, ISBN 3-937285-59-8, S. 79–80.
  • Mary Irish, Gary Irish: Agaves, yuccas, and related plants. A Gardener's Guide. Timber Press, 2000, ISBN 0-88192-442-3, S. 113–114.
  • James L. Reveal, Wendy C. Hodgson: Flora of North America Agavaceae. Oxford University Press, 2002, S. 432.
  • J. Thiede: Agave decipiens. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 25.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Agave decipiens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien