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Marie Oesterley

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Marie Oesterley (* 1. Oktober 1842 in Göttingen; † 16. August 1917 in Hannover) war eine deutsche Malerin.<ref name="HBL">Hugo Thielen: Oesterley, (3) Marie (siehe Literatur)</ref>

Leben und Werk

Datei:Marie Oesterley Waldidyll.jpg
Waldidyll, Ölgemälde um 1916

Marie Oesterley absolvierte ihre Ausbildung bei ihrem Vater, Carl Oesterley senior, und bei ihrem älteren Bruder, Carl Oesterley junior. Ihre jüngere Schwester Luise Oesterley (1845–1925) durchlief ihre Ausbildung ebenfalls im familiären Umfeld.<ref name="HBL"/>

Marie Oesterley lebte und arbeitete anfangs in Karlsruhe, in späteren Jahren in München. Sie malte insbesondere Porträts und Stillleben.<ref name="HBL"/>

Ehrungen

Nachdem der Rat der Stadt Hannover 1999 beschlossen hatte, neue Straßen überwiegend nach Frauen zu benennen, die in der Geschichte der Stadt eine bedeutende Rolle gespielt haben, wurde im August 2011 eine Broschüre herausgegeben, die Angaben über bisherige Straßenbenennungen nach weiblichen Persönlichkeiten gibt und eine Reihe von Personen listet, nach denen zukünftig Straßenbenennungen erfolgen sollten. Unter letzteren ist auch eine Kurzbiographie zu Marie Osterley enthalten.<ref>Christine Kannenberg, Sabine Poppe (Redaktion), Petra Utgenannt (Gestaltung): Bedeutende Frauen … (siehe Literatur)</ref> Ein schon 1745 als Teil der Große Barlinge existierender Weg im (heutigen) Stadtteil Südstadt, der 1899 in Oesterleystraße umbenannt wurde, bezieht sich auf den Vater und Hofmaler Carl Oesterley.<ref>Helmut Zimmermann: Oesterleystraße. In: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover, Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 186</ref>

Literatur

  • Oesterley, Marie. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).
  • Hiltrud Schroeder (Hrsg.): Sophie & Co. Bedeutende Frauen Hannovers. Biographische Portraits, Hannover: Fackelträger-Verlag, 1991, ISBN 3-7716-1521-6, S. 251
  • Hugo Thielen: Oesterley, (3) Marie. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 274 (Online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Hugo Thielen: Oesterley, (3) Marie. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 486.
  • Christine Kannenberg, Sabine Poppe (Redaktion), Petra Utgenannt (Gestaltung): Bedeutende Frauen in Hannover. Eine Hilfe für künftige Benennungen von Straßen, Wegen, Plätzen und Brücken nach weiblichen Persönlichkeiten, Broschüre, hrsg. vom Referat für Frauengleichstellung sowie vom Fachverband Planen und Stadtentwicklung, Landeshauptstadt Hannover, Juni 2013 (Online, PDF, 736 kB).

Weblinks

Commons: Marie Oesterley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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