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Marinebasis Haifa

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Datei:PikiWiki Israel 5426 Haifa Port.JPG
Teilansicht der Marinebasis Haifa Liegeplätze an der Außenmole
Datei:Coat of arms of Haifa.svg
Wappen von Haifa
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Israel Haifa|200px]]
[[Bild:Vorlage:Positionskarte Israel Haifa|Vorlage:Positionskarte Israel HaifaxVorlage:Positionskarte Israel Haifapx|Marinebasis (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ N, Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“O)|alt=|verweis=https://geohack.toolforge.org/geohack.php?pagename=Marinebasis_Haifa&language=de&params=32.830311_N_34.9893_E_region:IL-HA_type:landmark&title=Marinebasis]]
Marinebasis
Datei:Flickr - Israel Defense Forces - Israeli Navy Preparing for Flotilla Operation.jpg
INS Hanit auf der Marinebasis Haifa
Datei:Flickr - Israel Defense Forces - Israeli Navy Preparing for Flotilla Operation (4).jpg
INS Nitzachon auf der Marinebasis Haifa
Datei:Wilhelm II debarking Haifa 1898.jpg
Wilhelm II. geht am 25. Oktober 1898 in Haifa an Land

Die Marinebasis Haifa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), abgekürzt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der Hauptstützpunkt der Israelischen Marine.<ref>Eintrag zum Hafen bei globalsecurity.org (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> Sie befindet sich im nordwestlichen Teil des Hafens von Haifa. Kommandant des Militärhafens ist seit November 2011 Brigadegeneral Elijahu („Eli“) Scharvit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht von Eli Scharvit bei israeldefense.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. November 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.israeldefense.com (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref><ref>Bericht bei Israel Defence Forces (IDF) (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref>

Geschichte

Das Gebiet der Mündung des Kischon ins Mittelmeer war bereits in der Spätbronzezeit (ca. 1550–1200 v. Chr.) besiedelt, wie die Ausgrabungen auf dem Tell Abu-Hawam erwiesen haben. Bereits damals gab es einen Hafen im Gebiet des heutigen Zentrums von Haifa. Ab wann dieser auch militärisch genutzt wurde, ist ungesichert. Später haben Templer,<ref>Templer „The german colony“ (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> das Osmanische Reich und Napoleon<ref>The Naval Society, Naval Review, 1921. (PDF; 10,7 MB) S. 525 (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> Hafen und Reede von Haifa (auch „Kaiffa“ „Hayfa“) genutzt. Im Rahmen seiner Palästinareise besuchte Wilhelm II. am 25. Oktober 1898 Haifa. Berichte der Zeitung Le Matin, dass der Kaiser dort eine Flottenbasis errichten wolle, erwiesen sich als falsch.<ref>Jahrbuch des Instituts für Deutsche Geschichte, Band 4, Institut für Deutsche Geschichte, 1975, S. 238.</ref> Als regulärer Marinestützpunkt wird der Hafen im 20. Jahrhundert durch britische Planungskommissionen mehrfach erwähnt.<ref>J. C. Hurewitz: The Middle East and North Africa in World Politics. 1979, S. 34 (1915), S. 726 (1943), S. 764 (1944)</ref>

Am 23. September 1918 wurde das Gebiet durch Einheiten der British Expeditionary Force besetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Battle of Haifa (1918) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dover.idf.il (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> Durch das Völkerbundsmandat für Palästina kam der Hafen von Haifa bis zum 14. Mai 1948 unter britische Verwaltung. In Haifa wurde 1938, als Nachfolgeeinrichtung der Betar Marineakademie (1935–1938 in Civitavecchia, Italien),<ref>Eran Kaplan: The Jewish Radical Right: Revisionist Zionism and Its Ideological Legacy. 2004, S. 155 ff.</ref> die zweite jüdische Marineakademie gegründet. Der Hafen war im Zweiten Weltkrieg britische Militärbasis für Operationen, Versorgungswesen und Reparaturen.<ref>Yair Braker: This is the Way it Was. bei palyam.org (englisch) abgerufen am 28. August 2012</ref> Am 14. Mai 1948 verließ Sir Alan Gordon Cunningham, der letzte Hochkommissar von Palästina, Haifa, um mit der HMS Euryalus in Richtung Großbritannien zu reisen.<ref>High Commissioner departs. In: The Advertiser. Adelaide, 14. May 1948. (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref> Die endgültige Evakuierung des britischen Stützpunktes wurde zum 30. Juni 1948 angesetzt und später als „Z-Day“ bekannt.<ref>A Briton’s view of Israel’s creation. In: BBC News. (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref><ref>Evakuierungsablauf zum „Z-Day“ <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />40 Commando Royal Marines (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/britains-smallwars.com (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref> Es haben Verhandlungen zum finanziellen Ausgleich der von den Briten errichteten Anlagen stattgefunden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A/AC.21/JA/38 9. April 1948 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/domino.un.org (PDF; 249 kB) UN-Dokument (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref><ref>UN-Dokument <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A/AC.21/AP/37 15. April 1948 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unispal.un.org (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref> Bis zum Abzug der Briten sind im Hafengebiet von Haifa Kampfhandlungen mit verschiedenen Gruppierungen bekannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizieller Lagebericht aus Haifa (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/domino.un.org (PDF; 126 kB) UN-Dokument (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref><ref>Battle raging for control of Haifa. In: The Canberra Times. 23. April 1948. (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref><ref>Barrier Miner (Broken Hill, NSW) 29. Juni 1948, Situation in Haifa (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref>

Am 1. Juli 1948 hisste David Ben Gurion als formales Zeichen der Übernahme die israelische Flagge über dem Hafen von Haifa.<ref>Israeli Flag hoisted over port of Haifa. In: The Canberra Times. 2. Juli 1948. (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref> Bereits vor Abzug der Briten und noch als Mitglied der Palyam wurde im April 1948 Aryeh („Arieh“) Kaplan (auch „Kipi“) zum ersten Kommandanten der Marinebasis Haifa ernannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aryeh Kaplan bei jewishsoldiers.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/jewishsoldiers.com (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> Nach 1948 wurde die Marinebasis ausgebaut. Seit 1956 gibt es dort Einrichtungen zur Stationierung von U-Booten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Autobiografie von Aryeh Kaplan bei palyam.org (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Mai 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.palyam.org (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> Die 6. Flotte der US Navy besucht Haifa jährlich mit rund 20 Schiffen und nutzt auch seine Instandsetzungseinrichtungen.<ref>Bulletin of the Atomic Scientists, Januar 1994 Seite 64 (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref><ref>Eintrag zur Stützpunktnutzung bei globalsecurity.org (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> Bei einer Munitionsexplosion an Bord des im Hafen befindlichen israelischen Flugkörperschnellboots INS Tarschisch am 16. Januar 2008 wurden sieben Personen verletzt.<ref>7 hurt when shell explodes at Haifa base . In: Haʾaretz, 17. Januar 2008 (online)</ref> Für weitere<ref>Defense Industrie Daily Germany Sells Israel More Dolphin Subs Agenda deutscher U-Bootlieferungen, (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref> U-Boote, die 2014 von Deutschland geliefert werden sollen, wurden 2011 die Planungen mit Unterstützung von Jedidja Ja’ari (ehemals Stützpunktkommandant) für neue U-Boot-Hangars abgeschlossen.<ref>Revital Hoval: In the shadow of the Polinum. haaretz.com, 17. Juli 2011 (englisch) abgerufen am 22. August 2012</ref>

Stationierung

In Haifa sind unter anderem die Flugkörperschnellboot-Flottille mit insgesamt 13 Einheiten einschließlich der drei Korvetten der Sa’ar-5-Klasse, die U-Boot-Flottille mit fünf Einheiten der Dolphin-Klasse, die Flugkörperschnellboot- und die U-Boot-Schule sowie Teile der Patrouillenboot-Flottille (Geschwader 914) und eine Unterwassereinsatzeinheit stationiert. Von den U-Booten ist bekannt, dass sie mit nuklearen Waffen bestückt sind.<ref>Made in Germany. In: Der Spiegel. Nr. 23, 2012 (online).</ref>

Bekannte Kommandanten der Marinebasis

  • 1948 Aryeh („Arieh“) Kaplan<ref>Aryeh Kaplan: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />This is the Way it Was (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Mai 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.palyam.org bei palyam.org (englisch) abgerufen am 28. August 2012</ref> (auch „Kipi“) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • Isaac Gasit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • Uri Paz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1975–1976 Ze'ev Almog ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1976–1979 Abraham Dror ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1979–1981 Eli Rahav ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1985–1989 Ben Schuschan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1992–1994 Ami Ayalon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1996–2000 Alex Tal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 1999–2001 Eli Marom ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 2000–2004 Jedidja Jaʿari ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 2005–2007 Yochai Ben-Yosef<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Israel bei Nato-Marine-Übung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/nlarchiv.israel.de Newsletter der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit; abgerufen am 22. August 2012</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 2007–2009 Ram Rutberg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ram Rutberg (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eucom.mil bei eucom.mil (englisch) abgerufen am 25. August 2012</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
  • 2011–2021 Elijahu („Eli“) Scharvit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))

Siehe auch

Literatur

  • J. C. Hurewitz: The Middle East and North Africa in World Politics: A Documentary Record. 2. Auflage. Yale Univ. Press, 1979, ISBN 0-300-02203-4.
  • Simon Stern: Der Kampf für die Errichtung des Hafens von Haifa während der britischen Mandatszeit. Chair Oktober 1981. (Hebräischer Text zur Hafenentwicklung mit zahlreichen Planskizzen) ybz.org.il (PDF; 1,4 MB)
  • Eran Kaplan: The Jewish Radical Right: Revisionist Zionism and Its Ideological Legacy (Studies on Israel). Univ. of Wisconsin Press, 2004, ISBN 0-299-20380-8.

Weblinks

Commons: Haifa Naval Base – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 32° 49′ 44,9″ N, 34° 59′ 38,2″ O

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