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Lam Research

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Lam Research Corporation

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Lam-Research-Logo.svg
Rechtsform Corporation
ISIN US5128071082
Gründung 1980
Sitz Fremont, Kalifornien, USA
Leitung Tim Archer (Präsident und CEO)<ref>Profil auf lamresearch.com</ref>
Mitarbeiterzahl 17.700 (2022)<ref name=ar2022>https://www.finanzen.net/bilanz_guv/lam_research</ref>
Umsatz 17,18 Mrd. US-Dollar<ref name=ar2022 />
Branche Anlagen für die Halbleiterindustrie
Website www.lamresearch.com
Stand: 31. Dezember 2022
Datei:Gebäude von Lam Research in Fremont.jpg
Lam Research in Fremont, 2023

Lam Research Corporation ist einer der führenden Hersteller und Anbieter von verfahrenstechnischen Geräten und Anlagen für die Halbleiterindustrie. Das 1980 gegründete und im kalifornischen Fremont ansässige Unternehmen stellt vor allem Anlagen für das Trockenätzen unterschiedlicher Materialien her. Damit steht Lam Research in Wettbewerb mit anderen Ausrüstern der Halbleiterindustrie wie Applied Materials, Tokyo Electron und Dainippon Screen Manufacturing.

Lam Research ist der zweitgrößte Arbeitgeber im verarbeitenden Gewerbe in der San Francisco Bay Area, nach Tesla (Stand 2018)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Largest Manufacturers in the Greater Bay Area.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>. Weitere Fertigungseinrichtungen befinden sich im US-Bundesstaat Oregon, Österreich, Korea, Malaysia und Taiwan.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lam Research Webseite.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Firma ist an der US-amerikanischen Börse Nasdaq notiert (Ticker: LRCX).

Firmengeschichte

Die Lam Research Corporation wurde 1980 von David K. Lam in Fremont, Kalifornien, gegründet. Lam Research konnte seine Produkte, zunächst eigentlich nur der AutoEtch 480, relativ schnell am Markt platzieren und gewann neben dem neugegründeten Unternehmen „Trilogy“ auch namhafte Firmen wie Intel, AMD und National Semiconductor als Kunden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Oral History: David K. Lam | SEMI.ORG.] In: semi.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.semi.orgVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>David Lam. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. November 2013; abgerufen am 17. April 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/silicongenesis.stanford.edu</ref> Im Jahr 1984, vier Jahre nach der Gründung, folgte der Börsengang an die Nasdaq. Ab 1985 begann man mit dem Aufbau der globalen Präsenz und gründete Niederlassungen in Asien (v. a. Japan) und Europa. Es folgten Niederlassungen in Südkorea (1989) und China (1990) sowie ein Entwicklungszentrum in Japan (1993).

Seit der Gründung sind Ätzanlagen für die Halbleiterindustrie das Kerngeschäft des Unternehmens. Ein Jahr nach der Gründung (1981) wurde ein erstes Produkt, genannt AutoEtch 480 vorgestellt, welches unter anderem für das Trockenätzen von Polysilicium-Schichten entwickelt wurde.

1985 folgte die Ätzanlage AutoEtch 590<ref>AutoEtch 590 Oxide Etcher. Abgerufen am 17. April 2012 (Produktbeschreibung).</ref> für die Bearbeitung von Siliciumdioxid-Schichten und 1987 wurde der Nachfolger der AutoEtch-Serie die Rainbow-Serie eingeführt. Der Erfolg dieser Serien setzte sich mit der Einführung der patentgeschützten Transformer-Coupled-Plasma-Technik (TCP-Technik) in den 1990er Jahren fort. Die TCP-Technik wurde unter anderem in den Anlagen TCP 9400 (Siliciumätzen, 1992) und TCP 9600 (Metallätzen) eingesetzt. 2012 waren die Serien 2300 Kiyo, 2300 Flex und 2300 Versys für das vollautomatische Ätzen von dielektrischen, leitfähigen bzw. metallischen Schichten auf 300-mm-Wafern aktuell. Darüber hinaus entwickelt und fertigt Lam Research auch Anlagen für das Ätzen von Löchern bei der Siliziumdurchkontaktierung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), TSV), wie die Einzelwaferanlage TCP 9400DSiE – TSV sind eine Technik, die bei 3D-integrierten IC benötigt wird.

Neben den Ätzanlagen versuchte Lam Research seit Mitte/Ende der 1980er Jahre auch andere Fertigungsanlagen, wie Reinigungs- und CVD-Beschichtungsanlagen, auf dem Markt zu platzieren. So entwickelte die Firma 1988 einen Nassreinigungsprozess für Einzelwafer, der aber erst 1991 als kommerzielles Produkt zur Verfügung stand, die SP-Serie. Nachfolger dieser Serie sind die Vinci- und die DV-Prime-Serie (Einführung 2003 bzw. 2007) sowie Plasma-basierte Reinigungsanlagen wie die 2300 Coronus.<ref>Lam Research at a Glance. (PDF; 550 kB) Lam Research, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. März 2012; abgerufen am 17. April 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lamrc.com</ref>

2008 wurde die Schweizer SEZ Holding übernommen.

2015 wurde die Übernahme des Konkurrenten KLA-Tencor angekündigt.<ref>Marc Sauter: Lithographie: KLA-Tencor und Lam Research fusionieren zu größtem Ausrüster. In: Golem.de. 26. Oktober 2015, abgerufen am 10. Mai 2016.</ref> Wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken des United States Department of Justice hat Lam Research das Angebot ein Jahr später zurückgezogen.<ref>Chip equipment maker Lam Research calls off KLA-Tencor deal. Reuters, 6. Oktober 2016, abgerufen am 9. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im September 2017 gab das Unternehmen die Übernahme des in Cary, North Carolina, ansässigen Simulationssoftwareunternehmens Coventor bekannt. Die Software des Unternehmens soll es Lam Berichten zufolge ermöglichen, die Markteinführungszeit für die Chips seiner Kunden zu verkürzen.<ref>ASPENCORE Asia: Lam Buys Simulation Software Firm Coventor. In: EE Times Asia. 6. September 2017, abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November gründete Lam Research schließlich eine eigene Risikokapitalabteilung für Investitionen in Jungunternehmen.<ref>Mark LaPedus: The Week In Review: Manufacturing. In: Semiconductor Engineering. 17. November 2017, abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im August 2021 eröffnete Lam eine Produktionsstätte in Batu Kawan, Malaysia, um der steigenden Nachfrage nach Anlagen zur Waferherstellung gerecht zu werden und enger mit wichtigen Kunden und Partnern in der Lieferkette zusammenzuarbeiten. Die Fabrik ist die größte des Unternehmens.<ref>Lam Research strengthens global manufacturing network with largest manufacturing facility in Malaysia</ref> Im folgenden Jahr wurde zudem das India Center for Engineering in Bengaluru eröffnet, Lams zweites Forschungszentrum in Indien.<ref>Abhijit Ahaskar: US chip equipment maker Lam Research to open its 2nd R&D centre in India in Sep. 16. August 2022, abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im November 2022 wurde bekannt gegeben, dass Lam den in Salzburg ansässigen Anbieter von Halbleiterausrüstung für die Nassbearbeitung, die Semsysco GmbH, übernommen hatte.<ref>Evertiq: Lam Research acquires SEMSYSCO. 2022, abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im selben Monat übernahm Lam zudem das in Texas ansässige Unternehmen für Plasmasimulation, Esgee Technologies, Inc.<ref>Reynolds Advisory Partners Acts as Exclusive Financial Advisor to Esgee Technologies on Its Sale to Lam Research. (businesswire.com [abgerufen am 9. April 2026]).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Lam Research – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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