Leitsweiler
Leitsweiler Gemeinde Schnelldorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(56)&title=Leitsweiler 49° 14′ N, 10° 8′ O
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| Höhe: | 452 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 56 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91625 | |||||
| Vorwahl: | 09869 | |||||
Leitsweiler ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Schnelldorf im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Leitsweiler liegt in der Gemarkung Gailroth.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Durch das Dorf fließt der Herbstwiesengraben, ein linker Zufluss der Brettach. 1 km östlich liegt das Finsterholz. Die Landes-/Staatsstraße 2247 führt nach Michelbach a.d.Lücke (0,6 km südwestlich) bzw. nach Wettringen (3 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Gailroth zur St 2222 (0,8 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort lag im Fraischbezirk des brandenburg-ansbachischen Oberamtes Crailsheim. Ende des 18. Jahrhunderts gab es sieben Anwesen. Grundherren waren die Herren von Schwarzenberg (4 Anwesen), die Reichsstadt Rothenburg (2 Anwesen) und das Kastenamt Crailsheim (1 Anwesen).<ref>Johann Bernhard Fischer: Leitsweiler. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 156 (Digitalisat).
J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 330.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Leitsweiler dem Steuerdistrikt Wettringen und der Ruralgemeinde Gailroth zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Leitsweiler am 1. Juli 1972 nach Schnelldorf eingemeindet.<ref>Schnelldorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 7: ehemaliges Bauernhaus, eingeschossiger Einfirsthof mit verputztem Fachwerkgiebel, Mitte 19. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Schnelldorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Wettringen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Leitsweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 321 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Lenzenweiler. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 330 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Leitsweiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Leitsweiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Altersberg | Ebethof | Gailroth | Grimmschwinden | Gumpenweiler | Haundorf | Hilpertsweiler | Holdermühle | Leitsweiler | Oberampfrach | Ransbach an der Holzecke | Schnelldorf | Steinbach an der Holzecke | Stollenhof | Theuerbronn | Unterampfrach | Wildenholz
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