Zum Inhalt springen

Maria Seelenberg (Unterthingau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Januar 2025 um 14:47 Uhr durch imported>Cappu62.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Seelenberg 001.JPG
Seelenberg mit Seelenkapelle

Koordinaten: 47° 46′ 9,5″ N, 10° 31′ 28,4″ O

 {{#coordinates:47,76931|10,52456|primary
   |dim=250
   |globe=
   |name=
   |region=DE-BY
   |type=building
  }}

Die Seelenkapelle auf dem Seelenberg bei Unterthingau im Landkreis Ostallgäu ist ein im Jahr 1704 errichteter Kirchenbau.

Die Kapelle steht auf der östlichen Flanke eines auf einer Moräne der Würmeiszeit errichteten Burgstalls östlich von Unterthingau. Der Name Seelenberg geht auf das mittelhochdeutsche seelin („kleine Seen“) zurück, wurde aber vermutlich schon früh umgedeutet und verhalf der Kapelle zum Namen Arme-Seelen-Kapelle. Die Kapelle ist im Besitz des danebenliegenden Funkenbauern und liegt an der Adresse Höllweg 13.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />frühere Homepage des Funkenbauern auf dem Seelenberg (Memento vom 10. Januar 2012 im Internet Archive)</ref><ref>https://www.funkenhof.com aktuelle Homepage des Funkenbauern auf dem Seelenberg</ref>

In der Kapelle befindet sich ein sechssäuliger Barockaltar aus der Erbauungszeit. Das Altarblatt zeigt das Fegefeuer und darüber Maria und Johannes den Täufer, die bei Christus Fürsprache einlegen für die Armen Seelen im Fegefeuer. Das Gewölbe ist mit Szenen aus dem Leben Jesu bemalt. Die blassen Fresken entstanden um 1960 und stammen von den Schülern des Münchner Kunstprofessors Franz Nagel.

Literatur

  • Katholisches Pfarramt St. Nikolaus (Hrsg.): Kirchen und Kapellen in Unterthingau und Kraftisried, Kunstverlag Peda, Passau 2005, ISBN 3-89643-615-5.

Weblinks

Commons: Seelenkapelle (Unterthingau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>