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Cannabichromen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Cannabichromen
Allgemeines
Name Cannabichromen
Andere Namen

2-Methyl-2-(4-methyl-3-penten-1-yl)-7-pentyl-2H-chromen-5-ol (IUPAC)

Summenformel C21H30O2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 809-024-3
ECHA-InfoCard 100.236.929
PubChem 30219
ChemSpider 28064
DrugBank DB14735
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Eigenschaften
Molare Masse 314,47 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

144–146 °C<ref name="römpp">Eintrag zu Cannabinoide. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Cannabichromen (auch CBC) ist eines von bislang 113 entdeckten Cannabinoiden.<ref>Oier Aizpurua-Olaizola, Umut Soydaner, Ekin Öztürk, Daniele Schibano, Yilmaz Simsir: Evolution of the Cannabinoid and Terpene Content during the Growth of Cannabis sativa Plants from Different Chemotypes. In: Journal of Natural Products. Band 79, Nr. 2, 26. Februar 2016, S. 324–331, doi:10.1021/acs.jnatprod.5b00949.</ref> Es wirkt nicht selbst schmerzstillend, unterstützt jedoch die schmerzhemmende Wirkung des Tetrahydrocannabinols (THC) und wirkt beruhigend.<ref>Nutzungsmöglichkeiten von cannabis sativa L. in der Medizin. GRIN Verlag, 2003, ISBN 3-638-21252-1, S. 9 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Außerdem wurde eine antibiotische Wirkung gegen Bakterien festgestellt, die als resistent gegenüber klassischen Antibiotika gelten.<ref name="PMID7298870">C. E. Turner, M. A. Elsohly: Biological activity of cannabichromene, its homologs and isomers. In: Journal of clinical pharmacology. Band 21, Nummer 8–9 Suppl, 1981 Aug-Sep, S. 283S–291S, PMID 7298870.</ref> Wenn Cannabichromen Licht ausgesetzt wird, kann dadurch Cannabicyclol entstehen. Das Vorkommen von CBC ist bei Cannabis indica höher als bei Cannabis sativa.

In den USA wird CBC in Form von medizinischem Cannabis eingesetzt, z. B. gegen Epilepsie und um die schmerzhemmende Wirkung von Tetrahydrocannabinol zu unterstützen.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein