Sandhof (Insingen)
Sandhof Gemeinde Insingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7)&title=Sandhof 49° 17′ N, 10° 11′ O
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91610 | |||||
| Vorwahl: | 09869 | |||||
Sandhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Insingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sandhof liegt in der Gemarkung Insingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt am Fuße des Sendenbergs (443 m ü. NHN) und des Sonnenbergs (435 m ü. NHN), die sich beide westlich der Ortschaft erheben. 0,5 km südlich fließt der Leidenberger Graben, der eine Reihe von Weihern speist und bei Unteroestheim als linker Zufluss in den Östheimer Mühlbach mündet. Es führen zwei Anliegerwege jeweils zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km südwestlich bzw. 0,6 km östlich), die nach östlich Unteroestheim bzw. westlich zur Staatsstraße 2419 führt.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im Geographischen Lexikon von 1802 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Sandhof, bey Oestheim, ein auf Reichsstadt Rothenburgischem Gebiete gelegener Hof von zwey Haushaltungen, von welchen die Gült, Steuer, Lehen und Vogtbarkeit dem Kloster Sulz zusteht, von welchem aber seit der Preußischen Aemterorganisation vor wenigen Jahren diese Zuständigkeiten ins Kameralamt zu Insingen [Sp. 38] verwiesen worden sind, in welchem Orte Sandhof auch eingepfarrt ist.“<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 37f.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Ort dem Steuerdistrikt Gailnau und der Ruralgemeinde Insingen zugewiesen.<ref>Insingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Sandhof 2: Ehemaliger Gutshof von Kloster Sulz, eingeschossiges Wohnstallhaus, Putzgliederungen, 1832.<ref>Denkmalliste für Insingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich und Sebastian (Insingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Sandhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 37–38 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 89.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sandhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sandhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Hammerschmiede | Insingen | Kastenmühle | Leidenberg | Leuzhof | Lohr | Lohrbach | Sandhof | Wilhelmsmühle