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Xingu (2011)

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Produktionsland Brasilien
Erscheinungsjahr 2011
Länge 102 Minuten
Stab
Regie Cao Hamburger
Drehbuch Cao Hamburger
Helena Soarez
Anna Muylaert
Produktion Andrea Barata Ribeiro
Fernando Meirelles
Bel Berlinck
Musik Beto Villares
Kamera Adriano Goldman
Schnitt Gustavo Giani
Besetzung

Xingu ist ein brasilianischer Abenteuerfilm aus dem Jahr 2011. Er hatte am 3. November 2011 Weltpremiere im Teatro Amazonas in Manaus anlässlich des 8. Amazonas Film Festival<ref>Marina Souza: Première mundial do filme Xingu marca abertura do 8º AM Film Festival. In: O Globo, G1 Amazonas vom 4. November 2011. Abgerufen am 21. April 2017 (portugiesisch).</ref> und am 11. Februar 2012 auf der Berlinale 2012 seine Deutschlandpremiere und wurde in der Rubrik „Panorama“ präsentiert. Anschließend wurde er Dritter bei der Verleihung des Publikumspreises.

Handlung

Er behandelt den Kampf der Brüder Villas-Boas um ein Schutzgebiet für die Indianerstämme entlang des Rio Xingu im Amazonasgebiet Brasiliens. Die Filmhandlung spielt von 1943 bis in die 1960er Jahre hinein und wurde 2011 unter Mitwirkung direkt betroffener Indianergruppen gedreht. Bilder und Ton ziehen den Zuschauer unter Verwendung von Detail- und Großaufnahmen in zunächst ganz unerwartete Situationen hinein.

Produktion

Das Produktionsbudget lag bei etwa 13 Mio. Euro, wobei der Kosmetikkonzern Natura über ein Drittel davon beisteuerte.<ref>Gerhard Dilger: Im Herzen Brasiliens. In: taz. 9. Februar 2012, abgerufen am 21. April 2017.</ref>

Im Handel erschien er am 6. April 2012, produziert von O2 Filmes.<ref>Veja bastidores do filme "Xingu", que estreia no dia 6 de abril. In: Folha de S. Paulo vom 31. März 2012. Abgerufen am 21. April 2017 (portugiesisch).</ref> Am 25. Dezember 2012 erschien eine vierteilige Fernsehversion unter dem Titel A Saga dos irmãos Villas-Boas und mitproduziert von Rede Globo.<ref>Paula Bianchi: Filme 'Xingu' vira minissérie: "na TV temos mais chance". In: terra.com vom 10. Dezember 2012. Abgerufen am 21. April 2017 (portugiesisch).</ref>

Kritik

„Regisseur Cao Hamburger porträtiert die Bräuche und Kultur der Stämme liebevoll und detailverliebt. Gleichzeitig schafft es der Film, nah an den Protagonisten zu bleiben und ihre persönliche Entwicklung aufzuzeigen. Erfolg und Rückschläge, Freude und Leid, Liebe und Tod liegen in der Wildnis nahe beieinander. Die Geschichte ist zwar spannend erzählt, hat aber dennoch einige Längen.“

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />