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Oberoestheim

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Oberoestheim
Gemeinde Diebach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(241)&title=Oberoestheim 49° 17′ N, 10° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(241) 49° 17′ 2″ N, 10° 12′ 22″ O
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Höhe: 401 (394–408) m ü. NHN
Einwohner: 241 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 91583
Vorwahl: 09868
Datei:Oberoestheim St. Veit 002.jpg
St. Veit
Datei:Oberoestheim, Kirchplatz 8, 001.jpg
Pfarrhaus

Oberoestheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Diebach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Zum Gemeindeteil zählt die Einöde Brexelhof. Oberoestheim liegt in der Gemarkung Oestheim.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>

Geografie

Das Pfarrdorf liegt am Östheimer Mühlbach, einem rechten Zufluss der Tauber. Im Südosten grenzt das Flurgebiet Hirtenflecken an, im Südwesten das Fuchsloch. 0,5 km nordöstlich liegt das Poppenfeld. Im Südosten hinter den Flurgebieten gibt es Erhebungen der Schillingsfürst-Wettringer Hardt, die Teil der Frankenhöhe ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unteroestheim (1 km nördlich) bzw. zur Staatsstraße 2419 (1,2 km südlich), eine weitere führt am Brexelhof vorbei die St 2419 kreuzend nach Untergailnau (2 km südwestlich). Bei der St 2419 gibt es einen Straßenaufschluss, der als Geotop ausgezeichnet ist.<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

1801 hatte der Ort 42 Haushalte, von denen 31 der Reichsstadt Rothenburg und 11 Brandenburg-Ansbach untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 209.</ref>

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oberoestheim dem Steuerdistrikt Gailnau zugewiesen. Wenig später war es Teil der neu gebildeten Ruralgemeinde Oestheim. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Mai 1978 nach Diebach eingemeindet.<ref> </ref><ref>Diebach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. April 2025.</ref>

Baudenkmäler

In Oberoestheim gibt es sechs Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Diebach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Feuchtwanger Straße 12: Eingeschossiges Wohnstallhaus, frühes 19. Jahrhundert, aufgestockter Stuben- und Tennenteil
  • Feuchtwanger Straße 35: Scheune mit Halbwalm und Fachwerk, 18. Jahrhundert
  • Kirchplatz 4: Ehemaliges Schulhaus, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1837; Ummauerung
  • Kirchplatz 6: Evang.-luth. Pfarrkirche St. Veit, neuromanische Saalkirche, 1835/38; mit Ausstattung; zugehörig Friedhof, mit der Kirche symmetrisch verbundene ummauerte Anlage, 1835/38, mit Grabsteinen
  • Kirchplatz 8: Pfarrhaus, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1835/38; Ummauerung
  • Obere Bachgasse 2: Bauernhof; eingeschossiges Wohnstallhaus, Fachwerkgiebel, 17./18. Jahrhundert; zugehörige Fachwerkscheune.

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Einwohnerentwicklung

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner <templatestyles src="FN/styles.css" /> *368 271 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *415 260 301 294 280 351 270 252 241
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> <templatestyles src="FN/styles.css" /> *80 57 60 57 55 57 58 62
Quelle <ref>Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 70 (Digitalisat).</ref> <ref>Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 226 (Digitalisat).</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1075, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1242, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1178 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1249 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1286 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1113 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 816 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 171 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 325 (Digitalisat).</ref>

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* 
Ober- und Unteroestheim

Religion

Der Ort ist Sitz der Pfarrei St. Veit und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Laurentius (Bellershausen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Commons: Oberoestheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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