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IBM 701

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Der Großrechner IBM 701 gehörte zur 700/7000 series von IBM und kam 1952 auf den Markt.<ref>Öffentliche Ankündigung von IBM am 21. Mai 1952. Erste Inbetriebnahmen bei den Kunden erfolgten 1953.</ref> Er war der erste für wissenschaftliche Zwecke bestimmte Rechner von IBM. Die Versionen für Geschäftskunden waren die IBM 650 und IBM 702. Der Computer markiert den Übergang zu voll elektronischen Computern bei IBM.

Geschichte

Datei:IBM 701console.jpg
Bedienungskonsole der IBM 701
Datei:IBM 701 frame.jpg
Blick ins Innere der IBM 701 mit Vakuumröhren
Datei:Williams tube.agr.jpg
Williams-Röhre der IBM 701

Es gab schon einige teilweise elektronische Vorgänger bei IBM, den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (ASCC) der 1940er Jahre und den {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (SSEC) von 1948 (mit Vakuumröhren und Relais), die 701 hatte aber nur ein Viertel der Größe des SSEC und war 25-mal schneller.

Insgesamt wurden 19 Systeme installiert<ref>701 Customers. In: IBM. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 4. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Da darunter vor allem Kunden aus dem US-amerikanischen Rüstungskomplex waren, wurde er auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt. Erwartet hatte Thomas J. Watson nur Aufträge für fünf Maschinen, was er zum Beispiel auf der Aktionärsversammlung 1953 anlässlich der Einführung der IBM 701 äußerte (daraus entstand möglicherweise das oft Watson zugeschriebene, aber wahrscheinlich falsche Zitat {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Es wird häufig Watson 1943 zugeschrieben, es fanden sich aber keine Belege für diese Äußerung. Eine Erklärung bezieht sich auf die besagte Aktionärsversammlung 1953 in Zusammenhang mit der 701. Kevin Maney: The Maverick and his machine. Thomas Watson Sr. and the making of IBM, Wiley 2003, S. 355f</ref>). Vor Produktionsbeginn der 701 besuchte er zwanzig potentielle Kunden und kam mit 18 Bestellungen zurück. Unter anderem erhielt das Lawrence Livermore National Laboratory der University of California ein System. Dort wurde auch ein Compiler entwickelt, genannt KOMPILER. IBMs eigener Fortran-Compiler kam erst 1954 mit der IBM 704 auf den Markt.

Zu den führenden Entwicklern gehörten Nathaniel Rochester, Jerrier A. Haddad und Werner Buchholz unter dem Leiter der Ingenieursabteilung bei IBM W. Wallace McDowell.<ref>701 Team. In: IBM. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 2. Juli 2019 (Beratend an der Entscheidung zur Entwicklung wirkten auch Manager wie Ralph Palmer und Cuthbert Hurd mit).</ref> Der Entwurf sollte sich so eng wie möglich an den Entwurf von John von Neumann halten, wie er etwa in dessen IAS-Computer oder dem JOHNNIAC realisiert war.<ref>Steve Dunwell (1913-1994): Oral history interview by William Aspray. Charles Babbage Institute, University of Minnesota, 13. Februar 1989, abgerufen am 28. März 2013.</ref>

Damals hatte es Konkurrenz von der ERA 1103 von Remington Rand, das im Geheimen für die NSA entwickelt wurde und erst 1953 die Erlaubnis bekam, vermarktet zu werden. Das US-Verteidigungsministerium führte für beide Maschinen einen Benchmark-Test in numerischer Wettervorhersage durch mit leichten Vorteilen für das IBM-System.<ref>Emerson W. Pugh: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. MIT Press, Cambridge, MA 1995, ISBN 978-0-262-30768-0, S. 174, doi:10.7551/mitpress/1687.001.0001.</ref>

Auf der 701 lief eines der ersten Computerprogramme für Künstliche Intelligenz, ein Dame-Programm von Arthur Samuel<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.ibm.comIBM History 1956 (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>. Auch Übersetzungsprogramme aus dem Russischen liefen 1954 auf der 701.<ref>701 Translator. In: IBM. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 4. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Frühe Übersetzungsprogramme auf der 701).</ref> Der Nachfolger war die IBM 704, die 1954 eingeführt wurde (die Geschäftskunden-Versionen waren die IBM 702, IBM 705).<ref>704 Data Processing System. In: IBM. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 17. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Systembeschreibung

  • Speicher: elektrostatische Speicherung mit 72 Williamsröhren, die jeweils 1024 Bit speichern konnten, entsprechend einem Speicher von 2048 Worten zu je 36 Bit.<ref>701 Feeds and speeds. In: IBM. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 3. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Beschreibung des Computers).</ref> Der Speicher hatte die Bezeichnung IBM 706. Die Taktrate des Speichers betrug 12 Mikrosekunden. Der Speicher konnte durch 72 weitere Röhren verdoppelt werden (auf 4096 Worte). Es gab auch Trommelspeicher und Magnetbänder als Speichermedien (Magnetkernspeicher fanden erst in der folgenden Generation bei der IBM 704 Verwendung).
  • Die Befehle waren 18 Bits lang mit einer einzigen 12-Bit Adresse. 33 verschiedene Befehle konnten ausgeführt werden.
  • Die einzige Möglichkeit, programmgesteuert auf verschiedene Adressen zuzugreifen, bestand in der Modifikation des Adressteils von Befehlswörten mittels einer dafür vorgesehenen Instruktion.<ref>Werner Buchholz: The System Design of the IBM Type Computer. In: Proceedings of the I.R.E. Institute of Radio Engineers, 1. Oktober 1953, abgerufen am 25. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Die Zahlen (die intern binär kodiert waren) waren im Festkommazahl-Format und 36 oder 18 Bit lang mit Vorzeichen.
  • Die Maschine hatte zwei dem Programmierer zugängliche Register: einen Akkumulator (38 Bits mit 2 Overflow-Bits) und ein Multiplikations/Divisions-Register von 36 Bits.
  • Als Ein- und Ausgabegeräte gab es Lochkartenleser und -drucker, Drucker, Ein- und Ausgabe auf Magnetband (Bandlaufwerk IBM 726) oder Magnettrommel. Insbesondere die neuen Magnetbandlesegeräte trugen zum Erfolg der IBM 701 bei.

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit der IBM 701 war durch die Williams-Röhren und die für die Schaltlogik verwendeten Röhren sehr gering. Für ihre MTBF werden zwischen einer halben Stunde<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig General Motors/North Americal Monitor for the IBM 704 Computer.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> bis zu 3,5 Stunden<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The IBM 701 computer at the General Motors Research Laboratories.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> angegeben.

Weblinks

  • IBM 700 Series. In: IBM. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />