Mersalyl
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Datei:Mersalyl acid.svg | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Mersalyl | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H17HgNO6 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißes Pulver<ref name="scb">Datenblatt Mersalyl acid (PDF; 274 kB) bei Santa Cruz Biotechnology, abgerufen am 13. April 2012.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 483,87 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
1,043<ref name="scb" /> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
192–193 °C (Zersetzung)<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Ammoniak<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Mersalyl (eigentlich Mersalylsäure) ist eine Organoquecksilberverbindung mit diuretischer Wirkung. Mersalyl wird heute nicht mehr als Medikament verwendet, da es von anderen Diuretika verdrängt wurde, die kein Quecksilber enthalten und dadurch weniger toxisch sind.
Mersalyl wird seit den 1960er Jahren bei biochemischen Experimenten als wasserlöslicher, nicht membranpermeabler Inhibitor zur reversiblen Blockierung von Sulfhydrylgruppen in Proteinen verwendet.
Synthese
Die Erstsynthese von Mersalyl (Natriumsalz, 505,87 g/mol) wurde von Otto Diels und Erich Beccard veröffentlicht.<ref>Otto Diels, Erich Beccard: Zur Kenntniss acylirter Allylamine. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 39, Nr. 4, 1906, S. 4125–4132, doi:10.1002/cber.190603904108.</ref> Der Geschmack wird als bitter beschrieben. Wenn Mersalyl dem Tageslicht ausgesetzt wird oder sich in Lösung befindet, zersetzt sich die Verbindung langsam und setzt Quecksilber frei; aus diesem Grund werden der Substanz oft geringe Mengen an Theophyllin beigesetzt, die diesen Prozess verlangsamen.
Bockmühl und Schwarz meldeten Mersalyl 1925 für Hoechst zum Patent an.<ref>Patent DE423031: Veröffentlicht am 6. Januar 1926.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- The Merck Index (1983), Nr. 5750 (S. 843)
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- ATC-C03
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Diuretikum
- Enzyminhibitor
- Pharmazeutischer Hilfsstoff
- Benzamid
- Ethansäure
- Methoxyverbindung
- Phenolether
- Quecksilberorganische Verbindung
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 18(a)