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Hans Nieswandt

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Datei:Hans Nieswandt paddelproduction.de.jpg
Hans Nieswandt (2014)

Hans Nieswandt (* 1964 in Mannheim) ist ein deutscher DJ, Musikproduzent, Journalist und Buchautor aus Köln. Seine Musik ist eine Mischung aus Techno, House, Disco-Musik und generell elektronischer Musik.

Biografie

Seit seiner Jugend legt Hans Nieswandt Platten auf und 1983 wurde er zum ersten Mal dafür bezahlt. Seit Anfang der 1990er ist er an den Wochenenden regelmäßig DJ in Clubs und auf Partys. In der Zeit entstand auch sein erfolgreiches Projekt Whirlpool Productions. Neben zahlreichen eigenen Plattenveröffentlichungen remixt er auch für andere Musiker.

Beim WDR-Sender EinsLive war er jahrelang als Moderator tätig.<ref name="WDR_2014"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Institut für Populäre Musik nimmt Arbeit auf: Pop-Institut in Bochum (Memento vom 3. Januar 2014 im Internet Archive), WDR Bericht vom 2. Januar 2014</ref> Nebenbei schreibt er für viele Zeitschriften wie Spex, Groove, taz u. a. 1991 verwendete Nieswandt erstmals den Begriff „Hamburger Schule“ in einer Spex-Rezension der LP Hi! von Hallelujah Ding Dong Happy Happy!.<ref>Spex Nr. 3, März 1991, S. 49.</ref>

Für das Goethe-Institut vertrat er die elektronische Musik-Kultur Deutschlands u. a. in Brasilien, Mexiko, Südafrika, dem Nahen und Fernen Osten und in der Türkei. 2002 erschien sein erstes Buch plus minus acht, in dem er das Leben als DJ beschreibt. Es folgten "Disko Ramallah" (2006) und "DJ Dionysos" (2010).

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Justus Köhncke und Hans Nieswandt, „deeper than love“ e´de cologne - 8. Juli 2007

Von Januar 2014 bis Dezember 2019 war Nieswandt künstlerischer Leiter des Master-Studiengangs Popmusik am Institut für Pop-Musik der Folkwang Universität der Künste am Standort Bochum.<ref>am Standort Zeche Bochum mit einem 4-semestrigen Master-Studiengang „Populäre Musik“ den Lehr- und Lernbetrieb aufgenommen, Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste</ref> Als Künstlerischer Geschäftsführer übernahm Nieswandt die konzeptionelle und interdisziplinäre Ausrichtung des Instituts, den Aufbau eines internationalen Netzwerkes und des Lehrpersonals und das operative Management des Studienprogramms.<ref>Kölner DJ leitet Folkwang Institut, Kölner Stadtanzeiger vom 17. Dezember 2013, abgerufen am 3. Januar 2014.</ref><ref>hans nieswandt. In: De:Bug Magazin. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Januar 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/de-bug.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Zwischen Milli Vanilli und Stockhausen. Abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>

Diskographie

Alben

  • 1999: Lazer Muzik
  • 2004: The True Sound Center
  • 2011: Hans Is Playing House (14 Remixe von Hans Nieswandt) (Bureau B)
  • 2012: Hildegard Knef Remixed – 12 Versions (Bureau B)

Singles und EPs

  • 1996: Allein im Studio EP
  • 1999: Freak, I see Life
  • 2001: Funny
  • 2002: You don't know shake it
  • 2000: Loom Service / Brothers and Sisters OK (mit Mathias Schaffhäuser)
  • 2003: So fein

Remixe Auswahl

Literatur

  • Hans Nieswandt: plus minus acht. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002, ISBN 3-462-03096-5.
  • Hans Nieswandt: Disko Ramallah Und andere merkwürdige Orte zum Plattenauflegen. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2006, ISBN 3-462-03668-8.<ref>Rezension von M. Miersch auf info-netz-musik, 3. Juli 2011; abgerufen am 5. Oktober 2014</ref>
  • Hans Nieswandt: DJ Dionysos Geschichten aus der Diskowelt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010, ISBN 978-3-462-04231-3.<ref>Rezension von M. Miersch auf info-netz-musik, 22. September 2011; abgerufen am 5. Oktober 2014</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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