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Harald Biermann

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Harald Biermann (* 10. Januar 1966 in Rüthen<ref>Vademekum der Geschichtswissenschaften 10 (2012/2013), S. 303.</ref>) ist ein deutscher Historiker und Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Harald Biermann wurde in Rüthen im Sauerland geboren. Er studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Geschichte und wurde dort 1995 mit der Dissertation John F. Kennedy und der Kalte Krieg: die Außenpolitik der USA und die Grenzen der Glaubwürdigkeit promoviert. Danach war er als Direktionsassistent der Stiftung im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Geschichte der Bundesrepublik Deutschland tätig. Später wurde Biermann vom Kuratorium der Stiftung zum neuen Direktor der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ernannt.<ref>Haus der Geschichte. Ansprechpartner, abgerufen am 7. April 2012.</ref> 2004 habilitierte er sich mit einer durch Klaus Hildebrand begleiteten Arbeit. Mit Wirkung zum 1. Juli 2010 wurde er der neue Vertreter des Präsidenten der Stiftung Haus der Geschichte.<ref>Museumsmagazin.com, abgerufen am 7. April 2012.</ref> Neben seiner Tätigkeit lehrt er als Privatdozent für Neuere Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Uni Bonn, Mitarbeiter/Lehrende (Memento vom 23. März 2013 im Internet Archive) abgerufen am 7. April 2012.</ref> Biermann lebt mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Anke Schäferkordt in Köln.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.gq-magazin.deGQ-Magazin.de – Starportrait, Alles zum Thema Anke Schäferkordt (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 7. April 2012.</ref>

Er hat Bücher zu Themen der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts publiziert. Im Jahr 2004 wurde er mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis ausgezeichnet.<ref>Harald Biermann – Geehrt für liberale Grundlagenforschung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. November 2004, Nr. 262, S. 37, Feuilleton, abgerufen am 7. April 2012.</ref> Am 30. April 2021 wurde er mit Wirkung zum Jahresbeginn 2022 zum Präsidenten der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutschlandfunk Kultur – Haus der Geschichte mit neuem Präsidenten (Memento vom 2. Mai 2021 im Internet Archive), 30. April 2021, abgerufen am 2. Mai 2021.</ref>

Schriften (Auswahl)

Monographien

  • mit Norbert F. Pötzl und Rainer Traub: Der Kalte Krieg. Wie die Welt das Wettrüsten überlebte. Spiegel-Verlag Augstein, Hamburg 2010, ISBN 978-3-421-04398-6.
  • Das Verständnis des Nationalstaates im Wandel der Zeit bei Union und SPD. Gesellschaft für Deutschlandforschung, Bonn 2009.
  • Ideologie statt Realpolitik. Kleindeutsche Liberale und auswärtige Politik vor der Reichsgründung. Droste, Düsseldorf 2006, ISBN 3-7700-5277-3.
  • John F. Kennedy und der Kalte Krieg. Die Außenpolitik der USA und die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Schöningh, Paderborn 1997, ISBN 3-506-77504-9.

Herausgeberschaften

  • mit Ulrich Wegener: GSG 9 – Stärker als der Terror. Lit Verlag, Münster 2017, ISBN 978-3-643-13762-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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