Sallmannshausen
Sallmannshausen Gemeinde Gerstungen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(102)&title=Sallmannshausen 51° 0′ N, 10° 6′ O
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| Höhe: | 205 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 5,37 km² | |||||
| Einwohner: | 102 (31. Dez. 2021)<ref>Entwicklung der Einwohnerzahlen ab 2018. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 15. August 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 8. März 1994 | |||||
| Postleitzahl: | 99834 | |||||
| Vorwahl: | 036922 | |||||
Sallmannshausen im Norden des Gemeindegebietes
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Sallmannshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Gerstungen im Wartburgkreis. Er befindet sich im Werratal an der hessisch-thüringischen Landesgrenze.
Geographie
Naturräumlich liegt Sallmannshausen im Talgebiet der mittleren Werra. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 205 m ü. NN.<ref name="TK10-2">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.</ref>
Geschichte
Der Ort gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Brandenburg und wurde daher als zum brandenburgische Gerichte zugehörig genannt, administrativ gehörte der Ort zum wettinischen Amt Wartburg (Sachsen-Eisenach).
Die Anfänge der Marienkirche gehen auf das 16. Jahrhundert zurück.
Um das Jahr 1813 bewirtschaftete der Amtmann Ludwig Thilo Johann Eggert das fürstliche Kammergut zu Sallmannshausen und hatte einen 12-jährigen Pachtvertrag abgeschlossen. Er war auch Pächter der Domäne Allmenhausen und führte ab 1836 den Titel „Fürstlich-Schwarzburger Domainenrath“.
Anfang April 1945 kam es durch US-amerikanischen Beschuss und Tiefflieger beim „Kampf um die Werralinie“ zu schweren Zerstörungen in Sallmannshausen. Die Werrabrücke wurde von der zurückweichenden Wehrmacht gesprengt. Die Einwohner waren ab 29. März in den Wald geflüchtet, zum Teil in Erdbunker. Am 2. April wurde der Ort von US-Truppen eingenommen. Drei gefallene deutsche Soldaten ruhen auf dem Friedhof von Sallmannshausen in einem Gemeinschaftsgrab.<ref>Rainer Lämmerhirt: Der Kampf um die Werralinie 1945. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2005. ISBN 3-937135-64-2. S. 123 ff </ref>
Anfang Juli 1945 wurde Sallmannshausen, wie ganz Thüringen, von der US-Armee an die Rote Armee übergeben und von ihr besetzt. Damit wurde es Teil der SBZ und 1949 der DDR. Seit dem 8. März 1994 ist Sallmannshausen ein Teil der Gemeinde Gerstungen.<ref name="Metzler-Poeschel">Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref>
Einzelnachweise
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Weblinks
Burkhardtroda | Eckardtshausen mit Wilhelmsthal | Förtha mit Epichnellen | Gerstungen mit Untersuhl und Lutzberg | Lauchröden | Lindigshof | Marksuhl mit Baueshof, Josthof, Meileshof und Mölmeshof | Neustädt | Oberellen mit Clausberg, Frommeshof und Hütschhof | Sallmannshausen | Unterellen | Wolfsburg-Unkeroda