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Olympic Maritime

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Olympic Maritime war die Reederei von Aristoteles Onassis und existierte von 1952 bis in die 1990er Jahre.

Geschichte

Datei:Harvest13.JPG
Die Villa Beit, Sitz der Olympic Maritime AG am Harvestehuder Weg in Hamburg

Die Olympic Maritime wurde 1952 in Paris gegründet und von Monaco aus geführt, die deutsche Tochtergesellschaft Olympic Maritime AG hatte ihren Sitz in Hamburg. Das dortige Gebäude wurde 1952 von Cäsar Pinnau restauriert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer.</ref> Von 1951 bis 1955 war der Ingenieur Paul Naß für die Olympic Maritime tätig und initiierte den Neubau von über 20 Großtankern, die vornehmlich in Deutschland in Auftrag gegeben wurden, anschließend wurde er von der Lübecker Flender-Werke AG als Direktor abgeworben.<ref>Schiff & Hafen: Band 15, Seite 486</ref> Ein weiterer Geschäftszweig war in den Jahren 1954 bis 1956 die Bereederung von Onassis’ Walfangflotte, die zuvor durch die Erste Deutsche Walfang-Gesellschaft (EDWG) in Hamburg durchgeführt wurde.<ref>Klaus Barthelmess: Die Gegner der „Olympic Challenger“ Wie amerikanische Geheimdienste, Norweger und Deutsche das Walfangabenteuer des Aristoteles Onassis beendeten in: Polarforschung 79 (3), 2009, S. 155–176.</ref>

1975 hatte das Unternehmen 45 Tanker, die unter liberianischer Flagge fuhren.<ref>Business week: Ausgaben 2379–2387</ref> Bis 1977 wurde das Unternehmen von Christina Onassis geführt, anschließend von Louis Anderson.<ref>Time: Band 110, 1977, Seite 69</ref>

Als in den 1990er Jahren die Geschäftssparte der Alexander-Onassis-Stiftung neu ausgerichtet wurde, ging die Gesellschaft in die Olympic Shipping & Management SA mit Sitz in Faliro auf.<ref>Onassis Foundation </ref> Diese betreibt noch 16 Schiffe unter griechischer Flagge und eines unter der Flagge der Marshall Islands.

Einzelnachweise

<references />