Zum Inhalt springen

Neustedt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. November 2025 um 10:46 Uhr durch imported>Wivoelke (Genauer).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Neustedt
Landgemeinde Stadt Bad Sulza
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Neustedt 51° 6′ N, 11° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 5′ 57″ N, 11° 31′ 46″ O
 {{#coordinates:51,099087|11,529492|primary
dim=10000 globe= name=Neustedt region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Eingemeindung: 1. November 1973
Eingemeindet nach: Gebstedt
Postleitzahl: 99518
Vorwahl: 036463
Lage von Neustedt in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Neustedt ist ein Ortsteil der Landgemeinde Stadt Bad Sulza im Landkreis Weimarer Land in Thüringen der zur Ortschaft Gebstedt zählt.

Lage

Neustedt liegt im Ackerbaugebiet zwischen Apolda und Eckartsberga an der Landesstraße 2158 und nördlich der Bundesstraße 87 nahe der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Nachbarorte sind: nördlich Gebstedt; östlich Eckartsberga und südlich Reisdorf.

Geschichte

1186 Juni 1189 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 198.</ref>

Im 14. Jahrhundert wird eine „Vogtei Gebstedt“ erwähnt, zu der die Orte Gebstedt, der Hof Schwabsdorf, Neustedt und Reisdorf (Oberdorf)<ref>Reisdorf auf der Homepage von Bad Sulza.</ref> gehörten. Die Vogtei Gebstedt stand unter der Verwaltung des ernestinischen Amts Roßla,<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 35 f.</ref> welches beim Aussterben der Linie Sachsen-Altenburg im Jahr 1672 an Sachsen-Weimar kam und seit 1741 zu Sachsen-Weimar-Eisenach gehörte. Bei der Verwaltungsreform des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach kam Neustedt im Jahr 1850 zum Verwaltungsbezirk Weimar II und juristisch zum Justizamt Apolda.<ref>Amtsgerichtsbezirk Apolda. In: Paul Lehfeldt: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens. Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. Band 2 = Heft 1 und 13/14: Verwaltungsbezirk Apolda. Amtsgerichtsbezirke Jena, Allstedt, Apolda und Buttstädt. Gustav Fischer, Jena 1892, S. 307 ff.</ref> Seit 1920 gehört der Ort zu Thüringen.

Im landwirtschaftlich geprägten Ortsteil leben 70 Personen.

Die Kirche ist ein Baudenkmal. Sie beheimatet eine der wenigen überlieferten Glocken der Gießerei Rose aus Apolda (1729).<ref>Viola-Bianka Kießling: Himmlische Instrumente. Ein Glocken-Führer durch die Region Weimar und Weimarer Land. Hrsg. vom Landratsamt Weimarer Land in Kooperation mit dem Kirchenkreis Apolda-Buttstädt, Weimar/Apolda 2012, OCLC 914357542</ref> Bis zur Eingliederung der Gemeinde Gebstedt in die Stadt Bad Sulza am 31. Dezember 2012 war Neustedt ein Ortsteil der Gemeinde Gebstedt, bildet aber weiterhin mit Gebstedt einen gemeinsamen Ortsrat.

Literatur

  • Ruth-Barbara Schlenker: „Bei uns darheeme in Nauscht! Plaudereien aus Neustedt und Reisdorf“, = Reihe Pfarrscheune 12, Apolda 2020, ISBN 978-3-949026-06-5
  • Viola-Bianka Kießling: Himmlische Instrumente. Ein Glocken-Führer durch die Region Weimar und Weimarer Land. Hrsg. vom Landratsamt Weimarer Land in Kooperation mit dem Kirchenkreis Apolda-Buttstädt, Weimar/Apolda 2012, OCLC 914357542.

Weblinks

Commons: Neustedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein