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Alexander Markowitsch Melnikow

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Alexander Markowitsch Melnikow, auch Melnikov ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 1. Februar 1973 in Moskau, Sowjetunion<ref>Biografie Alexander Melnikov auf "portraits.klassik.com"</ref><ref name="Deutschlandfunk"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Pianist Alexander Melnikov (Memento vom 14. März 2012 im Internet Archive). In: Deutschlandfunk, Klassik-Pop-Et Cetera, gehört am 31. März 2012.</ref>), ist ein russischer Pianist.

Leben und Werk

Alexander Melnikow ist der Enkel der russisch-sowjetischen Komponistin und Pianistin Sara Lewina.<ref>Biografie Alexander Markowitsch Melnikow auf meloman.ru; abgerufen am 13. April 2018 (russisch)</ref> Zunächst interessierte sich Melnikow für das Blechblasinstrument Horn, bis ihn seine ältere Schwester für das Klavier begeisterte.<ref name="Deutschlandfunk" /> Melnikow ging im Alter von sechs Jahren auf die Moskauer Zentrale Musikschule. Er studierte anschließend am Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium unter Lew Naumow, das er 1997 abschloss, und dann in München bei Elisso Wirsaladse und bei Andreas Staier und Karl Ulrich Schnabel an der Fondazione per il Pianoforte in Lago di Como. Schon als Schüler erhielt er Preise bei internationalen Wettbewerben (siehe Auszeichnungen).

Bereits im Alter von 15 Jahren begann er eine internationale Karriere. Er trat u. a. beim Schleswig-Holstein Musikfestival, im Concertgebouw in Amsterdam, in der Suntory Hall in Tokio, in der Alten Oper in Frankfurt und im Théâtre du Châtelet in Paris auf. Er musizierte mit beinahe allen namhaften Sinfonieorchestern der Welt, zum Beispiel zusammen mit dem Russischen Nationalorchester, der Tokioter Philharmonie, dem Leipziger Gewandhausorchester und vielen anderen.<ref name="simmenauerbio">Alexander Melnikov – Biografie. impresariat-simmenauer.de, abgerufen am 14. August 2012.</ref><ref name="imgbio"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie auf der IMG Artists Website (Memento vom 19. April 2016 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 10. Mai 2018</ref>

Neben Solo- und Orchesterauftritten nimmt auch die Kammermusik einen bedeutenden Anteil seiner künstlerischen Tätigkeit ein. Er spielte zusammen mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Teodor Currentzis, den Violinisten Vadim Repin und Isabelle Faust, mit der ihm eine fruchtbare Zusammenarbeit bescheinigt wird<ref name="Bayerischer_Rundfunk">Oswald Beaujean: Dmitri Schostakowitsch – Klavierkonzerte. In: br.de. 10. März 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Juli 2012; abgerufen am 23. April 2016.</ref><ref name="Deutschlandfunk" /><ref>Wolfram Goertz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Demokratischer Zweiklang" (Memento vom 28. September 2009 im Internet Archive), CD-Rezension auf Die Zeit online, vom 24. September 2009, gesehen am 3. April 2012</ref><ref>Jörg Königsdorf: "Faust und Melnikov spielen Beethoven", CD-Rezension auf Der Tagesspiegel online, vom 6. August 2009, gesehen am 3. April 2012</ref>, sowie dem Cellisten Jean-Guihen Queyras. Häufig spielt er vierhändig mit Andreas Staier, Boris Wadimowitsch Beresowski und Alexei Ljubimow.

Als Künstler bei Harmonia Mundi nahm er viele CDs als Solist und Kammermusiker auf.<ref name="harmoniamundi">Alexander Melnikov. In: Harmonia Mundi</ref> Melnikow spielt regelmäßig auf BBC 3 in Soloprogrammen, Kammerorchestern und mit den BBC Orchestras, mit denen er auch bereits wiederholt Aufnahmen eingespielt hat.

Seit 2002 unterrichtet Alexander Melnikow am Royal Northern College of Music in Manchester, England.<ref name="Deutschlandfunk" />

Eine zweite große Leidenschaft gilt dem Fliegen: Melnikow ist Hobby-Pilot.

Rezeption

Melnikow wird als nachdenklicher Künstler und als „einer der spannendsten Pianisten seiner Generation“ beschrieben. Er gilt als virtuoser Schostakowitsch-Interpret.<ref>Elisabeth Richter: Alexander Melnikov spielt Schostakowitsch. Konzert-Rezension. NDR Kultur, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. September 2012; abgerufen am 23. April 2016.</ref> „Subtilste Anschlagskunst, absolute technische Beherrschung, vor allem aber … eine vollkommene intellektuelle Durchdringung“ wird Melnikow vom Kritiker bescheinigt.<ref>Clemens Goldberg: Radialsystem V: Alexander Melnikov. Konzert-Rezension. kulturradio rbb, 19. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. September 2012; abgerufen am 23. April 2016.</ref> Informative Texte für seine CDs schreibt er selbst.<ref name="Bayerischer_Rundfunk" />

„Muss es sein? Sind Dmitri Schostakowitschs zwei Klavierkonzerte, das virtuos-funkensprühende, unbekümmert freche von 1933 mit der duettierenden Trompete und das getragen ernste von 1955, nicht oft genug eingespielt worden? Vielleicht. Doch wenn Alexander Melnikov die ersten Noten spielt, horcht man doch wieder auf. Wie viel Lust, Trefferfreude, rhythmischer Spaß teilt sich da mit!“<ref>"Alexander Melnikov: Schostakowitsch mit Schmackes", Die Welt online vom 19. Juni 2012</ref>

Auszeichnungen

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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