Zum Inhalt springen

Mirko Culic

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. April 2024 um 20:53 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Ersetze toten Link bei morgenpost.de, Aliasparameter ersetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Mirko Culic Vorlage:SportPicto
Porträt
Geburtsdatum 5. Februar 1963
Geburtsort Kragujevac, Jugoslawien
Größe 1,88 m
Position Zuspiel
Trainer (seit 1999)
Vereine
als Spieler
1982–1987
1987–1991
1991–1993
1993–1998
als Trainer
1999
1999–2001
2001–2005
2006–2008
2008–2020

Bosna Sarajevo
OK Partizan Belgrad
Moerser SC
SCC Berlin

California State University, Fullerton
Volley Cats Berlin
SCC Berlin
evivo Düren
Netzhoppers Königs Wusterhausen
Nationalmannschaft
260 mal Jugoslawien
Erfolge
als Spieler
1987, 1990, 1991
1990, 1991
1992
1993, 1994, 1996
als Trainer
2003, 2004

Jugoslawischer Meister
Jugoslawischer Pokalsieger
Deutscher Meister
Deutscher Pokalsieger

Deutscher Meister
Stand: 11. November 2020

Mirko Culic (* 5. Februar 1963 in Kragujevac<ref name="BM">vita. Berliner Morgenpost, 28. Januar 2004, abgerufen am 17. Mai 2013.</ref>) ist ein ehemaliger jugoslawisch-deutscher Volleyballspieler und -trainer.

Karriere

Mirko Culic war als Spieler in den 1980er Jahren bei Bosna Sarajevo und OK Partizan Belgrad aktiv und bestritt 260 Länderspiele für Jugoslawien.<ref name="BZ1" /> 1991 wechselte der Zuspieler zum deutschen Bundesligisten Moerser SC.<ref name="BZ2">Christian Ewers: Die Katzen sollen schweigen. Berliner Zeitung, 11. Oktober 1999, abgerufen am 17. Mai 2013.</ref> 1993 wurde er vom SCC Berlin verpflichtet.<ref name="BZ2" /> In der Hauptstadt stand er fünf Jahre lang auf dem Feld.<ref name="Flug">Karten Doneck: Leben im Flugzeug. Der Tagesspiegel, 21. Februar 2003, abgerufen am 30. März 2012.</ref> Als Spieler gewann Culic vier Meisterschaften und sechs Pokalwettbewerbe.<ref name="BM" />

In Berlin begann der gebürtige Serbe auch seine Karriere als Trainer bei den Frauen der Volley Cats.<ref name="BZ1">Klaus Nüsser: Mirko Culic dirigiert nun die CJD-Frauen. Berliner Zeitung, 1. Juli 1999, abgerufen am 17. Mai 2013.</ref> Zuvor hatte er bei einem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten bereits ein College-Team betreut.<ref name="Flug" /> Ab 2001 trainierte er die Männer des SCC. Mit den Charlottenburgern gewann er 2003 und 2004 die deutsche Meisterschaft. 2005 wurde er nach dem verlorenen Halbfinale gegen evivo Düren in Berlin entlassen.<ref>Ernst Podeswa: Trainer Culic muss den SCC verlassen. Der Tagesspiegel, 1. Mai 2005, abgerufen am 30. März 2012.</ref> Ein Jahr später wurde er in Düren Nachfolger von Bernd Werscheck<ref>Culic folgt Werscheck. Schwäbische Zeitung, 18. April 2008, abgerufen am 17. Mai 2013.</ref> und führte evivo in der Saison 2006/07 zur dritten Vizemeisterschaft in Folge. 2008 erreichte er mit dem Verein das Finale im DVV-Pokal. Trotzdem wurde sein Vertrag nicht verlängert.<ref>Mirko Culic und evivo düren gehen getrennte Wege. DVL, 4. März 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. März 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volleyball-bundesliga.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Culic wechselte zu den Netzhoppers Königs Wusterhausen, um wieder näher an seiner Wahlheimat Berlin zu sein.<ref>Mirko Culic will die Netzhoppers aufwecken. Schwäbische Zeitung, 19. September 2008, abgerufen am 30. März 2012.</ref> In der Saison 2008/09 unterlagen die Brandenburger mit dem neuen Trainer erst im Playoff-Halbfinale gegen Generali Haching. Die folgenden drei Bundesliga-Spielzeiten endeten jeweils im Viertelfinale. 2020 hörte Culic nach zwölf Jahren als Trainer auf und wechselte ins Management der Netzhoppers.<ref>Mirko Culic hört als Trainer bei den Netzhoppers auf. sportbuzzer.de, 5. März 2020, abgerufen am 11. November 2020.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />