Bernafon
| Bernafon
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Bernafon logo.svg | |
| Rechtsform | |
| Gründung | 1946 |
| Sitz | Smørum, Datei:Flag of Denmark.svg Dänemark<ref>Bernafon hearing aids | Hear your day, your way. Abgerufen am 5. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 500 |
| Umsatz | 115 Mio. sfr. (2010)<ref>BusinessLink, Bernafon AG Firmenporträt. Abgerufen am 23. Juni 2023.</ref> |
| Branche | Gesundheit |
| Website | bernafon.com |
Bernafon ist eine ursprünglich aus der Schweiz stammende Marke für Hörgeräte und Hörsysteme. Sie gehört zu der dänischen William Demant Holding.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Annual Report 2010 William Demant ( vom 29. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref>
Geschichte
Die Grundlage war das Mitte der 1940er Jahre gegründete Unternehmen Gfeller AG in Flamatt in der Schweiz. Da Hans Gfeller selber stark hörgeschädigt war, startete sein Sohn mit einem Studienkollegen die Entwicklung eines eigenen Hörapparates.
Das erste Modell aus dem Jahr 1946 bestand aus dem eigentlichen Hörgerät und der Batterie, die in zwei Lederetuis untergebracht waren, weshalb es den Namen A1 2-Pack trug.<ref name="Bund-Galli-2012">Hans Galli, Von Hans Gfellers Prototyp auf dem Gepäckträger zum modernen Hörcomputer In: Der Bund vom 4. September 2012 (PDF-Datei) auf swiss-press-award.storage.googleapis.com</ref> Bald darauf wurden die Hörgeräte zu einem integralen Bestandteil der Gfeller-Produktpalette und wurden auch exportiert. 1954 erschien das erste tragbare Hinter-dem-Ohr (HdO)-Gerät.<ref name="akustike-Bernafon">Bernafon - Hörgeräte Hersteller aus der Schweiz. In: akustiker.net. 14. Oktober 2022, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref> Schon 1949 waren Verkaufsverträge mit Vertretern in Italien, Nordafrika und im Nahen Osten geschlossen worden. 1975 machten die Hörgeräte 20 % vom Umsatz der Firma aus, was vor allem auf den Erfolg im Auslandsgeschäft zurückzuführen war.
1986 wurde die 1937 gegründete amerikanische Firma Maico Inc. (Medical Acoustics Instruments Company) mit Sitz in Minneapolis übernommen. MAICO war zu diesem Zeitpunkt ein etablierter Hersteller von Hörgeräten und audiologischer Messtechnik (Audiometer) in den USA.<ref>Alyssa Thiede: An Advancement in Audiology: The Maico Audiometer. In: hennepinhistory.org. Abgerufen am 16. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Übernahme sollte der Gfeller AG den Einstieg in den wichtigen Amerikanischen Hörgerätemarkt ermöglichen. 1987 schlossen sich die Firmen Autophon, Gfeller, Hasler Bern und Zellweger Telecommunications zum Ascom-Konzern zusammen. Die neu geschaffene Firmengruppe beschäftigte insgesamt rund 14.000 Mitarbeitende<ref>tsf.: Ascom permanent im Umbau. In: nzz.ch. 14. Juni 2002, abgerufen am 17. Januar 2026.</ref> und war seinerzeit das weltweit elftgrößte Fernmeldeunternehmen.
Der neue Firmenname für den Bereich Hörgeräte lautete Ascom Audiosys. 1991 gewann die Ascom Audiosys AG den Vertrag zur Belieferung der staatlichen Organisation Australian Hearing Services und 1992 wurden die Hörgeräteaktivitäten der deutschen Robert Bosch GmbH übernommen.<ref name="Bund-Galli-2012"/> Die Integration der Bosch-Hörgeräteaktivitäten und der gleichzeitige Aufbau einer australischen Hörgeräteproduktion brachte das Unternehmen jedoch in Schwierigkeiten. Im Rahmen einer neuen Strategie für den Ascom-Konzern wurde 1993 entschieden, verschiedene Geschäftsbereiche abzustossen, darunter auch die Hörgeräte, die 1994 an den dänischen William Demant-Konzern veräussert wurden.<ref name="maico-di-Our_Hist">MAICO's History. In: maico-diagnostics.com. 2025, abgerufen am 16. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Hauptsitz wurde 1995 von Flamatt (FR) nach Bern verlegt und der ehemalige Ascom-Geschäftsbereich in Bernafon umbenannt. 2012 arbeiteten in Bern 130 Mitarbeiter, etwa die Hälfte in der Entwicklung.<ref name="Bund-Galli-2012"/> 2016 wurden die Entwicklungsabteilung und die interne Qualitätssicherung nach Dänemark und Polen verlegt. 2023 wurde der Markensitz nach Dänemark verlegt.<ref>Julian Witschi: Bernafon will Markensitz von Bern wegverlegen. In: derbund.ch. Abgerufen am 15. Juli 2023.</ref>
Unternehmen
Die Gruppe verfügt heute über 16 Verkaufsgesellschaften und 450 Mitarbeitern sowie Vertriebspartnern in über 50 Ländern und ist weltweit tätig. Seit 1995 werden die Hörgeräte in Thisted in Dänemark, und mittlerweile auch in Mierzyn in Polen,<ref name="meinhoergerät2023-01">Florian: Herzblut und Handwerkskunst: ein Blick in die Bernafon-Manufaktur. In: pro.meinhoergeraet.de. 20. Januar 2023, abgerufen am 17. Januar 2026.</ref> hergestellt.<ref name="Bund-Galli-2012"/> Im Demant-Konzern gehört Bernafon zum grössten Forschungs- und Entwicklungs-Cluster in der Hörgeräteindustrie.<ref name="Demant_Activities">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Business Activities (2016).] In: William Demant. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ende 2023 wurde die in Berlin bestehende, über 40 Jahre alte Bernafon-Manufaktur der In-Ohr-Geräte<ref name="meinhoergerät2023-01"/> für Beratung und Service weiterer Demant-Marken (unter anderem Sonic) geöffnet, die Herstellung dort jedoch auch nach Stettin verlagert.<ref>Die Bernafon Manufaktur Umstellung mit Perspektive: Neuausrichtung auf Beratung und Service. In: bernafon.de. 23. November 2023, abgerufen am 17. Januar 2026.</ref>
Produktlinien
- Alpha (Innenohrgeräte Manufaktur-gefertigt, bis 2023 in Berlin)<ref name="meinhoergerät2023-01"/>
- Alpha XT
- Encanta (Spitzenmodell)<ref name="hearingt-Bernafon">Angela Flores, AuD: Bernafon Hearing Aids Review: Products, Features, and Technology. In: hearingtracker.com. 24. Juli 2024, abgerufen am 16. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Entra (Einstiegsmodell, Nachfolger des Nevara)<ref name="omnidire-GEGL&Uum">Dennis Kraus: Geglückte Punktlandung. In: omnidirekt.com. 6. Dezember 2022, abgerufen am 17. Januar 2026.</ref>
- Leox (für starken Hörverlust)<ref name="akustike-Bernafon" />
Frühere Produktlinien
- Viron (mit Lithium-Ionen-Akkumulator)<ref name="akustike-Bernafon" />
- Zerena (mit Bluetooth)<ref name="akustike-Bernafon" />
- Saphira
- Juna
- Supremia (für starken Hörverlust)<ref name="akustike-Bernafon" />
- Symbio (High-End-Hörgerät)<ref name="hearingr-Bernafon">Hearing Review Staff: Bernafon. In: hearingreview.com. 14. März 2008, abgerufen am 17. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Nevara (Einstiegsmodell)<ref name="akustike-Bernafon" /> und Vorgänger des Entra<ref name="omnidire-GEGL&Uum" />
- Carista
- Acriva
- Chronos
- Flair (Einstiegsmodell)<ref name="hearingr-Bernafon"/>
- Inizia
- Veras
- Brite (Receiver-In-The-Ear mit red dot design award 2007)<ref>medical-cluster.ch. Abgerufen am 22. Juni 2023.</ref><ref>Bernafon wins prestigious red dot design award 2007. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juni 2013; abgerufen am 23. Juni 2023.</ref>
- Xtreme
- Vérité
- Prio
- Neo
- Win
Weblinks
Von Hans Gfellers Prototyp auf dem Gepäckträger zum modernen Hörcomputer (Der Bund vom 4. September 2012; PDF)
- Bernafon - Hörgerätehersteller aus der Schweiz vom 14. Oktober 2022 (akustiker.net)
- Wissenschaftliche Beschreibung von Bernafons Channelfree Processing. In: hearingreview.com. 3. August 2009, abgerufen am 17. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- bernafon.com
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Unternehmensform
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Produzierendes Unternehmen (Bern)
- Hersteller von Hörsystemen
- Medizintechnikunternehmen (Schweiz)
- Unternehmensgründung 1946