Obermosbach
Obermosbach Markt Dentlein am Forst
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(29)&title=Obermosbach 49° 9′ N, 10° 27′ O
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| Höhe: | 461–473 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 29 (2017)<ref name="Dentlein"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91599 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Obermosbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Obermosbach liegt in der Gemarkung Dentlein am Forst.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Der Weiler liegt am Obermosbacher Graben, einem rechten Zufluss des Pflatterbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Wieseth ist. Im Süden grenzt der Burker Wald an, im Norden das Flurgebiet Sauerweiher, 0,5 km östlich liegt das Mosbacher Feld, 0,5 km südwestlich erhebt sich der Fichtberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Fetschendorf (1 km nordwestlich) bzw. nach Untermosbach (1,3 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Obermosbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das ansbachische Verwalteramt Forndorf. Grundherren waren das Verwalteramt Forndorf (2 Halbhöfe, 2 Gütlein, 1 Häuslein), das eichstättische Stiftskapitel Herrieden (1 Gütlein) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Obermosbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Obermusbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 190 (Digitalisat).</ref> Um 1800 hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl keine grundherrlichen Ansprüche mehr, dafür aber Feuchtwangen über nunmehr 6 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 200.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Obermosbach dem Steuerdistrikt Wieseth und der Ruralgemeinde Dentlein am Forst zugewiesen.<ref>Dentlein am Forst > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ursula (Dentlein am Forst) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Raphael (Großohrenbronn) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/> Heute gehören die Einwohner evangelischer Konfession zur Kirchengemeinde Wieseth.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Obermospach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 200 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Obermusbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 203 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Obermosbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Obermosbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Angerhof | Dentlein am Forst | Erlmühle | Fetschendorf | Großohrenbronn | Kaierberg | Kleinohrenbronn | Leichsenhof | Obermosbach | Ölmühle | Schwaighausen | Zinselhof
Sonstiger Wohnplatz: Neumühle