Leichsenhof
Leichsenhof Markt Dentlein am Forst
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(26)&title=Leichsenhof 49° 10′ N, 10° 26′ O
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| Höhe: | 447–457 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 26 (2022)<ref name="Dentlein"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91599 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Leichsenhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Leichsenhof liegt teils in der Gemarkung Aichau, teils in der Gemarkung Thürnhofen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Feldbach, ein rechter Zufluss des Ahornbachs (im Unterlauf Löschenbach genannt), der wiederum ein rechter Zufluss der Wieseth ist. Außerdem münden der Straßenweihergraben als rechter und ein namenloser Bach als linker Zufluss in den Feldbach. Die Bäche speisen zahlreiche Weiher inmitten des Ortes. 0,5 km westlich entfernt liegt das Muschelholz, 0,5 km nördlich das Mühlholz und 0,5 km südöstlich das Waldgebiet Lindlein. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kaierberg zur Staatsstraße 2222 (0,8 km südwestlich) bzw. direkt zur St 2222 (0,4 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Leichsenhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 2 Anwesen (1 Hof, 1 Gütlein). Diese hatten das Kastenamt Feuchtwangen als Grundherrn.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Leichsenhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches (1806) nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Leuxenhof. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 188 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 342.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Leichsenhof dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Aichau zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 31. Dezember 1971 aufgelöst und Leichsenhof nach Wieseth eingemeindet.<ref>Dentlein am Forst > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ursula (Dentlein am Forst) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Leuxenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 342 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Leichsenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Leichsenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Angerhof | Dentlein am Forst | Erlmühle | Fetschendorf | Großohrenbronn | Kaierberg | Kleinohrenbronn | Leichsenhof | Obermosbach | Ölmühle | Schwaighausen | Zinselhof
Sonstiger Wohnplatz: Neumühle