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FSV Zwickau

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FSV Zwickau
Datei:FSV Zwickau Logo.svg
Verein
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Name Fußball-Sport-Verein Zwickau e. V.
Sitz Zwickau, Sachsen
Gründung 28.08.1912
Farben Rot-Weiß
Mitglieder 2.883 (Stand: 1. Juli 2025)<ref name="Verein">Infos Mitgliedschaften beim FSV Zwickau. FSV Zwickau e. V., abgerufen am 10. April 2025.</ref>
Vorstand André Beuchold
Mathias Arnold
Rene Heinz
Matthias Bley
Fußballunternehmen
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Name FSV Zwickau Spielbetriebsgesellschaft mbH
Gesellschafter FSV Zwickau e. V.
Geschäftsführung André Beuchold
Website fsv-zwickau.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Rico Schmitt
Spielstätte GGZ-Arena
Plätze 10.134
Liga Regionalliga Nordost
2024/25 4. Platz

Der FSV Zwickau (ausgeschrieben: Fußball-Sport-Verein Zwickau e. V.) ist ein Fußballverein in der westsächsischen Stadt Zwickau. Er wurde am 28. August 1912 als Planitzer SC, kurz PSC, gegründet<ref>100 Jahre Fußball in Zwickau. FSV Zwickau, abgerufen am 20. März 2017.</ref>. Die erste Herrenmannschaft spielt in der viertklassigen Regionalliga Nordost.

Strukturelle Entwicklung

Die Wurzeln des FSV liegen im Zwickauer Stadtteil Planitz. Dort spielte vor dem Zweiten Weltkrieg der Planitzer SC, der von 1933 bis 1944 in der Gauliga Sachsen (1. Liga) vertreten war. Nach Kriegsende wurden durch Beschluss des Alliierten Kontrollrates alle Sportvereine aufgelöst. Zur Weiterführung des Sportverkehrs wurden lose organisierte Sportgemeinschaften (SG) erlaubt, die anfangs nur auf lokaler Ebene Wettkämpfe austragen durften. Planitzer Sportler gründeten am 15. März 1946 die SG Planitz, die sich in der Folge zunächst im Kreis Zwickau, ab 1947 im Land Sachsen an den Fußballmeisterschaften beteiligte.

Um den Sportgemeinschaften in der SBZ eine gesicherte Finanzierung und Logistik zu gewährleisten, wurde der Sportbetrieb ab 1948 über Betriebssportgemeinschaften (BSG) organisiert. Dies nutzten mehrere Zwickauer Sportgemeinschaften, um mit Hilfe des Fahrzeugwerks Horch und unter Hinzuziehung von Fußballspielern der SG Planitz am 15. März 1949 die Zentrale Sportgemeinschaft (ZSG) Horch Zwickau zu gründen. Nachdem im Mai 1950 in der inzwischen gegründeten DDR die republikweit agierende Sportvereinigung Motor für den Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau ins Leben gerufen worden war, wurde am 14. Mai 1950 die ZSG in die BSG Motor Zwickau umgewandelt.

1968 wurde die BSG Motor zum Vorreiter der betriebsbezogenen Namensänderungen bei Betriebssportgemeinschaften. Als erste BSG in den höheren Fußball-Ligen legten die Zwickauer den Namen der Sportvereinigung ab und verwiesen ab 1. Februar 1968 mit der neuen Bezeichnung BSG Sachsenring deutlich auf ihren Trägerbetrieb VEB Sachsenring Automobilwerke (vormals Horch) hin. Am 31. März 1969 schloss sich die BSG Aktivist Karl Marx Zwickau der BSG Sachsenring an. Die in der zweitklassigen DDR-Liga spielende Fußballmannschaft trat künftig als BSG Sachsenring II an. Nach der politischen Wende von 1989/90 wurde das Verbot der Bildung von Vereinen hinfällig und die politische Beeinflussung des Sports durch die DDR-Regierung beendet. Beides nahmen Mitglieder der Sektion Fußball der BSG Sachsenring zum Anlass, am 31. Januar 1990 die Ausgliederung und Gründung des eingetragenen Vereins Fußball-Sport-Verein (FSV) Zwickau zu beschließen.<ref>Karl-Heinz Platz Fußball im Bezirk Karl-Marx-Stadt 1952-1990/Teil 4 1980/81-1989/90 DSFS 2005</ref>

Ende Januar 2020 wurde auf einer Mitgliederversammlung über die Ausgliederung der Profimannschaft in eine Kommanditgesellschaft abgestimmt. Dabei stimmten 87,8 % der 378 anwesenden Mitglieder dem Vorhaben zu.<ref>FSV Zwickau: Mitglieder beschließen die Ausgliederung, liga3-online.de, abgerufen am 26. Januar 2020</ref>

Zeitleiste
28. August 1912 Planitzer SC<ref>1912 bis 1918 – zwickauer-fussballgeschichten..de. Abgerufen am 13. Mai 2025.</ref>
15. März 1946 SG Planitz
15. März 1949 ZSG Horch Zwickau
14. Mai 1950 BSG Motor Zwickau
1. Februar 1968 BSG Sachsenring Zwickau
1. Januar 1990 FSV Zwickau (lt. Satzung)
Historische Logos:

Entwicklung im Fußball

Betriebssportgemeinschaft

1948 hatte sich die SG Planitz für die Teilnahme an der 1. Fußball-Ostzonenmeisterschaft qualifiziert und besiegte im Endspiel die SG Freiimfelde Halle durch ein Tor von Horst Weiß mit 1:0. Als Vierter in der Finalrunde Sachsen 1949 verpasste die neu gebildete ZSG Horch Zwickau die Teilnahme an der Ostzonenmeisterschaft 1949, erreichte aber in den Qualifikationsspielen der Halbfinalverlierer im FDGB-Pokal gegen die SG Zeiss Jena (1:1 n. V., 2:2 n. V., 3:0) die Teilnahme an der Ostzonenliga (später DDR-Oberliga), die 1949/50 in ihre erste Saison ging. Dort wurde die ZSG mit 20 Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen erster Fußballmeister der DDR. Die Stammelf setzte sich aus folgenden Spielern zusammen:

Max Hofsommer (16 Spiele/Tore -) – Egon Jugel (19/-), Helmut Schubert (18/-) – Manfred Fuchs (22/-), Gottfried Lenk (21/14), Herbert Heinze (26/11) – Lothar Kunack (24/6), Siegfried Meier (26/6), Heinz Satrapa (23/20), Karl Dittes (16/3), Johannes Breitenstein (21/1)

Bis 1983 spielten die Zwickauer ohne Unterbrechung in der DDR-Oberliga. Als BSG Motor wurden sie 1963 und 1967 DDR-Pokalsieger, 1975 holten sie als BSG Sachsenring ihren dritten Pokalerfolg. Im Europapokal der Pokalsieger 1975/76 errang die BSG Sachsenring ihren größten internationalen Erfolg. Nach der Eliminierung von Panathinaikos Athen (0:0, 2:0), AC Florenz (0:1, 1:0/5:4 E) und Celtic Glasgow (1:1, 1:0) erreichten die Zwickauer das Halbfinale und unterlagen erst dort dem späteren Pokalsieger RSC Anderlecht mit 0:3 und 0:2. Nach Gründung der Sport- bzw. Fußballclubs war Zwickau mehrfach bei Abschluss der Saison die bestplatzierte BSG in der Oberliga. 1983 musste Sachsenring Zwickau erstmals aus der Oberliga absteigen. Die Folgejahre waren von mehreren Auf- und Abstiegen zwischen DDR-Liga und Oberliga geprägt. Die letzte Saison im DDR-Fußball-Spielbetrieb beendete die BSG Sachsenring 1989/90 auf Platz vier in der DDR-Liga.

Fußball-Sport-Verein Zwickau e. V.

Der neue Verein FSV Zwickau spielte 1990/91 in der zweitklassigen Liga des Nordostdeutschen Fußballverbandes weiter. Als Sieger der Staffel B qualifizierten sich die Zwickauer für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, wurden aber nur Dritter und mussten 1991/92 in der Fußball-Oberliga Nordost, der damals 3. Spielklasse im DFB-Ligensystem, antreten.

Von der Saison 1994/95 bis 1997/98 spielte der FSV Zwickau in der Zweiten Bundesliga. Während der vier Serien im Profifußball wurde 1995/96 sogar der Aufstieg in die 1. Liga knapp verpasst. Im Jahre 1998 stieg die Mannschaft wieder in das Amateurlager ab. Vorausgegangen war Ende 1996 die Entlassung des Erfolgstrainers Gerd Schädlich. In der Mitte der ersten Halbserie 1999/2000 spitzte sich die finanzielle Lage des FSV zu, welche in der Zahlungsunfähigkeit des Vereins gipfelte. Das Insolvenzverfahren wurde nach längerer Zeit erfolgreich abgeschlossen. Seitdem hießen die Ziele beim FSV Zwickau Konsolidierung der Finanzen und sportlicher Neuanfang. 2005 stieg der Verein aus der Südstaffel der Oberliga Nordost (damals vierte Liga in Deutschland) in die Landesliga Sachsen ab, der direkte Wiederaufstieg gelang. Ab der Saison 2006/07 spielte der FSV Zwickau wieder in der NOFV-Oberliga Süd (fünfte Liga nach Gründung der 3. Liga in Deutschland). Nach nur einem Punkt aus vier Spielen wurde Trainer Heinz Dietzsch im September 2007 entlassen und von Peter Keller abgelöst.

Nachdem bekannt wurde, dass der Verein Schulden in Höhe von ca. 700.000 € hat, musste der Verein am 8. März 2010 erneut Insolvenz anmelden. Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Insolvenzverfahrens 2010 spielte der FSV Zwickau weiter in der fünften Liga und stand 2012 bereits Wochen vor Saisonschluss als Aufsteiger in die Regionalliga Nordost fest. Dort beendete der Verein die Saison 2012/13 als Tabellendritter hinter RB Leipzig und dem FC Carl Zeiss Jena. In der Spielzeit 2014/15 verspielte der FSV Zwickau in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem 1. FC Magdeburg erst am vorletzten Spieltag die Meisterschaft der Regionalliga Nordost und damit die Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga.

Ein Jahr später erreichte der Fußball-Sport-Verein Zwickau e. V. die Aufstiegsspiele: In der Saison 2015/16 belegten die Sachsen aufgrund des besseren Torverhältnisses den ersten Platz vor dem punktgleichen Berliner AK. In den Spielen um den Aufstieg in die 3. Liga traf das Team von Trainer Torsten Ziegner auf die SV Elversberg. Das Hinspiel im Saarland endete 1:1. Das Rückspiel im Plauener Vogtlandstadion ging mit 1:0 für den FSV aus, wodurch dieser in der Saison 2016/17 zum ersten Mal in die 3. Liga aufstieg. Nach einer schwachen ersten Halbserie und finanziellen Problemen, die eine Nachlizenzierung erforderlich machten,<ref>3. Liga: Zwickau fehlen mehr als 400.000 Euro. In: mdr.de. 15. Dezember 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2017; abgerufen am 2. April 2017.</ref><ref>3. Liga: FSV Zwickau fehlen noch 40.000 Euro. In: mdr.de. 17. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. April 2017; abgerufen am 2. April 2017.</ref> beantragte der FSV Zwickau keine Lizenz für die 2. Bundesliga.<ref>Zweitliga-Lizenz: 16 Drittligisten haben Unterlagen eingereicht. In: liga3-online.de. 16. März 2017, abgerufen am 2. April 2017.</ref> Nach 38 Spieltagen entwickelte sich der FSV Zwickau jedoch zum zweitbesten Rückrundenverein, punktgleich hinter Holstein Kiel, und beendete die Saison auf Tabellenrang 5.<ref>Spieltag/Tabelle:: 3. Liga:: Ligen Männer:: Ligen & Wettbewerbe:: DFB - Deutscher Fußball-Bund e. V. In: dfb.de. Abgerufen am 28. Mai 2017.</ref><ref>3. Liga 2016/2017 » Rückrundentabelle. In: weltfußball.de. Abgerufen am 28. Mai 2017.</ref>

Die zweite Mannschaft des Vereins beendete die Saison 2010/11 in der Bezirksklasse als Erster und stieg in die Bezirksliga auf. In der Spielzeit 2011/12 beendete die zweite Mannschaft die Saison auf Platz 1 und spielte ab 2012/13 in der Landesliga Sachsen. Nach der Saison 2015/16 wurde die zweite Mannschaft aufgelöst.<ref>FuPa.net: FSV Zwickau meldet U23-Mannschaft ab</ref>

Im Frühjahr 2023 stieg der Verein aus der 3. Liga ab, nachdem er seit der Spielzeit 2016/17 ununterbrochen in dieser vertreten gewesen war. Nur der Hallesche FC war noch länger Teil der Liga. Infolgedessen geriet der FSV in wirtschaftliche Schieflage, jedoch wurde ein Investoreneinstieg abgelehnt und sich stattdessen für ein Crowdfunding unter dem Motto Fußball gehört den Fans zur Rettung des Vereins entschieden.<ref>FSV Zwickau: Förderverein warnt vor "Löschung aus dem Vereinsregister". In: kicker.de. Abgerufen am 12. Juli 2023.</ref> Um eine Finanzlücke von rund 500.000 Euro schließen zu können und die Löschung aus dem Vereinsregister zu verhindern, vereinbarte beispielsweise Dynamo Dresden die Austragung eines Freundschaftsspiels, für das die Zuschauer Tickets kaufen können.<ref>SGD will Zwickau am 22. Juli mit Testspiel helfen, dynamo-dresden.de, abgerufen am 13. Juli 2023</ref> Rot-Weiss Essen, wie die Dresdner noch in der abgelaufenen Saison zweimaliger Gegner Zwickaus, sicherte finanzielle Hilfe zu und rief auch sein Vereinsumfeld auf, sich dem FSV finanziell zuzuwenden.<ref>FSV Zwickau am Abgrund – Rot-Weiss Essen hilft mit Spende, waz.de, abgerufen am 13. Juli 2023</ref>

Erfolge

Meisterschaften und Pokalwettbewerbe
1915 Meister der 2. Klasse Kriegsmeisterschaft Gau Westsachsen Planitzer SC
1921 Meister der Verbandsklasse 1
1929 Meister der Gauliga Westsachsen
1929 Viertelfinale der Mitteldeutsche Fußballmeisterschaft
1931 Meister der Gauliga Westsachsen
1932 Halbfinale der Mitteldeutsche Fußballmeisterschaft
1933 Vizemeister der Gauliga Westsachsen
1940 Meister der Gauliga Sachsen
1941 Vizemeister der Gauliga Sachsen
1942 Sachsengaumeister
1942 Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft
1943 Vizemeister der Gauliga Sachsen
1946 Kreismeister Zwickau SG Planitz
1948 Westsachsenmeister
1948 Ostzonenmeister
1949 Bezirksmeister Westsachsen
1950 DDR-Meister ZSG Horch Zwickau
1963 FDGB-Pokalsieger BSG Motor Zwickau
1967 FDGB-Pokalsieger
1975 FDGB-Pokalsieger BSG Sachsenring Zwickau
1976 Halbfinale EC-Pokalsieger
1984 Meister der DDR-Liga
1985 Meister der DDR-Liga
1987 Vizemeister der DDR-Liga
1988 Meister der DDR-Liga
1991 Meister der DDR-Liga FSV Zwickau
1992 Meister der NOFV-Oberliga Staffel Süd
1994 Meister der NOFV-Oberliga Staffel Süd
1996/97 Achtelfinale DFB-Pokal
2006 Sachsenmeister
2012 Meister der NOFV-Oberliga Staffel Süd
2015 Vizemeister der Regionalliga Nordost
2016 Meister der Regionalliga Nordost
Aufstiege
1915 Westsachsen-Klasse 1 Planitzer SC
1922 Gauliga Westsachsen
1933 Gauliga Sachsen
1948 Bezirksliga Westsachsen SG Planitz
1985 Oberliga BSG Sachsenring Zwickau
1988 Oberliga
1994 2. Bundesliga FSV Zwickau
2006 NOFV-Oberliga
2012 Regionalliga Nordost
2016 3. Liga

Internationale Begegnungen

Europäische Pokalwettbewerbe

Zwickau spielte dreimal im Europapokal der Pokalsieger, darunter einmal bis in das Halbfinale 1975/76, und einmal im International Football Cup

Europapokal der Pokalsieger 1963/64

Europapokal der Pokalsieger 1967/68

Europapokal der Pokalsieger 1975/76

International Football Cup 1963/64

  • 6 Spiele in der Gruppe

Freundschaftsspiele (Auswahl)

PSC und Motor, Sachsenring Zwickau spielten einige Spiele gegen ausländische Mannschaften, darunter auch gegen einige westdeutsche Teams.<ref>Zwickauer Fussballgeschichten, ab Saison 1950/51; hier bis 1954 vollständige deutsch-deutsche Freundschaftsspiele </ref>

1925

1950

  • Motor Zwickau – Hertha BSC 7:2, vor 25.000 Zuschauern
  • VfL Wolfsburg – Motor Zwickau 1:2
  • SV Lebenstedt (Salzgitter) – Motor Zwickau 1:2
  • Motor Zwickau – VfL Wolfsburg 8:0, vor 12.000 Zuschauern
  • Motor Zwickau – TSV Eimsbüttel (Hamburg) 1:2, vor 40.000 Zuschauern
  • Motor Zwickau – 1. FC Schweinfurt 2:0, vor 40.000 Zuschauern
  • Motor Zwickau – Preußen Dellbrück 0:1, vor 25.000 Zuschauern
  • Hessen Kassel – Motor Zwickau 3:1
  • 1. FV Bebra – Motor Zwickau 3:0
  • Motor Zwickau – Hamburger SV 1:3, im Ost-Berliner Walter-Ulbricht-Stadion vor etwa 30.000 Zuschauern

1952

1955

Statistik

Platzierungen

Spielzeit Liga (Spielklasse) Platz
1912/13 3. Klasse Gau Westsachsen (III) 05.
1913/14 3. Klasse Gau Westsachsen (III) 05.
1914/15 2. Klasse – Kreis A Gau Westsachsen (II) 05.
1915 2. Klasse Kriegsmeisterschaft Gau Westsachsen (II) 01.
1915/16 1. Klasse Gau Westsachsen (I) 08.
1919 Gau Westsachsen Abteilung 1 (II) 03.
1919/20 Verbandsklasse 1 (II) 0
1920/21 Verbandsklasse 1 (II) 01.
1921/22 Verbandsklasse 1 (II) 03.
1922/23 Kreisliga Westsachsen (I) 06.
1923/24 Gauliga Westsachsen (I) 03.
1924/25 Gauliga Westsachsen (I) 05.
1925/26 Gauliga Westsachsen (I) 05.
1926/27 Gauliga Westsachsen (I) 06.
1927/28 Gauliga Westsachsen (I) 03.
1928/29 Gauliga Westsachsen (I) 01.
1929/30 Gauliga Westsachsen (I) 04.
1930/31 Gau Westsachsen (I) 01.
1931/32 Gauliga Westsachsen (I) 03.
1932/33 Gauliga Westsachsen (I) 02.
1933/34 Gauliga Sachsen (I) 08.
1934/35 Gauliga Sachsen (I) 07.
1935/36 Gauliga Sachsen (I) 08.
1936/37 Gauliga Sachsen (I) 03.
1937/38 Gauliga Sachsen (I) 06.
1938/39 Gauliga Sachsen (I) 04.
1939/40 Gauliga Sachsen (I) 01.
1940/41 Gauliga Sachsen (I) 02.
1941/42 Gauliga Sachsen (I) 01.
1942/43 Gauliga Sachsen (I) 02.
1943/44 Gauliga Sachsen (I) 07.
1947/48 1. Kreisklasse Zwickau (II) 01.
1948/49 Bezirksliga Westsachsen (I) 01.
1949/50 DDR-Oberliga (I) 01.
1950/51 DDR-Oberliga (I) 03.
1951/52 DDR-Oberliga (I) 04.
1952/53 DDR-Oberliga (I) 03.
1953/54 DDR-Oberliga (I) 11.
1954/55 DDR-Oberliga (I) 05.
1955 DDR-Oberliga (I) 04.
1956 DDR-Oberliga (I) 11.
Spielzeit Liga (Spielklasse) Platz
1957 DDR-Oberliga (I) 10.
1958 DDR-Oberliga (I) 08.
1959 DDR-Oberliga (I) 08.
1960 DDR-Oberliga (I) 04.
1961/62 DDR-Oberliga (I) 05.
1962/63 DDR-Oberliga (I) 07.
1963/64 DDR-Oberliga (I) 12.
1964/65 DDR-Oberliga (I) 08.
1965/66 DDR-Oberliga (I) 10.
1966/67 DDR-Oberliga (I) 03.
1967/68 DDR-Oberliga (I) 07.
1968/69 DDR-Oberliga (I) 05.
1969/70 DDR-Oberliga (I) 05.
1970/71 DDR-Oberliga (I) 06.
1971/72 DDR-Oberliga (I) 07.
1972/73 DDR-Oberliga (I) 08.
1973/74 DDR-Oberliga (I) 08.
1974/75 DDR-Oberliga (I) 07.
1975/76 DDR-Oberliga (I) 09.
1976/77 DDR-Oberliga (I) 08.
1977/78 DDR-Oberliga (I) 10.
1978/79 DDR-Oberliga (I) 12.
1979/80 DDR-Oberliga (I) 08.
1980/81 DDR-Oberliga (I) 11.
1981/82 DDR-Oberliga (I) 12.
1982/83 DDR-Oberliga (I) 14.
1983/84 DDR-Liga (II) 01.
1984/85 DDR-Liga (II) 01.
1985/86 DDR-Oberliga (I) 14.
1986/87 DDR-Liga (II) 02.
1987/88 DDR-Liga (II) 01.
1988/89 DDR-Oberliga (I) 13.
1989/90 DDR-Liga (II) 04.
1990/91 DDR-Liga (II) 01.
1991/92 NOFV-Oberliga Staffel Süd (III) 01.
Spielzeit Liga (Spielklasse) Platz
1992/93 NOFV-Oberliga Staffel Süd (III) 05.
1993/94 NOFV-Oberliga Staffel Süd (III) 01.
1994/95 2. Bundesliga (II) 16.
1995/96 2. Bundesliga (II) 05.
1996/97 2. Bundesliga (II) 14.
1997/98 2. Bundesliga (II) 17.
1998/99 Regionalliga Nordost (III) 04.
1999/00 Regionalliga Nordost (III) 18.
2000/01 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 04.
2001/02 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 06.
2002/03 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 06.
2003/04 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 08.
2004/05 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 14.
2005/06 Landesliga Sachsen (V) 01.
2006/07 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 09.
2007/08 NOFV-Oberliga Staffel Süd (IV) 14.
2008/09 NOFV-Oberliga Staffel Süd (V) 07.
2009/10 NOFV-Oberliga Staffel Süd (V) 09.
2010/11 NOFV-Oberliga Staffel Süd (V) 09.
2011/12 NOFV-Oberliga Staffel Süd (V) 01.
2012/13 Regionalliga Nordost (IV) 03.
2013/14 Regionalliga Nordost (IV) 06.
2014/15 Regionalliga Nordost (IV) 02.
2015/16 Regionalliga Nordost (IV) 01.
2016/17 3. Liga (III) 05.
2017/18 3. Liga (III) 15.
2018/19 3. Liga (III) 07.
2019/20 3. Liga (III) 16.
2020/21 3. Liga (III) 10.
2021/22 3. Liga (III) 10.
2022/23 3. Liga (III) 19.
2023/24 Regionalliga Nordost (IV) 12.
2024/25 Regionalliga Nordost (IV) 04.

Grün unterlegte Platzierungen kennzeichnen einen Aufstieg, rot unterlegte einen Abstieg.

In der ewigen Tabelle der DDR-Oberliga belegt Zwickau den 9. Platz.

Spieler

Trainer

Eine chronologische Übersicht der Trainer des Vereins seit Gründung.

Amtszeit Trainer
1949–1950 Friedrich Müller
1950 Hans Ulbricht
1950 Herbert Melzer
1951–1955 Erich Dietel
1955–1957 Hans Höfer
1957–1964 Karl Dittes
1964–1965 Horst Oettler
1965–1966 Heinz Werner
1966–1967 Horst Oettler
1967–1968 Joachim Seiler
1968–1969 Manfred Fuchs
1969–1971 Horst Scherbaum
1971–1976 Karl-Heinz Kluge
1976–1978 Hans Speth
1978–1979 Gerhard Bäßler
1979–1981 Peter Henschel
1981–1982 Gerald Kunstmann
Amtszeit Trainer
1982–1984 Manfred Kupferschmied
1984–1988 Jürgen Croy
1988–08/1989 Udo Schmuck
09/1989 (interim) Dietmar Pohl
10/1989 – 12/1990 Harald Irmscher
1991–1996 Gerd Schädlich
1996–1997 Joachim Streich
1997 Heinz Werner
1997–1998 Charly Körbel
1998 Hans-Uwe Pilz
1998–1999 Hans-Jürgen Dörner
1999 Hans-Uwe Pilz
1999–2002 Konrad Weise
2002–2003 Robby Doege
2003 Peter Brändel
2003–2004 Bernd Tipold
2003–2004 Jens Große
Amtszeit Trainer
2005 Klaus Georgi
2005–2006 Uwe Ferl
2006–2007 Heinz Dietzsch
2007–2009 Peter Keller
2009 Dirk Barsikow
2009 Matthias Zimmerling
2009–2010 Dirk Barsikow
2010–2012 Nico Quade
2012–2018 Torsten Ziegner
2018 Danny König
2018–2023 Joe Enochs
2023 Robin Lenk (interim)
2023 Ronny Thielemann
2023– Rico Schmitt

Kader 2025/26

Spieler

Nr. Nat. Name Geburtstag Im Verein seit
Tor
01 DeutschlandDeutschland Jasper Kühn 21.03.2003 2025
12 DeutschlandDeutschland Clemens Boldt 02.11.2006 2025
30 DeutschlandDeutschland Lucas Hiemann 19.05.1999 2022
Abwehr
03 DeutschlandDeutschland Josua von Baer 08.06.2006 2025
04 DeutschlandDeutschland Kilian Senkbeil 22.05.1999 2023
16 DeutschlandDeutschland Sandro Sengersdorf 20.02.1999 2023
22 DeutschlandDeutschland Oliver Fobassam 06.04.2003 2024
25 DeutschlandDeutschland Sonny Ziemer 04.08.2001 2023
Mittelfeld
06 DeutschlandDeutschland Gabriel Figurski Vieira 04.01.2001 2025
08 DeutschlandDeutschland Maximilian Somnitz 09.06.2003 2023
09 DeutschlandDeutschland Lennert Möbius 16.05.2003 2025
11 DeutschlandDeutschland Theo Martens 20.01.2003 2023
14 DeutschlandDeutschland Nick Breitenbücher 14.01.2003 2025
15 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Andrej Startsev (C)ein weißes C in blauem Kreis 07.06.1994 2024
17 DeutschlandDeutschland Jonas Dittrich 23.06.2003 2024
20 DeutschlandDeutschland Till Jacobi 26.02.2003 2025
21 DeutschlandDeutschland Luca Prasse 11.06.2004 2026
23 DeutschlandDeutschland Joshua Putze 02.12.1994 2025
28 DeutschlandDeutschland Daniel Haubner 28.11.1998 2025
Angriff
05 DeutschlandDeutschland Lucas Albert 02.09.1999 2023
07 KosovoDatei:Flag of Kosovo.svg Veron Dobruna 07.07.2000 2023
18 DeutschlandDeutschland Lukas Eixler 03.11.2003 2024
19 DeutschlandDeutschland Cemal Sezer 27.02.1996 2025
33 DeutschlandDeutschland Marc-Philipp Zimmermann 22.03.1990 2023
  • Stand: 26. Januar 2026<ref>Unsere Profis | FSV Zwickau. Abgerufen am 10. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Transfers der Saison 2025/26

Stand: 26. Januar 2026

Zugänge
Zeitpunkt Spieler Position abgebender Verein
Sommer 2025 Josua von Baer Abwehr Chemnitzer FC U19
Clemens Boldt Tor Chemnitzer FC U19
Nick Breitenbücher Angriff Holstein Kiel II
Daniel Haubner Mittelfeld ZFC Meuselwitz
Till Jacobi Mittelfeld FSV 63 Luckenwalde
Jasper Kühn Tor Hertha 03 Zehlendorf
Lennert Möbius Angriff FC Eilenburg
Gabriel Figurski Vieira Mittelfeld Hertha 03 Zehlendorf
nach Saisonbeginn Cemal Sezer Angriff FC Carl Zeiss Jena
Joshua Putze Mittelfeld vereinslos
Winterpause Luca Prasse Mittelfeld Holstein Kiel (Leihe)
Abgänge
Zeitpunkt Spieler Position aufnehmender Verein
Sommer 2025 Leon Asseth Tor Meeraner SV
Jahn Herrmann Mittelfeld SV Sandhausen
Luis Klein Mittelfeld SpVgg Bayreuth
Mike Könnecke Mittelfeld Karriereende
Lloyd-Addo Kuffour Abwehr SKU Amstetten
Benjamin Leneis Tor Karriereende
Rene Rüther Abwehr SV Heimstetten
Felix Schlüsselburg Mittelfeld KSV Hessen Kassel
Yannic Voigt Mittelfeld VfB Auerbach
nach Saisonbeginn Randolf Riesen Mittelfeld VfB Empor Glauchau (Leihe)
Winterpause Felix Pilger Angriff ZFC Meuselwitz

Transfers der Saison 2026/27

Stand: 8. April 2026

Zugänge
Zeitpunkt Spieler Position abgebender Verein
Sommer 2026 Ben-Luca Moritz Abwehr FC Rot-Weiß Erfurt
Abgänge
Zeitpunkt Spieler Position aufnehmender Verein
Sommer 2026

Trainerstab

Name Funktion
Rico Schmitt Cheftrainer
Daniel Rupf Co-Trainer
Dennis Dickmann Torwarttrainer
Maik Gläser Athletiktrainer

Stadion

Wiese am Bräutigams Gasthof

Dieser Platz war die erste Spielstätte des Planitzer SC.

Sportplatz an der Bergstraße

Der 1912 gegründete Planitzer SC spielte bis 1920 auf dem Sportplatz an der Bergstraße in Oberplanitz.

Alfred-Baumann-Kampfbahn

Die Alfred-Baumann-Kampfbahn, heutiger Name Südkampfbahn, ist ein Fußballstadion in Planitz.

Im Jahre 1919 erwarb der Club von der Planitzer Fleischerinnung recht preiswert die sogenannte Fleischerwiese in Niederplanitz.

Die Innung hatte diesen 1500 m² großen Teil der Seifertwiese bereits 1899 erworben, um dort den Planitzer Schlachthof zu errichten. Dazu kam es aus verschiedenen Gründen jedoch nicht und nach dem Ersten Weltkrieg hatte sich die Situation gewandelt; inzwischen existierte der Zwickauer Zentralschlachthof und die Verkehrsverbindung zwischen Planitz und Zwickau hatte sich verbessert. Daher wurde das Baugrundstück an der Fichtestraße, oberhalb des Planitzer Strandbades (Geleitsteich) an den Planitzer SC verkauft.

Der Club pachtete vom Planitzer Grundherren von Arnim angrenzende Flächen und begann mit dem Bau des neuen Central-Sportparks. Der Bau durch wurde eine Anleihe der Clubmitglieder finanziert und mit sehr viel Eigenleistungen verwirklicht.

Am 21. August 1920 konnte die neue Spielstätte, zunächst ein Ascheplatz, eröffnet werden. Das Weihespiel gegen den SC Vimaria Weimar gewann der PSC mit 3:1. Zweifacher Torschütze für den PSC war Willy Kießling.

Die erste internationale Mannschaft, die auf dem Central-Sportpark zu Gast war, war der niederländische Voetbal-Club Heracles Almelo, der am 12. April 1925 im Freundschaftsspiel gegen den PSC einen 3:1-Auswärtssieg erzielen konnte.

Westsachsenstadion

Datei:Westsachsenstadion-Tower2.JPG
Eingangsturm des Westsachsenstadions

Das traditionelle Heimstadion des FSV Zwickau war das bis 2010 genutzte Westsachsenstadion. Es sollte zu einer drittligatauglichen Spielstätte umgebaut werden; der Umbau wurde jedoch seitens der Stadt Zwickau wegen zu hoher Kosten gestoppt. Das erste Flutlichtspiel fand am 10. November 1997 in der Saison 1997/98 zwischen dem FSV Zwickau und dem SC Freiburg statt.

Sportforum „Sojus 31“

Datei:Sportforum Sojus Zwickau 4.jpg
Sportforum „Sojus 31“

Ab der Saison 2011/12 trug der FSV Zwickau seine Heimspiele im Sportforum „Sojus 31 in Zwickau-Eckersbach aus.<ref>Zwickau stoppt Stadionbau vollständig. Abgerufen am 5. September 2011.</ref> Das Sportforum erfüllt zumindest die Anforderungen an eine Regionalligaspielstätte, verschiedentlich wurde aber Kritik an den Stahlgerüsttribünen geäußert. Gegnerische Fans hatten in der Vergangenheit wiederholt Tribünen bzw. die Umzäunung demontieren können; das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg in der Saison 2014/15 musste wegen eines solchen Vorfalles längere Zeit unterbrochen werden.<ref>Spielunterbrechung bei Fußballspiel FSV Zwickau gegen Magdeburg. In: welt.de. 12. Oktober 2014, abgerufen am 14. April 2015.</ref><ref>Zwickau gewinnt gegen Magdeburg. Spielunterbrechung nach Randalen. In: freiepresse.de. Freie Presse, 11. Oktober 2014, abgerufen am 14. April 2015.</ref><ref>Polizei prüft Sabotage-Verdacht. Wurde die Tribüne beim FSV Zwickau manipuliert? In: focus.de. 13. August 2012, abgerufen am 14. April 2015.</ref>

GGZ-Arena

Datei:Stadion FSV Zwickau Baustelle 2.jpg
Stadionbaustelle im Mai 2016

Am 26. April 2012 beschloss der Stadtrat von Zwickau in einer Grundsatzentscheidung den Neubau eines Fußballstadions im Stadtteil Eckersbach.<ref>Zwickau.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch für den Bebauungsplan Nr.104, Zwickau-Eckersbach, südlich Sternenstraße (Memento vom 21. Januar 2018 im Internet Archive) (PDF)</ref> Am 26. September 2013 wurde ein entsprechender Bebauungsplan verabschiedet.<ref>Beschlussniederschrift der Stadtratssitzung vom 26. September 2013. (PDF; 217 kB) In: zwickau.de. Rat der Stadt Zwickau, 26. September 2013, abgerufen am 31. Mai 2016.</ref> Die Kosten der Spielstätte mit etwa 10.000 Plätzen – Erweiterungsoption binnen 10 Jahren, je nach sportlichem Erfolg, bis 15.000 Plätze – beliefen sich auf etwa 21 Millionen Euro.<ref>News der Regionalliga Nordost – Neue Liga, neues Stadion, altes Personal. In: leipzig.sportbuzzer.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Mai 2016; abgerufen am 31. Mai 2016.</ref> Die Umbaukosten für das Westsachsenstadion hätten demgegenüber etwa 25 bis 30 Millionen Euro betragen. Der symbolische erste Spatenstich war am 6. Februar 2015 erfolgt.<ref>Symbolischer Spatenstich für das neue Stadion. In: zwickau.de. 6. Februar 2015, abgerufen am 31. Mai 2016.</ref>

Das neue Stadion erfüllt sowohl die Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die 3. Liga als auch Anforderungen der FIFA für mögliche internationale Spiele. Die Stadionmiete für den FSV Zwickau bemisst sich an der Ligazugehörigkeit und beträgt 350.000 Euro für die 3. Liga. Im Falle des Nichtaufstiegs und Verbleib in der Fußball-Regionalliga hätte die Miete 250.000 Euro betragen.<ref>Termin für Spatenstich in Zwickau steht fest. In: stadionwelt.de. 9. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2015; abgerufen am 31. Mai 2016.</ref>

Da der Stadionneubau in Eckersbach nicht rechtzeitig zum Saisonbeginn fertig wurde, trug der FSV die ersten Heimspiele der Saison 2016/17 im DDV-Stadion in Dresden aus.<ref>Hammer! Erstes FSV-Heimspiel gegen Magdeburg in Dresden. In: Tag24.de. 6. Juli 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juli 2018; abgerufen am 6. Juli 2016.</ref>

Das erste Pflichtspiel im neuen Stadion war das DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen den Hamburger SV am 22. August 2016.<ref>FSV Zwickau – Hamburger SV, DFB-Pokal. In: kicker.de. Abgerufen am 28. Juni 2016.</ref> Am 21. September 2016 gelang dem FSV mit dem 4:0 über Jahn Regensburg der erste Heimsieg. Marcel Bär erzielte dabei einen Hattrick (1:0, 2:0, 3:0).<ref>BR.de: 8. Spieltag der 3. Liga: Regensburg kommt in Zwickau unter die Räder, 20. September 2016</ref>

Fans

Es existiert eine Ultra-Gruppierung namens „RED KAOS“.<ref>Red Kaos. In: redkaos.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. November 2015; abgerufen am 17. November 2017.</ref> Die Fans des FSV Zwickau verbindet eine enge Fanfreundschaft zu den Anhängern der SG Dynamo Dresden. Diese starke Verbindung hat ihren Ursprung im Jahr 2001. Zu diesem Zeitpunkt war es lediglich eine Freundschaft zwischen den Ultra-Gruppen „Ultras Dynamo“ und „Red Kaos Zwickau“. Offiziell bestätigt wurde diese am 7. Juli 2001 beim Spiel der SGD gegen die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg. Mittlerweile wird die Freundschaft von der gesamten Fanszene beider Vereine getragen. Auch beide Vereine sind inzwischen auf offizieller Ebene unter dem Motto „eene Bande“ verbunden.<ref>#EGALWODUAUCHSPIELST | Zweiter Halt Dresden. Zwickau - Dynamo #EENEBANDE | Sportgemeinschaft Dynamo Dresden - Die offizielle Website. Abgerufen am 14. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf Ultra-Ebene werden zusätzlich Freundschaften nach Italien zu Juve Stabia<ref>Faszination Fankurve, Brühl Germany: Curva Sud Ultras Juve Stabia geben Auflösung bekannt. Abgerufen am 14. August 2025.</ref> und nach Ungarn zu den Red Blue Devils von Videoton Székesvéherfár<ref>Jens: FSV Zwickau: „Die Vorfreude bei uns ist riesig". In: NullSechs. 30. Juni 2016, abgerufen am 14. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> gepflegt.

Die größte Rivalität besteht zum FC Erzgebirge Aue. Spiele zwischen beiden Vereinen werden auch als Westsachsenderby bezeichnet.<ref>Jan-Eric Kroeger, 11FREUNDE: Erzrivalen. 12. September 2022, abgerufen am 12. März 2025.</ref>

Literatur

  • Andreas Baingo, Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Die Werkstatt, Göttingen 2004, ISBN 3-89533-428-6, S. 348.
  • Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 195–197, 302.
  • Deutscher Sportclub für Fußballstatistiken e. V. (Hrsg.): DDR-Chronik – DDR-Fußball 1949–1991. Band 1–8. Berlin 2011.
  • Norbert Peschke, Dieter Völkel, Frank Kruczynski (Fotos): Die Geschichte des FSV Zwickau. Von Wespenstichen und Haldenbeben. Hrsg.: Fußball-Sport-Verein Zwickau e. V. Zschiesche, Wilkau-Haßlau 2012, ISBN 978-3-9815145-0-6.

Weblinks

Commons: FSV Zwickau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/Anfang VSG Altglienicke | SV Babelsberg 03 | BFC Dynamo | BFC Preussen | Hertha BSC II | Chemnitzer FC | FC Eilenburg | FC Rot-Weiß Erfurt | Greifswalder FC | Hallescher FC | FC Carl Zeiss Jena | 1. FC Magdeburg II | BSG Chemie Leipzig | 1. FC Lokomotive Leipzig | FSV 63 Luckenwalde | ZFC Meuselwitz | Hertha 03 Zehlendorf | FSV Zwickau Vorlage:Klappleiste/Ende

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