Opfenried
Opfenried Gemeinde Röckingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(143)&title=Opfenried 49° 3′ N, 10° 34′ O
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| Höhe: | 460 (435–462) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 143 (2016)<ref name="Einwohner">Allianz Hesselberg Limes Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). (PDF; 12,3 MB) S. 31, abgerufen am 16. September 2022.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91740 | |||||
| Vorwahl: | 09832 | |||||
Opfenried ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Röckingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Opfenried liegt in der Gemarkung Röckingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Beim Dorf entspringt der Ganswasengraben, ein linker Zufluss der Wörnitz. Unmittelbar nordöstlich fließt der Uhlagraben vorbei, ebenfalls ein linker Zufluss der Wörnitz. Im Nordosten liegt das Opfenrieder Hölzlein. Ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Im Westen wird die Flur Hohnbuck genannt. Im Süden, am Brechhausweg, befindet sich eine Eiche, die als Naturdenkmal geschützt ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Röckingen zur Kreisstraße AN 47 (1,3 km nordwestlich) bzw. nach Wassertrüdingen zur Staatsstraße 2218 (0,9 km östlich), eine weitere führt ebenfalls zur St 2218 (0,5 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Opfenried lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das ansbachische Verwalteramt Röckingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Opfenried 25 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren
- ansbachische Ämter (16 Anwesen; Verwalteramt Röckingen: 5 Güter, 2 Gütlein, 2 Häuser, 1 Häuslein; Kastenamt Wassertrüdingen: 1 Gut; Bürgermeister und Rat zu Wassertrüdingen: 2 Güter; Vogtamt Wittelshofen: 1 Söldengut, 2 halbe Sölden)
- das Fürstentum Oettingen-Spielberg (Oberamt Aufkirchen: 2 halbe Sölden)
- das Herzogtum Württemberg (Oberamt Weiltingen: 1 halbes Gut, 2 Häuser)
- die evangelische Kirche St. Jacob und die katholische Kirche St. Sebastian zu Oettingen (1 Söldengut, 1 Haus)
- Freieigen (2 Güter).<ref name="N450">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 450.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Opfenried. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 383 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 4, Sp. 271). Hiernach gab es nur 20 Untertansfamilien, von denen 15 ansbachisch waren.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 575.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Opfenried dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Röckingen zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref><ref>Röckingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Hauptstraße 19: Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Massivbau, erstes Viertel des 19. Jahrhunderts<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Röckingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Hauptstraße 21: Wappenstein, wohl 16. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Röckingen) gepfarrt.<ref name="N450"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilig Geist (Wassertrüdingen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Opfenried. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 271 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 180.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Opfenried in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Opfenried im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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