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Infront Sports & Media

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Infront Sports & Media AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Sitz Zug, Schweiz
Leitung Philippe Blatter<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Philippe Blatter, President & CEO, Group Management (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.infrontsports.com, infrontsports.com, abgerufen am 1. Oktober 2015</ref>
Mitarbeiterzahl 900
Website infront.sport

Infront Sports & Media ist ein internationales Sportmarketing-Unternehmen mit Sitz in Zug in der Schweiz. Zentrale Geschäftsfelder sind die weltweite Vermarktung von Medien- und Sponsoringrechten für Sportveranstaltungen sowie die Medienproduktion. Infront bietet außerdem Serviceleistungen wie Sportstättenwerbung, Hospitality und Event-Management an. Infront hat weltweit mehr als 35 Niederlassungen mit insgesamt über 900 Mitarbeitern.<ref>Florian Oediger: Neue Big Player im Sportbusiness – Teil 1. In: sponsors.de. 1. Dezember 2016, abgerufen am 10. Februar 2017.
About Infront Sports & Media. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. Abgerufen am 4. Februar 2015.</ref>

Geschichte

Infront Sports & Media ging aus der ehemaligen KirchSport AG hervor. Diese war ursprünglich durch eine Fusion der Schweizer Sportvermarkter CWL und Prisma Sports & Media entstanden.<ref name="Infront">Ringier und Infront spannen im Schweizer Sportmarketing zusammen. In: Tages Anzeiger. 28. Februar 2011, abgerufen am 21. April 2011.</ref> Im Oktober 2002 übernahm ein Investorenkonsortium, geführt von Robert Louis-Dreyfus und Nicole Junkermann, die KirchMedia-Tochter. Infront wurde offiziell im Februar 2003 gegründet und war bis Mitte 2011 mehrheitlich im Besitz der Jacobs Holding. Das Unternehmen wurde von Sepp Blatters Neffen Philippe Blatter (* 1949) geleitet<ref name="taz">Andreas Rüttenauer: Mafiöse Strukturen: Onkel Sepp sorgt für die Familie. In: Die Tageszeitung. 3. November 2011, abgerufen am 7. Februar 2026.</ref> und im September 2011 für 650 Millionen Euro an die paneuropäische Private-Equity-Firma Bridgepoint Capital verkauft.<ref>Emma Roig Askari: Nicole Junkermann: así es la mecenas de la agencia Magnum. In: Vanity Fair. 29. April 2019, abgerufen am 7. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Bridgepoint erwirbt Infront Sports & Media AG. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. Abgerufen am 11. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Fusionskontrolle: Kommission gibt Übernahme der Sportmarketing-Gruppe Infront durch Bridgepoint frei. In: Europäische Kommission – Pressemitteilung. Abgerufen am 7. Februar 2012.</ref> Dreieinhalb Jahre später, Anfang Februar 2015, übernahm der chinesische Mischkonzern Dalian Wanda Infront Sports & Media für 1,05 Milliarden Euro.<ref>Chinesischer Investor Dalian Wanda kauft Infront. In: Wirtschaftswoche. 10. Februar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.</ref> Im November 2015 gab Wanda bekannt, dass Infront Sports & Media und die World Triathlon Corporation in die neu gegründete Unternehmenseinheit Wanda Sports integriert und entsprechend umfirmiert werden.<ref>Michael Ashelm: Chinas neuer Gigant fürs globale Sportgeschäft. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1. Dezember 2015, abgerufen am 14. Januar 2016.</ref> Nach acht Jahren kündigte Wanda im August 2023 an, wegen Geldproblemen habe man die Deutsche Bank damit beauftragt, einen neuen Eigentümer zu finden.<ref>Chinesische Dalian Wanda will Schweizer Infront wieder verkaufen. In: Handelszeitung. 18. August 2023, abgerufen am 7. Februar 2026.</ref>

Management

Philippe Blatter, ein Neffe des ehemaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, leitet das Unternehmen als Präsident und CEO. Executive Director war bis 2017 unter anderem Günter Netzer, der vor allem als Repräsentant nach außen fungierte.<ref name="management">Christoph Pauli: Günter Netzer: „Alemannia Aachen hat Phantasie“. In: aachener-zeitung.de. 27. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2016; abgerufen am 1. Dezember 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.aachener-zeitung.de
Group Management. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. Infront Sports & Media AG, abgerufen am 12. Juli 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sportrechte

Einer der ursprünglichen Unternehmensschwerpunkte war das Fußballgeschäft. Infront vermarktete exklusiv die weltweiten Medienrechte an der FIFA WM 2002 und 2006. Infront verkaufte an die Sendeanstalten ARD und ZDF 48 der 64 WM-Spiele – darunter fast alle Top-Partien. Die Aufzeichnung und Übertragung der Begegnungen der WM 2006 wurde – wie bereits 2002 in Japan und Südkorea – von der Tochterfirma Host Broadcast Services (HBS) übernommen. 2005 verlor Infront jedoch große Teile des FIFA-Mandats und schlug daraufhin eine Diversifizierungsstrategie ein.

Infront ist Partner von 170 Verbänden, Vereinen und Organisationskomitees im Sommer- und Wintersport.<ref>Florian Oediger: Neue Big Player im Sportbusiness – Teil 1. In: sponsors.de. 1. Dezember 2016, abgerufen am 10. Februar 2017.
About Infront Sports & Media. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. Abgerufen am 4. Februar 2015.</ref>

Im Fußball arbeitet Infront seit den 1970er Jahren mit dem Deutschen Fußball-Bund<ref>DFB verlängert mit Vermarkter Infront bis 2018. In: handelsblatt.de. 27. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2015; abgerufen am 1. Dezember 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handelsblatt.com
Fußballklubs können Einnahmen noch steigern. In: handelsblatt.de. 1. August 2013, abgerufen am 1. Dezember 2014.
DFB und Infront verlängern Partnerschaft. In: Webpräsenz des DFB. 27. November 2013, abgerufen am 7. Dezember 2015.</ref> und vielen anderen europäischen Fußballverbänden, -ligen und -vereinen zusammen. Zu den Klubs gehören 1860 München, Mainz 05, Fortuna Düsseldorf, Schalke 04, Werder Bremen, 1. FC Köln<ref>400-Mio-Deal mit Netzer. In: bild.de. 11. Juni 2014, abgerufen am 9. April 2015.
Infront neuer Vermarktungspartner in Köln. In: handelsblatt.de. 10. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2015; abgerufen am 9. April 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handelsblatt.com</ref>, SC Freiburg<ref>Christian Oeynhausen: Garantierter 400-Millionen-Euro-Umsatz. In: ksta.de. 10. Juni 2014, abgerufen am 9. April 2015.</ref>, AC Mailand, Inter Mailand<ref>David Cushnan: Infront replaces RCS as Inter Milan’s marketing partner. In: sportspromedia.com. 29. April 2014, abgerufen am 9. April 2015.</ref> und Lazio Rom. Zudem vermarktet Infront Sports auch eine Reihe an Verbänden, unter anderem den deutschen Fußballverband, sowie den österreichischen Fußballverband. Das Unternehmen ist außerdem exklusiver Medienrechte-Berater und Produktionspartner der Lega Serie A und B und arbeitet mit der französischen Ligue 1 zusammen. Für die FIFA vermarktet das Unternehmen die Medienrechte aller großen Turniere der FIFA seit 2007 inklusive der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 im asiatischen Markt. Infront wurde von der FIFA außerdem als Vertriebspartner für die asiatischen Medienrechte aller FIFA Events zwischen 2015 und 2022 ernannt.<ref>FIFA appoints Infront as exclusive sales representative for the distribution of Asian broadcast rights. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. 27. Oktober 2011, abgerufen am 11. August 2014.</ref>

Darüber hinaus ist Infront Partner des Europäischen Handball-Verbandes (EHF) und der Confédération Européenne de Volleyball (CEV) für die jeweiligen Europameisterschaften der Männer und Frauen. In China vermarktet das Unternehmen den Landessport Nr. 1, Basketball, auf verschiedenen Ebenen – als Vermarktungspartner der nationalen CBA League sowie der chinesischen Nationalmannschaften.

In der Active Lifestyle & Endurance Unit umfasst das Portfolio folgende Rechte:<ref>Infront mit neuer Unit im Bereich 'Active Lifestyle & Endurance'. In: new-business.de. 4. Februar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.</ref> Als Partner der World Triathlon Corporation (WTC) vermarktet das Unternehmen Sponsoring-Pakete für Ironman- und 70.3-Rennen, produziert einzelne Rennen und berät den Verband beim Vertrieb der Medienrechte.<ref>WTC und Infront schließen Partnerschaft. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. Abgerufen am 3. Februar 2012.</ref> Eine solch allumfassende Rolle als Medien-, Marketing- und Produktionspartner hat Infront auch für den Berlin-Marathon inne.<ref>Berlin-Marathon rüstet medial auf. In: Focus online. 25. Oktober 2012. Abgerufen am 25. Oktober 2012.</ref> Zudem ist das Unternehmen Marketing-Partner der World Marathon Majors, der sechs bedeutendsten Marathons weltweit.<ref>Infront Sports & Media vermarktet die Marathon-Serie World Marathon Majors. In: new-business.de. 15. Juli 2014, abgerufen am 30. Januar 2015.</ref> Im Januar 2014 übernahm Infront den Veranstalter der deutschen Firmenlaufmeisterschaft B2RUN. Unter der Marke werden jährlich in zwölf deutschen Großstädten 6-km-Rennen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter ausgerichtet – mit professioneller Zeitmessung und Zieleinlauf ins Stadion.<ref>Infront übernimmt die deutsche Laufserie B2Run. In: new-business.de. 16. Dezember 2013, abgerufen am 30. Januar 2015.</ref>

Im Wintersport repräsentiert Infront alle sieben olympischen Wintersportverbände und vermarktet internationale Großveranstaltungen wie die jährlich ausgetragene IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft.<ref name="Eishockey-WM">Daniel Germann: Der Segen der Überraschungen. In: nzz.ch. 15. Mai 2013, abgerufen am 1. Dezember 2014.
Andreas Schulte: Eine Eishockey-WM mit vielen Gewinnern. In: Handelsblatt. 25. Mai 2010, abgerufen am 21. April 2011.</ref><ref>Infront verstärkt Präsenz und deckt Wintersport ab. In: donaukurier.de. 5. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2015; abgerufen am 11. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.donaukurier.de</ref> Im Skisport vertreibt Infront als Partner der nationalen Skiverbände kollektiv die Medien- und/oder Marketingrechte für die Mehrheit der FIS Weltcup-Events – darunter auch die Vierschanzentournee.<ref name="Vierschanzentournee">Neuer Vermarkter sichert Tournee-Zukunft. In: Focus online. 6. Januar 2010, abgerufen am 21. April 2011.</ref> Für die Alpinen und Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 und 2021 erhielt Infront ebenfalls den Zuschlag für alle kommerziellen Rechte.<ref>FIS appoints Infront to market the 2019 and 2021 FIS Alpine and Nordic World Ski Championships. In: Offizielle Webpräsenz der Infront Sports & Media. 11. Juni 2013, abgerufen am 11. August 2014.</ref> Des Weiteren ist Infront in die Weltmeisterschaften und Weltcup-Veranstaltungen der IBU für Biathlon,<ref>Biathlon-WM: Schon vor dem Auftakt viele Sieger. In: Focus online. 28. Februar 2012, abgerufen am 13. Juli 2012.</ref> der IBSF für Bob und Skeleton, der FIL für Rennrodeln sowie der WCF für Curling involviert. Infront ist außerdem kommerzieller Partner der European Ice Hockey Club Competition (EICC) für die Champions Hockey League (CHL), das neue Pan-Europäische Turnier im Klubeishockey.<ref>Champions-Hockey-League nimmt weiter Form an. In: rp-online.de. 1. März 2014, abgerufen am 4. Februar 2015.</ref>

2018 wurde XLETIX übernommen.<ref>https://gruender.wiwo.de/xletix-sportvermarkter-sichert-sich-laufserien-start-up</ref>

Host Broadcast Services / Medienproduktion

Host Broadcast Services (HBS) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Infront und ist für die zentrale Medienproduktion (das sogenannte Host Broadcasting) und Signalverbreitung internationaler Großereignisse im Spitzensport verantwortlich. HBS wurde im Jahr 1999 als hoch spezialisierter Host Broadcaster der Fußball-Weltmeisterschaft gegründet und arbeitet nach wie vor eng mit internationalen Verbänden wie der FIFA für die FIFA WM 2002, 2006, 2010, 2014 und 2018 oder der UEFA für die UEFA EURO 2008 und UEFA EURO 2012 zusammen.

Zudem unterstützte HBS die Medienproduktion des America’s Cup in Valencia sowie der Asienspiele 2006, 2010 und 2014 und der französischen Ligue 1. HBS produziert außerdem den BMW Berlin-Marathon.<ref>Infront vermarktet 'BMW Berlin Marathon'. In: new-business.de. 26. Oktober 2012, abgerufen am 25. Februar 2015.</ref>

Neben den Host Broadcast Projekten von HBS produziert die Infront-Gruppe weitere Sportveranstaltungen – darunter die komplette Lega Serie A in Italien<ref>Roberto Landini: Profile: Infront Group Italy, the empire of sports rights and facilities. In: svgeurope.org. 24. April 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2015; abgerufen am 25. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/svgeurope.org</ref>, FIS Weltcup-Events, Fußball-Länderspiele und die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. Zudem entwickelt das Unternehmen digitale Lösungen und bereitet Sportinhalte für Neue Medien entsprechend auf.

Kritik

Zu Rücktrittsforderungen, unter anderem britischer Fanverbände, an die Adresse Joseph Blatters führten Ende 2009 die Rechtedeals zwischen FIFA und der Match Hospitality AG, an der Infront Sports & Media einen 5-Prozent-Anteil hält.<ref>FIFA und MATCH Hospitality verlängern Vertrag bis 2023. In: Webpräsenz der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2015; abgerufen am 3. Februar 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com</ref> Nach Angabe der FIFA wurden die Rechte ausgeschrieben, mitbietende Konkurrenten sind jedoch nicht bekannt.<ref>Thomas Kistner: Alles bleibt in der Familie. In: Süddeutsche Zeitung. 5. Januar 2010, S. 1, abgerufen am 26. April 2011.</ref>

Im Oktober 2015 wurde bekannt, dass an Infront von der FIFA – laut dem TV-Magazin „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens – millionenschwere TV-Rechte für die Fußball-Weltmeisterschaften in Russland und Katar ohne ordentliches Bieterverfahren vergeben worden sein sollen<ref>Marc Meschenmoser, Res Gehriger: Fifa soll Blatter-Neffe Millionenaufträge zugeschanzt haben. In: srf.ch. 30. September 2015, abgerufen am 8. April 2016.</ref>. Es soll sich dabei um die Vermarktungsrechte im VIP-Segment für WM-Ticket-Arrangements für die Firma Match Hospitality handeln, an der Infront 5 % Anteile hält. Mit davon profitiert haben soll dabei der Neffe des FIFA-Chefs Sepp Blatter, Philippe Blatter, obwohl das Unternehmen selbst dies bestreitet und es auch bislang keine konkreten Beweise für eine Begünstigung gibt.<ref>Millionenaufträge für Blatter-Neffen?, dw.de, abgerufen am 1. Oktober 2015</ref> Das Unternehmen selbst gab über die Pressestelle bekannt, dass Philippe Blatter nicht an der Vergabe, also weder an Verhandlungen noch bei Vertragsschlüssen, beteiligt gewesen ist.<ref>Marc Meschenmoser, Res Gehriger: Fifa soll Blatter-Neffe Millionenaufträge zugeschanzt haben. In: srf.ch. 30. September 2015, abgerufen am 12. Oktober 2015.</ref> Die FIFA bestreitet die Vergabe ohne ordentliches Bieterverfahren und besteht laut Die Tageszeitung auf einer korrekten Vergabe an das „beste Angebot“.<ref name="taz" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />