Kay Kuntze
Kay Kuntze (* 11. Mai 1966 in West-Berlin) ist ein deutscher Theaterintendant und -regisseur.
Biografie
Kay Kuntze, in Berlin-Zehlendorf geboren und aufgewachsen, studierte an der TU Berlin Mathematik und an der Hochschule der Künste Berlin Schulmusik, später an der FU Berlin Theaterwissenschaft und an der TU Berlin bei Carl Dahlhaus Musikwissenschaft. Schließlich wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und studierte bei Götz Friedrich Musiktheater-Regie. Sein Diplom erhielt er „mit Auszeichnung“. Während des Studiums war er Stipendiat der Richard-Wagner-Gesellschaft.
Anschließend war er Regieassistent u. a. an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und bei den Schwetzinger Festspielen. Fest-Engagements führten ihn als Regieassistent an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter an die Deutsche Oper Berlin und als Chefregisseur ans Mittelsächsische Theater.
Kuntze ist Neffe des Radiomoderators und DJs Lord Knud,<ref>verwandt mit Radiolegende In: Ostthüringer Zeitung</ref> Großneffe des Bildhauers Ralf Kuntze und Urenkel von John William Kuntze, der 1902 den Verlag „Polyglott Kuntze Kosmos“ gegründet hat, den Vorläufer der Polyglott Reise- und Sprachführer.
Intendanz
Berlin
Von 2002 bis 2012 war Kuntze künstlerischer Leiter der Berliner Kammeroper,<ref>Kreativität darf nicht von Angst beherrscht sein In: Berliner Morgenpost</ref> die sich unter seiner Leitung auf die Erarbeitung zeitgenössischer Werke des Musiktheaters fokussierte, darunter viele Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen. Viele Produktionen wurden in Kooperation mit europäischen Theatern und Ensembles realisiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />25 Jahre Berliner Kammeroper. ( vom 26. Oktober 2014 im Internet Archive) In: Opernwelt, Juli 2006</ref> Trotz starker künstlerischer Profilierung, großer überregionaler Anerkennung und wirtschaftlicher Stabilität<ref>Tod ohne Kredit. In: Frankfurter Rundschau</ref> wurde der Berliner Kammeroper 2010 die finanzielle Basis ihrer Arbeit durch den Berliner Senat entzogen.<ref>Ausgerechnet die? In: Berliner Zeitung</ref><ref>Letzter Triumph. In: Berliner Morgenpost</ref> Nach großen Protesten der internationalen Kulturszene wurde eine weitere Förderung durch den Senat eingeräumt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />macht weiter ( vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive). In: Berliner Kammeroper</ref>
Altenburg Gera
Seit 2011<ref>Wolfgang Hirsch: Kay Kuntze ist neuer Intendant an Ostthüringens Bühnen. In: Ostthüringer Zeitung. 12. Juli 2011, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref> ist Kuntze Generalintendant und künstlerischer Geschäftsführer des Theater Altenburg Gera (bis 2018: TPT Theater & Philharmonie Thüringen), seit 2012 auch Operndirektor.<ref>Intendant Kuntze verlängert Vertrag. dpa</ref><ref>Kuntze bleibt Intendant In: Musik Heute</ref> Nach einer Beinahe-Insolvenz im Jahr 2010 konnte das Fünf-Sparten-Theater unter seiner Leitung stabilisiert werden.<ref>Theater Altenburg/Gera stabilisiert. In: Focus</ref> 2012 erhielt er den Auftrag zur Reduzierung der Orchestergrösse und zur Abwicklung der Sparten Schauspiel und Puppentheater.<ref>Kuntze warnt vor Kahlschlag. dpa</ref> Durch den Abschluss von Haustarifverträgen, eine erneuerte Finanzierungsvereinbarung und innerbetriebliche Umstrukturierungen konnte der Fortbestand des letzten produzierenden 5-Sparten-Theaters Thüringens gesichert werden.<ref>Fürs Erste gerettet. In: Opernwelt</ref>
Am 1. Januar 2013 wurde unter dem Dach von Theater & Philharmonie Thüringen das Thüringer Staatsballett gegründet.<ref>Sabine Wagner: Gründung des Thüringer Staatsballetts. In: Ostthüringer Zeitung, 3. Januar 2013, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref>
Seit 2012 (ca. 135.000) stiegen kontinuierlich die Zuschauerzahlen. 2017<ref>Ulrike Kern: „Theater & Philharmonie Thüringen“: Grenze von 150.000 Besuchern geknackt. In: Thüringer Allgemeine. 16. Januar 2018, abgerufen am 7. April 2024.</ref> wurde die Marke von 150.000 Zuschauern überschritten,<ref>Rekord im Jahr 2017. In: Leipziger Volkszeitung</ref> die auch in den Folgejahren bis zum Ausbruch der COVID-19-Pandemie weiter erhöht werden konnte (2019: ca. 156.600).<ref>Mehr Besucher in Altenburg/Gera Bei: Klassik.com</ref><ref>Zuschauer-Produktionen-Preise-ein erfolgreiches Jahr In: Leipziger Volkszeitung</ref> 2021 wurden mit den Mitarbeitenden individuelle Urlaubsvereinbarungen geschlossen, um nach der coronabedingten Schließzeit ab Juni 2021 ohne Sommerpause wieder kontinuierlich spielen zu können.<ref>Sommertheater in Altenburg Gera In: Ostthüringer Zeitung, 2. September 2021, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref>
Seit 2015 werden zunehmend Internationale Kooperationen und Gastspiele realisiert. Reisen führten die Ensembles in den letzten Jahren nach Burkina Faso, Griechenland, Türkei, Israel, Österreich, Schweiz, Frankreich, Rumänien, China, Polen und Namibia.
Neben dem umfangreichen Repertoirebetrieb mit vielen Uraufführungen und Wiederentdeckungen von in Vergessenheit geratenen Werken sind Theater an besonderen Orten, Projekte mit Lokalbezug, ein breitgefächertes theaterpädagogisches Programm und eine enge Vernetzung mit der Region zentrale Säulen des Spielplans.
Aufgrund der sanierungsbedingten Schließung des Landestheaters Altenburg wird seit September 2019 in Altenburg in einem Theaterzelt gespielt. 2023 bis 2025 wurde das Puppentheater in Gera komplett saniert, als Interim diente für zwei Spielzeiten das vormalige Theater-Restaurant.<ref>Eröffnung des Puppentheaters In: MDR </ref>
Nachwuchsprogramme
- Seit 2013: Thüringer Opernstudio zusammen mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und den Theatern in Erfurt, Weimar und Nordhausen
- Seit 2017: Stipendium für Puppentheater-Regie
- Seit Mai 2018: Duale Orchesterakademie Thüringen zusammen mit der Philharmonie Jena<ref>Duale Orchesterakademie Thüringen geht an den Start. In: Klassik Magazin</ref>
- Seit der Spielzeit 2018/19: Eleven-Programm des Thüringer Staatsballetts<ref>Neues Elevenprogramm des Staatsballett In: Die Welt</ref>
- Seit Mai 2024: Puppenspiel-Studio in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
- Seit November 2024: Dirigierakademie
Auszeichnungen
- In den Jahren 2013<ref>Theater Altenburg/Gera ist Theater des Jahres 2013. In: Thüringische Landeszeitung</ref> und 2014<ref>Inszenierung des Jahres 2014 in Altenburg/Gera. In: Thüringische Landeszeitung</ref> hat die Thüringische Landeszeitung eine Kritikerumfrage initiiert. Beide Mal ist Theater & Philharmonie Thüringen zum Thüringer Theater des Jahres gewählt worden.
- Nominierung für den Weltenbauerpreis 2016
- In der Saisonrückschau 2016/17 der Zeitschrift Die Deutsche Bühne konnte TPT die Kategorie „Ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits der großen Theaterzentren“ für sich entscheiden: „Selten gab es hier einen Sieger mit so vielen Stimmen“, denn „in ihren beiden Spielstätten in Gera und Altenburg liefern Theater & Philharmonie Thüringen Gera/Altenburg ambitionierte Produktionen in allen Sparten auf durchgehend hohem künstlerischen Niveau mit einem deutlichen Bekenntnis zu dem international zusammengesetzten Ensemble.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Saisonrückblick 2016/17. ( vom 7. August 2017 im Internet Archive) In: Die Deutsche Bühne.</ref>
- 2017 wurde Theater und Philharmonie Thüringen von Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet, weil das „künstlerische Programm eigenwillig“ sei: „Statt lediglich auf Kassenschlager, setzt die TPT in allen Sparten auf Randständiges, Vergessenes und Verdrängtes. Die TPT ist mit diesem Programm widerständig gegenüber einem Denken der Einengung und Abschottung, aber nicht verschlossen.“<ref>Wolfgang Hirsch: Gera erhält Theaterpreis des Bundes. In: Ostthüringer Zeitung. 10. Juni 2017, abgerufen am 7. April 2024.</ref>
- Als zweites Ensemble in den neuen Bundesländern überhaupt wurde die Musiktheatersparte von Theater & Philharmonie Thüringen 2018 mit dem Preis der deutschen Theaterverlage ausgezeichnet,<ref>Preis deutscher Theaterverlage 2018 geht nach Altenburg-Gera In: Leipziger Volkszeitung</ref> da „eine über Jahre hinweg konsequent umgesetzte Spielplanpolitik, die der zunehmenden Verengung des Repertoires auf vermeintlich publikumswirksames Titel systematisch entgegenarbeitet, dem Theater große Anerkennung gebracht“ habe.<ref>Jurybegründung Preis deutscher Theaterverlage 2018 In: Stiftung VDB</ref>
- 2017, 2019 und 2024: Nominierungen für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST
- 2019 wurde der Götz-Friedrich-Regienachwuchspreis für eine Produktion am Theater Altenburg Gera verliehen.<ref>Götz-Friedrich-Stiftung – Studiopreis 2019</ref>
- Die Verleihung des deutschen Theaterpreises DER FAUST fand 2024 im Theater Gera statt
- In der Kategorie „Theater für junges Publikum“ ging DER FAUST 2024 an das Theater Altenburg Gera.
- Die Produktion Die Toten Augen von Eugen d’Albert wurde in der Kategorie „Beste Wiederentdeckung“ mit dem OPER! AWARD 2026 ausgezeichnet.<ref>
Oper! Award für Theater Altenburg Gera In: Altenburg.TV, 24. Februar 2026</ref>
Regie
Kuntze hat im In- und Ausland bislang etwa 100 Inszenierungen überwiegend im Musiktheater erarbeitet, z. B. an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Bremerhaven, Braunschweig, Kiel, Lübeck, Bielefeld, Osnabrück, Schwerin, Cottbus, Gera/Altenburg, Brandenburg/Potsdam; Bern, Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für das Schleswig-Holstein Musikfestival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele.
Für das von ihm inszenierte Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ von Manuel Kressin nach den Brüdern Grimm komponierte Kuntze 2023 auch die Musik für eine kleine Orchesterbesetzung.
Inszenierungen von Kuntze wurden bei Kritikerumfragen in Fachzeitschriften nominiert und mit Zuschauerpreisen ausgezeichnet.<ref>Sabine Wagner: Aus Liebe zum Theater: Publikumslieblinge des Theaters Altenburg-Gera 2015 stehen fest. In: Ostthüringer Zeitung, 8. Juni 2015, abgerufen am 30. Juni 2017.</ref><ref>Ein Hauch von Hollywood: Oskar-Verleihung im Altenburger Landestheater. In: Leipziger Volkszeitung, 13. Juni 2016, abgerufen am 30. Juni 2017</ref><ref>Goldglitzer für die Altenburger Theaterlieblinge. In: Leipziger Volkszeitung, 3. Juni 2018</ref><ref>Theatervereine verleihen zum 25. Mal den „Oskar“ für Altenburg und Gera. In: Leipziger Volkszeitung, 11. Juni 2019</ref> Seine Inszenierung von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin wurde in der Kategorie „Regie Musiktheater“ für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2019 nominiert.<ref>Ulrike Merkel: Geras Intendant nominiert. In: Ostthüringer Zeitung, 12. September 2019, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref> Die Produktion Die Toten Augen von Eugen d’Albert wurde unter seiner Regie in der Kategorie „Beste Wiederentdeckung“ mit dem OPER! AWARD 2026 ausgezeichnet.<ref> Oper Award für Theater Altenburg Gera In: Tagesschau, 24. Februar 2026</ref>
Inszenierungen (ab 2010)
- 2010: Nikolai Rimski-Korsakow: Die Zarenbraut, Theater Osnabrück<ref>Zarenbraut In: Opernnetz</ref>
- 2010: Richard Strauss: Arabella, Theater Lübeck<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Genau die „richtige“ Arabella für Lübeck ( vom 23. März 2017 im Internet Archive) In: Opernnetz</ref>
- 2010: Bernd Redmann: Die Gehetzten (UA), Theater Bremen<ref>Anschlussfähige Avantgarde. In: TAZ.</ref>
- 2010: Carl Maria von Weber: Der Freischütz, Eutiner Festspiele<ref>Der Schlingensief von Eutin. In: Hamburger Abendblatt.</ref>
- 2010: William Murta: The Birds of Alfred Hitchcock (UA), Theater Bielefeld<ref>Birds Uraufführung. In: Neue Westfälische.</ref>
- 2011: Adriana Hölszky: Bremer Freiheit, Berliner Kammeroper im Konzerthaus Berlin<ref>Verbrechen aus verlorener Ehe. In: taz.</ref>
- 2011: Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, Theater Bremen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tableaus als Sinnbilder. ( vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive) In: Die Deutsche Bühne.</ref>
- 2011: Ulvaeus, Anderson, Price: Chess, Theater Bielefeld<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Umjubelte Chess-Premiere. ( vom 26. Juni 2015 im Internet Archive) In: Neue Westfälische.</ref>
- 2011: Georges Bizet: Carmen, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Wolfgang Hirsch: Carmen in Gera: Fatale Corrida der Liebe. In: Thüringische Landeszeitung. 28. November 2011, abgerufen am 7. April 2024.</ref>
- 2012: Gaëtano Donizetti: Lucia di Lammermoor, Stadttheater Bern<ref>Schauerromantik. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. Januar 2012, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 7. April 2024]).</ref>
- 2012: Péter Eötvös: Harakiri, Berliner Kammeroper im Konzerthaus Berlin
- 2012: Peter Eötvös: Radames, Berliner Kammeroper im Konzerthaus Berlin<ref>Zwei Kurzopern. In: Neue Musikzeitung.</ref>
- 2012: Siegfried Matthus: Kronprinz Friedrich, Kammeroper Schloss Rheinsberg
- 2012: Ulvaeus, Anderson, Price: Chess, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Tatjana Mehner: Allegorie Schach. In: Ostthüringer Zeitung, 9. Oktober 2012, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref>
- 2013: Dmitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Ein Funken Hoffnung. In: Oper und Tanz</ref>
- 2013: Giuseppe Verdi: La forza del destino, Tiroler Landestheater Innsbruck<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liebe in Zeiten des Krieges. ( vom 29. August 2018 im Internet Archive) In: Tiroler Tageszeitung.</ref>
- 2014: Benjamin Britten: Peter Grimes, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Eine mörderische Verleumdung. In: Thüringische Landeszeitung.</ref>
- 2014: Per Nørgård: Nuit des Hommes (DEA), Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Schreckensklänge. In: Die Deutsche Bühne.</ref>
- 2014: Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte, Kammeroper Schloss Rheinsberg<ref>Auf dem Papagenomobil. In: Der Tagesspiegel.</ref>
- 2014: Frank Wildhorn: Jekyll & Hyde, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Rasante Höllenfahrt. In: Thüringische Landeszeitung.</ref>
- 2015: Leoš Janáček: Jenůfa, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Wolfgang Hirsch: Applausorgie nach Janáceks Oper „Jenúfa“ für das Theater Altenburg-Gera. In: Thüringische Landeszeitung. 31. März 2015, abgerufen am 7. April 2024.</ref>
- 2015: Giuseppe Verdi: Rigoletto, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Bizarre Tragödie. In: Opernnetz.</ref>
- 2016: Hans Sommer: Rübezahl und der Sackpfeifer von Neisse, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Rübezahl. In: Die Deutsche Bühne. Abgerufen am 19. März 2016.</ref>
- 2016: Terrence McNally: Meisterklasse, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Angelika Bohn: Meisterliche Meisterklasse. In: Ostthüringer Zeitung, 4. Oktober 2016, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref>
- 2016: Richard M. Sherman / Robert B. Sherman: Tschitti Tschitti Bäng Bäng, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Ulrike Kern: Für Herz, Auge und Ohr. In: Ostthüringer Zeitung, 28. November 2016, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref>
- 2017: Peter Tschaikowsky: Masepa, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Wolfgang Hirsch: Inszenierung am Theater Gera: In die Mühlen des Militarismus. In: Ostthüringer Zeitung. 2. Mai 2017, abgerufen am 7. April 2024.</ref>
- 2018: Frank Wildhorn: Jekyll & Hyde, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin<ref>Großes Kino auf der Theaterbühne. In: Ostsee-Zeitung.</ref>
- 2018: George Enescu: Oedipe, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Das Schicksal siegt. In: Die Deutsche Bühne</ref>
- 2018: Bedřich Smetana: Die verkaufte Braut, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Perfides Satyrspiel. In: Neue Musikzeitung </ref>
- 2018: Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Intelligenter Hoffmann in Gera In: Neue Musikzeitung</ref>
- 2019: Mieczyslaw Weinberg: Die Passagierin, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Roland H. Dippel: Grausame Erinnerungen. In: Concerti, 10. März 2019, abgerufen am 13. März 2019.</ref>
- 2019: Kay Kuntze: Geliebtes Klärchen, Theater und Philharmonie Thüringen<ref>Eine musikalisch-literarische Liebesgeschichte In: Leipziger Volkszeitung</ref>
- 2019: Eduard Künneke: Der Vetter aus Dingsda , Theater Altenburg Gera<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Der Vetter aus Dingsda“ feiert grandiose Premiere in Altenburg. ( vom 20. Februar 2020 im Internet Archive) In: Kunst und Technik</ref>
- 2020: Peter Tschaikowski: Eugen Onegin, Theater Altenburg Gera<ref>Eingerahmte Verzweiflung In: Kunst und Technik</ref>
- 2020: Giancarlo Menotti: Das Telephon, Theater Altenburg Gera<ref>Wolfgang Hirsch: Zweisam Einsam. In: Ostthüringer Zeitung, 2. November 2020, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref>
- 2020: Francis Poulenc: Die menschliche Stimme, Theater Altenburg Gera<ref>Telefonterror In: Neue Musikzeitung</ref>
- 2021: John Tavener: A Gentle Spirit, Theater Altenburg Gera<ref>Toxische Ehemänner In: Concerti</ref>
- 2021: William Walton: The Bear, Theater Altenburg Gera<ref>Tragödische und burleske Ehe-Desaster In: Neue Musikzeitung</ref>
- 2022: Gottfried von Einem: Dantons Tod, Theater Altenburg Gera<ref>„Dantons Tod“ am Theater Altenburg Gera: Im Blutrausch der Revolution In: Thüringische Landeszeitung</ref>
- 2022: Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel, Theater Altenburg Gera<ref>Traumzaubermaschine angeworfen In: MDR</ref>
- 2023: Manuel Kressin nach den Brüdern Grimm (Text), Kay Kuntze (Musik): Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (UA), Theater Altenburg Gera<ref>Spektakuläre Premiere In: TV Altenburg</ref>
- 2024: Sophie Jira (Text), Olav Kröger nach Johann Strauss (Musik): Redoute in Reuss (UA), Theater Altenburg Gera<ref>
Der Familienschwank des Operetten-Reichsbürgers In: Die Welt</ref>
- 2024: Alan J. Lerner / Frederick Loewe: My Fair Lady, Theater Altenburg Gera<ref>
Die Sprache macht den Menschen In: Thüringer Allgemeine</ref>
- 2025: Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo: Cavalleria rusticana/Pagliacci, zwei Opern in einer Handlung, Fassung von Kay Kuntze für das Theater Altenburg Gera<ref>
Packend inszeniert In: Thüringer Allgemeine</ref>
- 2025: Eugen d’Albert: Die toten Augen, Theater Altenburg Gera<ref>
Hypnotische Überwältigungsmusik In: concerti</ref>
- 2025: Kay Kuntze / Sophie Jira: Der Weg des Orpheus (UA), Theater Altenburg Gera<ref>
Der Orpheus-Mythos lebt In: Die Deutsche Bühne</ref>
Lehre
Kuntze unterrichtete im Studiengang Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin sowie in den Opernklassen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und der Hochschule für Musik Weimar.
Gremien
Im Deutschen Bühnenverein ist Kuntze Mitglied der Intendantengruppe, beratender Intendant im Tarifausschuss und Vorstandsmitglied im Landesverband Thüringen. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender im Fachausschuss des Bundeswettbewerb Gesang.
Kuntze ist bzw. war Juror beim Bundeswettbewerb Gesang, dem internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Rheinsberger Opernwerkstatt sowie in diversen Vergabe-Beiräten.
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website von Kay Kuntze ( vom 3. Oktober 2016 im Internet Archive)
- Kay Kuntze auf der Website von Theater Altenburg Gera
- Vorlage:Operabase
- Inszenierungen, Produktionsdatenbank Theapolis
- Deutschlandfunk Kulturfragen. Debatten und Dokumente vom 1. September 2024: Position beziehen III – Kay Kuntze, Generalintendant des Theaters Altenburg-Gera, über den Kampf gegen Rassismus und das Theater für Alle, im Gespräch mit Karin Fischer
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kuntze, Kay |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theaterintendant und -regisseur |
| GEBURTSDATUM | 11. Mai 1966 |
| GEBURTSORT | Berlin |