Sintech
| Sintech | |
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Sintech live am 2. Dezember 2011 im Irish Pub Coburg bei der Schlampenfeuer-Release-Party | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Coburg, Deutschland |
| Genre(s) | Symphonic Black Metal (früher), Dark Metal (jetzt) |
| Gründung | 2000 als Black Widow |
| Gründungsmitglieder | |
| Timo „Sproc“ S. | |
| Michael „Mike“ K. | |
| Christian „Chris“ L. (bis 2007) | |
| Johannes „Sir J.“ K. (bis 2005) | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Bass |
Timo „Sproc“ S. |
Gitarre |
Michael „Mike“ K. |
Gitarre |
Patrick „Zasch“ Z. (seit 2004) |
Schlagzeug |
Sebastian „Becks“ B. (seit 2005) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Bass (Live) |
„Horg“ (2007–2008) |
Sintech ist eine deutsche Metal-Band aus Coburg. Der Musikstil lässt sich am ehesten dem Dark Metal zuordnen; die Band selbst beschreibt ihn als Sinthetic Death Metal.
Geschichte
2000–2003 Bandgründung und erstes Demo
Sintech wurde im Mai 2000 unter dem Namen „Black Widow“ von Timo „Sproc“ S., Michael „Mike“ K., Christian „Chris“ L. und Johannes Johannes „Sir J.“ K. als Symphnic-Black-Metal/Gothic-Metal-Band gegründet.<ref name="st-bio">Sintech Band Biografie, stormbringer.at, abgerufen am 20. März 2012 (englisch)</ref> Die ersten zwei Jahre waren von diversen Sängerwechseln geprägt, bis „Sproc“ ab Herbst 2002 zusätzlich zum Bassspiel den Gesang übernahm.<ref name="st-bio" /> In dieser Besetzung wurde im September 2003 das erste Demo,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sintech Biografie ( vom 3. Mai 2006 im Internet Archive), sintech-inc.de, abgerufen am 21. März 2012</ref> At the Gates of the Apocalyptic Mysteria, aufgenommen und kurz darauf veröffentlicht.<ref name="st-bio" /> Der erste größere Auftritt fand nach mehreren lokalen Konzerten Ende 2003 auf dem Demons From Hell-Festival zusammen mit Suidakra, disbelief und Final Breath statt.<ref name="laut">Sintech, laut.de, abgerufen am 21. März 2011</ref>
2004–2008 Debütalbum, zweites Studioalbum und Auflösung
Durch das Demo aufmerksam geworden, stieg 2004 mit Patrick „Zasch“ Z. ein zweiter Gitarrist bei Sintech ein.<ref name="st-bio" /> Im Zuge des nun vollständigen Line-ups benannte sich die Band in „Sintech“ um und nahm kurz darauf die Promo-CD Sintech Promo CD auf, die als Werbung für das im September 2005<ref name="laut" /> veröffentlichte Debütalbum Silence diente.<ref name="st-bio" /> Nach der Veröffentlichung von Silence entschied „Sir J.“ sich, die Band zum Februar 2006<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sintech News ( vom 3. Mai 2006 im Internet Archive), sintech-inc.de, abgerufen am 21. März 2012</ref> aus persönlichen und beruflichen Gründen zu verlassen und wurde kurz darauf von Sebastian „Becks“ B. als neuer Schlagzeuger ersetzt.<ref name="st-bio" />
Im Oktober 2006 trat die Band erstmals auf dem Way of Darkness Festival auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sintech Live ( vom 3. Mai 2006 im Internet Archive), sintech-inc.de, abgerufen am 21. März 2012</ref> Das zweite Studioalbum, Sick Perverted Sins, erschien am 8. Dezember desselben Jahres. Im Frühjahr 2007<ref name="sin-msblog">Sintech Myspace-Blog, myspace.com, abgerufen am 20. März 2012 (deutsch/englisch)</ref> entschied sich Frontmann „Sproc“, sich fortan nur noch auf den Gesang konzentrieren zu wollen,<ref name="st-bio" /> weshalb die Band begann, einen neuen Live-Bassisten zu suchen. Im Spätsommer 2007 stieg Keyboarder „Chris“ bei Sintech aus persönlichen Gründen aus.<ref name="sin-msblog" /> Kurz darauf, im Oktober 2007 wurde aus der Band mit dem Einstieg von „Horg“ als Bassisten wieder ein Quintett.<ref name="sin-msblog" /> „Chris“ wurde nicht ersetzt, stattdessen übernahm Schwämmlein das Programming.<ref name="st-bio" /> Dennoch kamen in der Folgezeit die Bandaktivitäten, insbesondere durch den Einstieg von „Sproc“ und „Zasch“ zu Varg,<ref name="laut" /> Stück für Stück nahezu gänzlich zum Erliegen.<ref name="sin-msblog" />
2010–2012 Plattenvertrag und nationaler Durchbruch
Anlässlich des zehnjährigen Bandjubiläums fanden sich die Musiker wieder zusammen und unterzeichneten im Februar 2010 einen Plattenvertrag mit dem deutschen Label Blacksmith Records.<ref name="st-bio" /> Im Mai desselben Jahres fand auch ein Jubiläumskonzert statt.<ref name="sin-msblog" /> Das aktuelle Album, Schlampenfeuer wurde in den Labeleigenen Blacksmith Studios aufgenommen<ref name="sin-msblog" /> und am 2. Dezember 2011 veröffentlicht.<ref name="st-bio" /> Als Gastsänger unterstützten dabei Thomas Gurrath von Debauchery und der Berliner Chor Stimmgewalt die Band. Als erster größerer Auftritt nach der inaktiven Phase eröffnete die Band am 31. März 2012 das Paganfest in Geiselwind.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Paganfest – Gewinner der Support-Slots veröffentlicht ( des Vorlage:IconExternal vom 7. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., metal.de, abgerufen am 21. März 2012</ref> In der Festivalsaison 2012 tourte die Band zusammen mit Eisregen auf deren Rostrot-Tour und trat auf dem In Flammen Festival, dem Wolfszeit Metal Open Air und dem Fimbul Festival auf.<ref>Sintech – vergangene Konzerte, metalgigs.de, abgerufen am 23. November 2012</ref>
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Gitarrist „Zasch“ live bei der Schlampenfeuer-Release-Party am 2. Dezember 2011
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Gitarrist „Mike“ live bei der Schlampenfeuer-Release-Party am 2. Dezember 2011
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Sänger und Bassist „Sproc“ live bei der Schlampenfeuer-Release-Party am 2. Dezember 2011
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Schlagzeuger „Becks“ live bei der Schlampenfeuer-Release-Party am 2. Dezember 2011
Stil
Sintech begann als Symphonic-Black-Metal-Band.<ref name="laut" /> Verglichen wird die Musik der Anfangstage u. a. mit Dimmu Borgir.<ref name="laut" /> Bereits auf dem Debütalbum treten diese Elemente etwas in den Hintergrund und die Kompositionen sind stärker von Death-Metal-<ref name="st-bio" />, Gothic-<ref name="laut" /> und Industrial-Metal-Einflüssen geprägt.<ref name="st-bio" /> Das zweite Album, Sick Perverted Sins ist von Death- und Black-Metal-Kompositionen geprägt; die Industrial-Einflüsse wichen Elementen des Ambients.<ref name="st-bio" /> Auch änderte sich das lyrische Konzept von Fiktion hin zu emotionaleren, persönlicheren Texten.<ref name="st-bio" />
Das aktuelle Studioalbum, Schlampenfeuer, wird in vielen Reviews dem Dark Metal zugeordnet,<ref>Sintech-Schlampenfeuer, laut.de, abgerufen am 21. März 2011</ref><ref name="pm-rev">Sintech – Schlampenfeuer, powermetal.de, abgerufen am 21. März 2012</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sintech – Schlampenfeuer ( des Vorlage:IconExternal vom 9. März 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., metal1.info, abgerufen am 21. März 2012</ref> oder den Verwandten Spielarten Death-<ref name="pm-rev" /> und Black-Metal.<ref name="hh-rev"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Review:Sintech ( des Vorlage:IconExternal vom 3. März 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., hardharderheavy.de, abgerufen am 21. März 2012</ref> Kritisiert werden gelegentlich die provokanten<ref name="laut" /><ref name="pm-rev" /><ref name="hh-rev" /> und teils plakativen<ref name="pm-rev" /> Texte des Albums. Abgesehen von den Texten bezeichnete das Webzine Powermetal.de Schlampenfeuer als „[...]definitiv über jeden Zweifel erhaben“.<ref name="pm-rev" />
Diskografie
Demos und Promos
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- 2003: At the Gates of the Apocalyptic Mysteria
- 2004: Sintech Promo CD
Studioalben
- 2005: Silence (Eigenveröffentlichung)
- 2006: Sick Perverted Sins (Eigenveröffentlichung)
- 2011: Schlampenfeuer (Blacksmith Records)
Weblinks
Einzelnachweise
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