Zum Inhalt springen

Jonathan Canter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. Juni 2023 um 16:24 Uhr durch imported>Guternachbar.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Jonathan Canter Tennisspieler
Nation: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag: 4. Juni 1965
Größe: 185 cm
Gewicht: 79 kg
1. Profisaison: 1983
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 474.516 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 68:96
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 36 (13. Oktober 1986)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open R1 (1985, 1987, 1991)
French Open R2 (1986, 1987)
Wimbledon R2 (1986)
US Open R2 (1985, 1986, 1987)
Doppel
Karrierebilanz: 38:68
Karrieretitel: 0
Höchste Platzierung: 84 (9. Juli 1990)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Australian Open AF (1985, 1989)
French Open R2 (1984)
Wimbledon AF (1990)
US Open AF (1989)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 0
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Jonathan Canter (* 4. Juni 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Leben

Canter war 1980 im Alter von 14 Jahren der jüngste Spieler, der je in der Weltrangliste der ATP geführt war. Er stand 1982 im Halbfinale der Doppelkonkurrenz des Juniorenturniers von Wimbledon, im Doppelfinale des Juniorenturniers der French Open und gewann an der Seite von Michael Kures den Doppeltitel des Juniorenturniers der US Open. Im Einzel drang er bei diesen drei Turnieren auch jeweils bis ins Viertelfinale vor.

1983 wurde er Tennisprofi, konnte jedoch zunächst nicht an seine Erfolge aus dem Juniorenbereich anknüpfen. Erst 1985 gelangen ihm nennenswerte Erfolge; er stand im Viertelfinale von Tokio und Hongkong und konnte im Dezember seinen größten Erfolg auf der ATP World Tour feiern, als er das Rasenturnier von Melbourne gewann. Dies sollte jedoch sein einziger Einzeltitel bleiben. Zwar erreichte er im darauf folgenden Jahr das Halbfinale des Hallenturniers von Toronto und das Halbfinale bei den Canadian Masters (wo er dem späteren Champion Boris Becker unterlag), in der Folge spielte er jedoch zumeist auf der ATP Challenger Tour. Dort gelangen ihm im Einzel zwar keine Turniersiege, er konnte jedoch zwischen 1990 und 1993 drei Challenger-Doppeltitel erringen. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1986 mit Position 36 im Einzel sowie 1990 mit Position 84 im Doppel.

Sein bestes Einzelergebnis bei einem Grand-Slam-Turnier war das Erreichen der zweiten Runde, was ihm bei allen vier Turnieren gelang. In der Doppelkonkurrenz erreichte er in Wimbledon und bei den US Open jeweils das Achtelfinale. 1991 trat er zudem im Mixed an, wo er an der Seite von Alysia May die zweite Runde erreichte.

Turniersiege

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (1)
ATP Challenger Tour (3)

Einzel

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 1985 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Melbourne Rasen AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Peter Doohan 5:7, 6:3, 6:4

Doppel

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 1990 ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Bangkok Hartplatz NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Bruce Derlin AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Neil Borwick
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg David Lewis
6:4, 6:4
2. 1991 GuamDatei:Flag of Guam.svg Guam Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kenny Thorne Sudafrika 1961Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg David Adams
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Doug Eisenman
6:1, 6:2
3. 1993 FrankreichDatei:Flag of France.svg Réunion Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jeff Tarango Sudafrika 1961Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Mark Kaplan
Sudafrika 1961Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Lan Bale
6:4, 3:6, 7:5

Weblinks