Palea Kameni
| Palea Kameni
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Ägäisches Meer | |||||
| Inselgruppe | Kykladen | |||||
| Geographische Lage | 36° 24′ N, 25° 23′ O
{{#coordinates:36,397361111111|25,380277777778|primary
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dim= | globe= | name=Palea Kameni | region=GR-L | type=isle
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| Länge | 900 m | |||||
| Breite | 200 m | |||||
| Fläche | 0,525 km²<ref name="Arnold">Charles Arnold (Hrsg.): Die Inseln des Mittelmeers. Ein einzigartiger und vollständiger Überblick. 2. Auflage. marebuchverlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86648-096-4, S. 343.</ref> | |||||
| Höchste Erhebung | 98 m | |||||
| Einwohner | 1 (2011) | |||||
Palea Kameni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (f. sg.) ‚alte Verbrannte‘) ist eine griechische Insel in der südlichen Ägäis, die administrativ zur Gemeinde Thira innerhalb der Region Südliche Ägäis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gehört.
Die Insel liegt in der Caldera des Inselvulkans Santorin. Sie ist vulkanischen Ursprungs und entstand vor knapp 2000 Jahren. Ungefähr 280 Meter nordöstlich von Palea Kameni befindet sich die jüngere Nachbarinsel Nea Kameni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ‚neue Verbrannte‘).
Bei einer Länge von 900 m und einer Breite von 200 m misst Palea Kameni gut 0,525 km² und erreicht eine Höhe von knapp 98 Metern.<ref>Vulkanologische Karte von Palea und Nea Kameni (Institut für Studium und Observation des Santorin Vulkans), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hfaisteiologikos_xartis_Paleas_kai_Neas_Kamenis.pdf ( vom 7. Januar 2014 im Internet Archive), griechisch (PDF, 393 kB)</ref> Die Insel ist vegetationsarm. Außer einer kleinen Kapelle im Norden gibt es nur ein Gebäude, die Hütte eines Einsiedlers, der der einzige Bewohner dieses Eilands ist.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung 2011 (De-facto-Bevölkerung), FEK B 630/2013 ( des Vorlage:IconExternal vom 2. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 11255 (PDF, 2,5 MB).</ref> Hier befinden sich auch die warmen unterseeischen Quellen, die von den zahlreichen Touristenbooten als Badegelegenheit angefahren werden.
Entstehungsgeschichte
Nach dem Zusammenbruch des Vulkans von Thera infolge der minoischen Eruption in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts v. Chr. füllte sich die Caldera zwischen Thira, Thirasia und Aspronisi mit Meerwasser. Erst um das Jahr 197 v. Chr., der Herrscherzeit Philipps V. von Makedonien, ist eine erste, dem großen Ausbruch folgende überseeische Aktivität des Vulkans bekannt (nach Phyllis Young Forsyth 198/97, nach Emanuela Guidoboni u. a. 199/98 v. Chr.).<ref>Nach Gerhard Waldherr: Erdbeben – Das außergewöhnliche Normale. Zur Rezeption seismischer Aktivitäten in literarischen Quellen vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. (= Geographica historica, Bd. 9), Franz Steiner, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-07070-2, S. 230, Anm. 66.</ref> Es entstand die Insel Hiera oder Iera ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚die Heilige‘), auch Automate ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚die von selbst entstandene‘) genannt,<ref>Plinius Nat. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2, 89 ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Dezember 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Übersetzung von Philipp Hedwig Külb, 1840).</ref><ref>Eugen Oberhummer: Automate. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band II,2, Stuttgart 1896, Sp. 2604.</ref> von der Strabon berichtete, sie hätte einen Umfang von 12 Stadien (etwa 2,2 km) gehabt. Die Rhodier errichteten auf ihr einen Tempel des Poseidon Asphalios.<ref>Strabon 1, 3, 16 (Übersetzung von Albert Forbiger, 1856).</ref> Hiera lag ungefähr auf der Höhe der Nordostecke der heutigen Insel Nea Kameni, versank jedoch wieder und bildete lange Zeit ein Felsenriff (neugriechische Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
In den Jahren 46 und 47 n. Chr. wurde der Vulkan erneut aktiv und bildete die Insel Theia oder Thia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚die Göttliche‘), heute der Hauptteil von Palea Kameni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Im Sommer 726 kam es zu einem submarinen, explosiven Ausbruch östlich von Palea Kameni<ref>Jonas Preine, Jens Karstens, Christian Hübscher, Tim Druitt, Steffen Kutterolf, Paraskevi Nomikou, Michael Manga, Ralf Gertisser, Katharina Pank, Sarah Beethe, Carole Berthod, Gareth Crutchley, Iona McIntosh, Thomas Ronge, Masako Tominaga, Acacia Clark, Susan DeBari, Raymond Johnston, Zenon Mateo, Ally Peccia, Christopher Jones, Günther Kletetschka, Abigail Metcalfe, Alexis Bernard, Hehe Chen, Shun Chiyonobu, Tatiana Fernandez-Perez, Kumar Batuk Joshi, Olga Koukousioura, Molly McCanta, Antony Morris, Paraskevi Polymenakou, Adam Woodhouse, Yuzuru Yamamoto, Kuo-Lung Wang, Hao-Yang Lee, Xiaohui Li, Dimitrios Papanikolaou: Hazardous explosive eruptions of a recharging multi-cyclic island arc caldera. In: Nature Geoscience. 25. März 2024, ISSN 1752-0908, S. 1–9, doi:10.1038/s41561-024-01392-7 (nature.com [abgerufen am 30. März 2024]).</ref>. Augenzeugen berichteten, dass das Meer in der Caldera zu kochen begann, bis dichter Rauch aufstieg. Anschließend wurden große Bimsstein-Blöcke in solcher Menge ausgeschleudert, dass sie das Meer auf einer enormen Fläche bedeckten und die mehr als 400 Kilometer entfernten Küsten von Makedonien und Kleinasien erreichten. Der Ausbruch ging mit einer effusiven Eruption zu Ende, der die Insel Palea Kameni um den Lavastrom von Agios Nikolaos (Άγιος Νικόλαος) im Norden erweiterte.
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Bucht mit Schwefelquellen
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Schwefelquellen färben das Meerwasser
Literatur
- Ludwig Bürchner: Hiera. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VIII,2, Stuttgart 1913, Sp. 1396.
Weblinks
- Institute for the Study and Monitoring of the Santorini Volcano (ISMOSAV)
- Santorin im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)
Einzelnachweise
<references />
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-04
- Insel (Europa)
- Insel (Kykladen)
- Insel (Ägäisches Meer)
- Vulkan
- Geographie (Thira, Gemeinde)
- Insel der Region Südliche Ägäis
- Geologie (Griechenland)