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Katrin Leumann

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Katrin Leumann (2012)
Katrin Leumann (2012)
Zur Person
Geburtsdatum 8. Februar 1982
Nation SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Disziplin MTB / Querfeldein
Karriereende 2018
Internationale Team(s)
2011–2015 Ghost Factory Racing
Wichtigste Erfolge
MTB-Weltmeisterschaften
Datei:Jersey rainbow.svg Staffel – 2011
MTB-Europameisterschaften
Datei:UEC Champion Jersey.svg Cross-Country – 2010
Datei:UEC Champion Jersey.svg Staffel – 2010
Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2021
Datei:Katrin Leumann.jpg
Katrin Leumann
Datei:Katrin Leumann SM 2008.jpg
Katrin Leumann an den Schweizer Meisterschaften 2008

Katrin Leumann (* 8. Februar 1982 in Basel) ist eine ehemalige Schweizer Mountainbikerin und Querfeldein-Fahrerin.

Biografie

Katrin Leumann begann mit dem Biken im Alter von 15 Jahren, als sie zur Konfirmation ein Mountainbike erhielt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Katrin Leumann: «Ich bin einfach so rein gerutscht» (Memento vom 28. Mai 2010 im Internet Archive). ride.ch, abgerufen am 18. März 2012.</ref> Mehrere Jahre fuhr sie in der Kategorie Fun, auch weil die Kategorie U-23 bei den Damen erst 2006 eingeführt wurde, als sie bereits zu alt war. Als erste Topplatzierung erreichte sie 2003 beim Weltcup-Rennen in St. Wendel Platz zehn. 2004 wurde sie erstmals Schweizer Meisterin im Cross-Country, ein Erfolg, den sie 2008 und 2009 wiederholen konnte. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde sie einen Tag vor dem Cross-Country-Rennen als Ersatz für die verletzte Petra Henzi eingeflogen. Leumann belegte schliesslich Platz 19.

Ihren bisher grössten Erfolg erzielte sie 2010, als sie an den UEC-Mountainbike-Europameisterschaften in Haifa die Goldmedaille im Olympischen Cross-Country sowie mit der Staffel gewann. Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2010 in Mont Sainte-Anne holte sie ebenfalls Gold mit der Schweizer Staffel.

Seit 2011 fuhr Leumann für das Ghost Factory Racing Team, nachdem sie zuvor einige Jahre als Einzelfahrerin im Weltcup mitgefahren war. Im Jahr 2012 gewann sie noch einmal Silber bei den Europameisterschaften im Staffelrennen. 2012 qualifizierte sie sich das zweite Mal für die Olympischen Spiele, im Cross-Country belegte sie erneut den 19. Platz.

Neben Mountainbike fuhr Leumann auch Querfeldein-Rennen. 2007 wurde sie Schweizer Meisterin, und in den Jahren 2008 bis 2012 wurde sie jeweils Zweite.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizermeisterschaften Radquer (Memento vom 8. August 2012 im Internet Archive). swiss-cycling.ch (PDF; 94 kB), abgerufen am 17. März 2012.</ref>

Im Vorfeld der Mountainbike-Weltmeisterschaften in Lenzerheide gab Leumann aufgrund ihrer Schwangerschaft den Rücktritt vom Profisport bekannt.<ref>Chris Stoecklin: Warum das verfrühte Karriereende, Katrin Leumann? In: Telebasel. 31. August 2018, abgerufen am 5. September 2018.</ref>

Katrin Leumann ist Mitglied des Velo-Clubs Riehen.<ref>Nils Widmer: Velo-Club Riehen. In: Gemeinde Lexikon Riehen.</ref> 2010 erhielt sie den Sportpreis der Gemeinde Riehen. Sie ist gelernte Kindergärtnerin und Unterstufenlehrerin und wohnt in Riehen.

Ehrungen

Erfolge

2004
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

1990–1992, 1994 Silvia Fürst | 1995–1996 Daniela Gassmann | 1997–1998 Chantal Daucourt | 1999–2002 Barbara Blatter | 2003 Petra Henzi | 2004 Katrin Leumann | 2005–2007 Petra Henzi | 2008–2009 Katrin Leumann | 2010 Esther Süss | 2011 Nathalie Schneitter | 2012 Sarah Koba | 2013 Katrin Leumann | 2014 Jolanda Neff | 2015 Kathrin Stirnemann | 2016–2021 Jolanda Neff

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2000 Chantal Daucourt | 2001–2005 Alexandra Bähler | 2006 Petra Henzi | 2007 Katrin Leumann | 2008–2013, 2017, 2018 Jasmin Achermann | 2014–2016 Sina Frei | 2019 Jolanda Neff | 2020 Zina Barhoumi | 2021 Nicole Koller | 2022, 2023 Alessandra Keller

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