Zum Inhalt springen

Victor Fredenhagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Juli 2021 um 15:13 Uhr durch imported>Aka (Leben: https, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Victor Fredenhagen (* 19. Juli 1876 in Offenbach am Main; † 11. Oktober 1934 in München; vollständiger Name: Victor Heinrich Richard Reinhard Fredenhagen)<ref>Lebensdaten Victor Fredenhagen. Abgerufen am 28. Februar 2019 (kostenpflichtiges Angebot).</ref> war ein deutscher Unternehmer der Maschinenbau-Branche.

Leben

Victor Fredenhagen wurde als Sohn des Offenbacher Fabrikanten Wilhelm Fredenhagen geboren. Er studierte Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Karlsruhe und an der Technischen Hochschule Braunschweig. In Karlsruhe wurde er Mitglied des Corps Franconia und in Braunschweig des Corps Rhenania.<ref>Der Name Victor H. Fredenhagen befindet sich auf dem Ecktisch der Fünferbundecke der Burgschänke der Wachenburg.</ref>

Nach Abschluss des Studiums mit dem akademischen Grad Dipl.-Ing. trat er in das 1829 von seinem Großvater gegründete Unternehmen ein, die Fredenhagen GmbH & Co. KG in Offenbach, dessen Oberingenieur und Eigentümer er wurde. Mit dem Umzug der Fabrik von der Waldstraße an die Sprendlinger Landstraße im Offenbacher Stadtteil Lauterborn im Jahre 1904 konnte der weitere Ausbau erfolgen. 1922 verkaufte Fredenhagen das Unternehmen an Joseph Kupczyk.<ref>Wiebke Rannenberg: Ungewissheit, Zukunftsängste, Geldsorgen. In: Frankfurter Rundschau vom 1. September 2009. (Online-Version)</ref> In den 1920er-Jahren gehörte die Maschinenfabrik Fredenhagen zu den Pionieren der Fördertechnik in Deutschland, die durch die zunehmende Automatisierung im Automobilbau entscheidende Bedeutung gewann.<ref>Die Einführung von Fließbandarbeit in Deutschland bis 1933</ref>

Literatur

  • 150 Jahre Corps Rhenania Zürich-Aachen-Braunschweig, 1855–2005. Braunschweig 2005, S. 317.

Einzelnachweise

<references />