Kussenhof (Ehingen)
Kussenhof Gemeinde Ehingen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1)&title=Kussenhof 49° 5′ N, 10° 36′ O
{{#coordinates:49,090833333333|10,593888888889|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Kussenhof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 439 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 1 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91725 | |||||
| Vorwahl: | 09836 | |||||
Kussenhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kussenhof liegt in der Gemarkung Lentersheim.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Moosgraben, einem linken Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. Unmittelbar östlich des Ortes speist dieser den Klarweiher. Der nördliche Teil des Weihers und des Moosgrabens sind als Naturschutzgebiet ausgezeichnet. 0,5 km westlich liegt das Waldgebiet Hartholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Klarhof (0,8 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Kussenhof lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Halbhöfen. Grundherr beider Anwesen war das Kastenamt Wassertrüdingen.<ref name="N435">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 435f.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Kusenhof. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 382 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 251).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N570">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 570.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Kussenhof dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Lentersheim zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Kussenhof am 1. Mai 1978 nach Ehingen eingemeindet.<ref name="N570"/><ref>Ehingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Lentersheim) gepfarrt.<ref name="N435"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Beatae Mariae Virginis (Großlellenfeld) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.<ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kusenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 251 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kussenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kussenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bergmühle | Beyerberg | Brunn | Dambach | Ehingen | Ehrenschwinden | Friedrichsthal | Hammerschmiede | Hesselberghaus bei Wassertrüdingen | Hüttlingen | Kaltenkreuth | Klarhof | Klarmühle | Kussenhof | Lentersheim | Schwandmühle
Wüstungen: Hesselberg | Kreuthof | Ziegelhütte