Hammerschmiede (Ehingen)
Hammerschmiede Gemeinde Ehingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(15)&title=Hammerschmiede 49° 6′ N, 10° 35′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hammerschmiede | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 445 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 15 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91725 | |||||
| Vorwahl: | 09835 | |||||
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Hammerschmiede ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hammerschmiede liegt in der Gemarkung Dambach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Moosgraben, der nordwestlich des Ortes den Kreutweiher und östlich des Ortes den Hammer- und Moosweiher speist und ein linker Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs ist, und am Hammerschmiedsgraben, der im Ort als rechter Zufluss in den Moosgraben mündet. Unmittelbar nördlich verläuft ein Abschnitt des Limes. Im Osten liegt das Waldgebiet Hammerschmiedschlag.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2221 (1,4 km nördlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km westlich), die nach Brunn (1,4 km nordwestlich) bzw. nach Lentersheim verläuft (2,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Hammerschmiede liegt am Limesweg des Fränkischen Albvereins, einem Teilabschnitt des Deutschen Limes-Wanderwegs.
Geschichte
Nachdem die Germanen laut Dietwulf Baatz spätestens um 260 n. Chr.<ref>Günter Ulbert, Thomas Fischer: Der Limes in Bayern. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0-351-2. S. 64</ref> die Anlagen des Kastells Dambach überrannt hatten, war dieses Gebiet lange Zeit unbewohnt. Im Jahre 1720 entstand auf dem Gelände des ehemaligen römischen Kastells eine Getreidemühle mit Weiher und Sägegatter, die später als Hammerschmiede zur Herstellung von Werkzeugen aus Eisen wie Schaufeln und Pickel genutzt wurde. Der Betrieb wurde im Zweiten Weltkrieg eingestellt. Neben der Hammerschmiede entstand eine Ziegelei. Bis zum Ersten Weltkrieg wurden dort Dachziegel und Backsteine hergestellt sowie Kalk gebrannt.
Hammerschmiede hieß ursprünglich Kreutmühle. Sie lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einer Hammerschmiede mit Mahl- und Schleifmühle und einer Ziegelhütte. Grundherr beider Anwesen war das Kastenamt Wassertrüdingen.<ref name="N435">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 435.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Kreutmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 382 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 210). Hiernach gab es eine Untertansfamilie.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N552">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 552f.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Hammerschmiede dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt Lentersheim und der Ruralgemeinde Dambach zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hammerschmiede am 1. Mai 1978 nach Ehingen eingemeindet.<ref name="N552"/><ref>Ehingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Dambach) gepfarrt.<ref name="N435"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Beatae Mariae Virginis (Großlellenfeld) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.<ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kreutmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 210 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hammerschmiede in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hammerschmiede im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Bergmühle | Beyerberg | Brunn | Dambach | Ehingen | Ehrenschwinden | Friedrichsthal | Hammerschmiede | Hesselberghaus bei Wassertrüdingen | Hüttlingen | Kaltenkreuth | Klarhof | Klarmühle | Kussenhof | Lentersheim | Schwandmühle
Wüstungen: Hesselberg | Kreuthof | Ziegelhütte