Ehrenschwinden
Ehrenschwinden Gemeinde Ehingen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(14)&title=Ehrenschwinden 49° 7′ N, 10° 34′ O
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| Höhe: | 452 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 14 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91725 | |||||
| Vorwahl: | 09835 | |||||
Ehrenschwinden ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Ehrenschwinden liegt in der Gemarkung Beyerberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt in einer Waldlichtung am Moosgraben, der hier als Naturschutzgebiet ausgezeichnet ist und ein linker Zufluss des Lentersheimer Mühlbachs ist, der wiederum ein linker Zufluss der Wörnitz ist. 250 Meter südwestlich befindet sich der Grillenbuck (463 m ü. NHN). Im Norden jenseits des Moosgrabens liegt das Haidholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lentersheim zur Staatsstraße 2248 (3,5 km südöstlich) bzw. die Kreisstraße AN 49 kreuzend nach Brunn (0,8 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Das Hochgericht übte das ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ehrenschwinden 5 Anwesen und – gemeinsam mit Brunn – ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren ansbachische Ämter (Kastenamt Hohentrüdingen: 1 Hof; Kastenamt Wassertrüdingen: 2 Halbhöfe, 1 Söldengut) und der Hochstift Eichstätt (Kastenamt Ornbau: 1 Gut).<ref name="N412">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 412.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Ehrenschwind. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 380 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 708). Hiernach soll es nur vier Untertansfamilien gegeben haben, von denen drei ansbachisch waren.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N551">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 551.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Ehrenschwinden dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Beyerberg zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Ehrenschwinden am 1. Juli 1972 nach Ehingen eingemeindet.<ref name="N551"/><ref>Ehingen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Dambach) gepfarrt.<ref name="N412"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Ehrenschwind. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 708 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Ehrenschwinden in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Ehrenschwinden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Bergmühle | Beyerberg | Brunn | Dambach | Ehingen | Ehrenschwinden | Friedrichsthal | Hammerschmiede | Hesselberghaus bei Wassertrüdingen | Hüttlingen | Kaltenkreuth | Klarhof | Klarmühle | Kussenhof | Lentersheim | Schwandmühle
Wüstungen: Hesselberg | Kreuthof | Ziegelhütte