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Peressaare

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Koordinaten: 59° 6′ N, 26° 49′ O

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Karte: Erde
Peressaare
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Ehemaliges Schulgebäude von Peressaare aus den 1930er Jahren (Aufnahme von 2009)

Peressaare ist ein Dorf (estnisch küla) in der Landgemeinde Alutaguse (bis 2017 Tudulinna). Es liegt im Kreis Ida-Viru (Ost-Wierland) im Nordosten Estlands.

Beschreibung und Geschichte

Das Dorf hat heute nur noch 5 Einwohner (Stand 1. Januar 2011).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haldusjaotus (Memento vom 29. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref>

Vor den 1930er Jahren bestand der Ort nur aus drei Gehöften.

Neusiedlerhöfe

Zwischen 1933 und 1937 errichtete das estnische Landwirtschaftsministerium in Peressaare auf einer Fläche von siebzehn Quadratkilometern<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> etwa 130 Neusiedlerhöfe, deren landwirtschaftliche Fläche zwischen zwölf und zwanzig Hektar betrug. Die Wohn- und Speichergebäude ließ der Staat als Typenprojekt durch die Architektin Erika Nõva entwickeln. Das Projekt stand unter der Schirmherrschaft des estnischen Staats- und Regierungschefs Konstantin Päts.<ref>Maaleht. Abgerufen am 23. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die 1926 in Betrieb genommene knapp 63 Kilometer lange Schmalspurbahn zwischen Mustvee und Sonda sollte das wirtschaftliche Rückgrat der Agrarentwicklung der Gegend werden.

Das Ansiedlungsprojekt scheiterte mit der sowjetischen Besetzung Estlands 1940 und der Kollektivierung der Landwirtschaft.

Heute gleicht der Ort einer Geisterstadt. Die meisten Neusiedlerhöfe sind verwaist oder wurden abgerissen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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